Alle Artikel mit dem Schlagwort: Carbon

Karbonfasern können mit anderen Materialien zu Verbundstoffen mit faszinierenden Eigenschaften kombiniert werden. Foto: filmaton, C3

Dresdner Ingenieurin schreibt beste Maschinenbau-Doktorarbeit

Hirschvogel-Preis Dr. Iris Kruppke vom Textilmaschinen-Institut der TU Dresden Dresden, 19. Juni 2018. Die Nachwuchs-Ingenieurin Dr. Iris Kruppke von der TU Dresden hat die beste deutsche Maschinenbau-Doktorarbeit des Jahres geschrieben. Zu dieser Meinung ist jedenfalls eine Jury mit Vertretern der neun führenden technischen Universitäten in Deutschland gekommen. Die Juroren haben Kruppke deshalb den mit 5000 Euro dotierten Manfred-Hirschvogel-Preis 2018 zuerkannt.

Magnesium-Bauteil für einen Jaguar-Landrover von Meridian Lightweight Technologies. Foto: IDTechEx

Magnesium und Karbon ringen um Leichtbau-Krone

ID-TechEx: Beide Materialien könnten Alu und GFK beerben Cambridge, 10. Mai 2018. Nach Aluminium und Glasfaserkunststoffen (GFK) rücken nun immer mehr die Leichtbau-Werkstoffe Magnesium und Karbon in den Mittelpunkt von Auto-, Luftfahrt- und anderen Industrien. Darauf hat das Marktanalyse-Unternehmen „IDTechEx“ aus Cambridge hingewiesen. Welches dieser Materialien sich demnächst in der Serienproduktion durchsetzen werde, sei aber längst noch nicht entschieden.

Suragus-Chef Marcus Klein legt eine Siliziumscheibe ("Wafer") in ein Messgerät ein, das Wiebelströme die dünnen Schichten sendet, um Defekte und Zuverlässigkeit der Schicht zu erkennen. Foto: Heiko Weckbrodt

Wirbelströme toben im Karbon

Weil Messgeräte aus Sachsen weltweit gefragt sind, wächst auch Suragus in Dresden. Dresden, 7. Februar 2018. Die Dresdner Spezialmesstechnik-Firma Suragus wächst: Die Fraunhofer-Ausgründung sucht derzeit neue Software- und Elektronik-Entwickler, um die steigende weltweite Nachfrage für Wirbelstrom-Messgeräte aus Sachsen zu befriedigen. „Wir bewegen uns in dynamischen Märkten. Unsere Kunden sind international führende Innovatoren“, erklärte Suragus-Chef Marcus Klein. „Daher ich rechne damit, dass unser Unternehmen in den nächsten Jahren weiter zulegen wird.“

Yves Mattern (links) und Philipp Strobel (mit Holzbuch, rechts) sind die Chefs der Holz-Leichtbaufirmen Lignoa (in Gründung) und Jungholz aus Dresden. Sie wollen mit ihren Holztechnologien Kinderagen, Rollstühle und Autos bauen. Foto: Heiko Weckbrodt

Hart wie Hightech-Holz

Drei Studenten aus Dresden haben Holz mit Luftfahrt-Technologien superstabil gemacht – und wollen damit nun Autos, Fahrräder und Rollstühle bauen Dresden, 13. Dezember 2017. Drei Studenten wollen in Dresden einen Leichtbau-Konzern für Autos, Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen aus Holz etablieren: Yves Mattern, Philipp Strobel und Lukas Denzner haben am Institut für Leichtbau (ILK) der TU Dresden ein innovatives Verfahren entwickelt, um Holzbauteile so leicht wie Karbon und stabiler als Aluminium zu fertigen. Diese Hightech-Hölzer halten auch hohen mechanischen Belastungen stand – und können nahezu jede Form annehmen. Die Drei wollen das Konzept ab dem Sommer 2018 unter den Marken „Jungholz“ und „Lignoa“ kommerzialisieren. Erste Aufträge haben sie bereits in Aussicht. „In 15 Jahren will ich mit einem von uns gebauten Elektroflitzer aus Holz zur Autoausstellung IAA zu fahren“, verrät der 28-jährige Yves Mattern.

Forscher der TU Chemnitz haben gemeinsam mit den Kollegen der TU Dresden solche Pavillons aus Carbonbeton konstruiert, um zu zeigten, welche neuen Leichtbauweisen durch Kohlefasern möglich werden. Foto: Dr Sandra Gelbrich, TU Chemnitz

Ende 2019 entsteht Carbonhaus „Cube“ in Dresden

Dresdner Bauingenieure stellen Zukunftsprojekt bei den „9. Carbon- und Textilbetontagen“ vor Dresden, 30. September 2017. Ende 2019 wird in Dresden das weltweit erste funktionsfähige Carbonbeton-Haus entstehen. Diese zweistöckige „Cube“ soll auf 200 Quadratmetern demonstrieren, welche neuen und ressourcensparende Architekturen mit Beton möglich ist, der mit Kohlenstoff-Fasernetzen (Carbon) verstärkt ist statt mit dem schweren und rostanfälligen Stahl.

Martin Hengstermann, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am ITM der TU Dresden, an der Spezialkrempelanlage, mit der alte Karbonfasern wiederverwertet werden können. Foto: TUD/ITM

Textilforscher recyceln Karbon-Fasern

Dresdner TU-Institut erhält Effizienzpreis für neue Karbonfaser-Technologie Dresden/Berlin. Moderne Autos und Flugzeuge wie der BMW i3 oder der Airbus 350 sind teilweise aus leichtem Karbon statt aus Metall konstruiert. Dadurch bringen sie nicht so viel Startgewicht auf die Waage und sparen letztlich über ein ganze Auto- oder Flugzeugleben lang sehr viel Treibstoff. Weil diese kohlefaserverstärkten Verbundwerkstoffe erst seit ein paar Jahren in der Massenproduktion angelangt sind, stehen noch viel Fragen zur Debatte: Was zum Beispiel fangen wir mit alten Karbonteilen an, die man eben nicht einfach wieder in die Stahl- oder Alu-Schmelze werfen kann? Deshalb haben Textilwissenschaftler der TU Dresden inzwischen ein Recycling-Verfahren für Karbon-Reste entwickelt, um aus solchen Abfällen neue, hochstrapazierbare und doch leichte Bauteile zu machen. Dafür haben die Forscher des Dresdner Instituts für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) gestern im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin den „Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2016“ in der Wettbewerbskategorie Forschung bekommen.

Forscher der TU Chemnitz haben gemeinsam mit den Kollegen der TU Dresden solche Pavillons aus Carbonbeton konstruiert, um zu zeigten, welche neuen Leichtbauweisen durch Kohlefasern möglich werden. Foto: Dr Sandra Gelbrich, TU Chemnitz

Sachsen wollen Carbonfasern billiger machen

Pilotanlage in Chemnitz soll Energiebedarf für Produktion drastisch senken Chemnitz, 12. Oktober 2016. Mit Carbonfasern lassen sich besonders leichte Autos, Flugzeuge und Fahrräder konstruieren. Bisher ist dieser Leichtbau-Werkstoff auf Kohlenstoff-Basis jedoch noch recht teuer. Deshalb haben sich nun mehrere Forscher und Firmen zusammengetan und in Chemnitz die CarboSax GmbH gegründet. Die soll zunächst in einer Pilotanlage neue Produktionsprinzipien erproben, um Carbonfasern billiger und mit viel weniger Energieaufwand als bisher zu fertigen.

Dieser Pavillon in Kahla in Thüringen demonstriert, welch interessante und leichte Bauformen durch Dresdner Carbonbeton möglich sind. Foto: Ulrich van Stipriaan, TUD

C-Cube: Weltweit erstes Carbonbeton-Haus entsteht in Dresden

Stararchitekt Henn entwirft mit Dresden, 5. Oktober 2016. Bauingenieure der TU Dresden wollen in der sächsischen Landeshauptstadt das weltweit erste Carbonbeton-Haus bauen. Das haben die Bauexperten auf der Immobilienmesse „Expo Real“ in München angekündigt. Damit möchten sie den Beweis antreten, dass ihr kohlenstofffaser-verstärkter Leichtbaustoff praxistauglich ist und neue architektonische Konstruktionsprinzipien möglich macht. Am Entwurf arbeitet auch Stararchitekt Gunther Henn mit, der in Dresden bereits die Gläserne VW-Manufaktur formte.

DNA-Computer und nichtlineare Systeme: TU Dresden will in elektronisches Neuland vorstoßen

40 Millionen Euro teures Nanoelektronik-Zentrum geplant Dresden, 14.5.2012. Mit einem 40 Millionen Euro teuren „Center for Advancing Electronics Dresden“ (cfAED) will die TU Dresden – falls sie eine Förderzusage erhält – in den kommenden fünf Jahren über die Grenzen der heutigen Mikroelektronik hinausschauen. Das Exzellenzteam um Prof. Gerhard Fettweis möchte sich dabei von der traditionellen Silizium-Technologie lösen und zum Beispiel chemische, biologische sowie Nanokarbon-basierte Computer testen.

Dresdner Institut schafft Massenproduktion von CNT-Nanoröhrchen

Dresden, 7.5.2012: Das Dresdner Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) hat ein Verfahren zur Massenproduktion elektronisch verwendbarer Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNT) entwickelt. Wie das Institut heute mitteilte, ist damit erstmals in Europa eine Fertigung einwandiger CNTs in Kilogramm-Mengen möglich geworden. Die Wunderzwerge sollen unter anderem eingesetzt werden, um der angeschlagenen deutschen Photovoltaik-Industrie wieder Wettbewerbsvorteile gegenüber der asiatischen Konkurrenz zu verschaffen.

Transparente OLEDs und Karbon: neue Luxusleuchten von Novaled Dresden

Dresden/Frankfurt/Main, 11.4.2012: Wohl eher nichts für den kleinen Geldbeutel: Die Dresdner Technologiefirma „Novaled“ hat eine Reihe von Luxusleuchten aus Karbon und durchsichtigen „Organischen Leuchtdioden“ (OLEDs) entwickelt, die sich alle im Preissegment jenseits der 5000 Euro bewegen. Wie das Unternehmen heute mitteilte, wird die neue Kollektion ab Sonntag auf der Messe „Light + Building“ in Frankfurt/Main erstmals öffentlich präsentiert.

Novaled wird Luxuslampenladen

Dresden, 13.9.2011 (aktualisiert): Die Dresdner Technologiefirma “Novaled” wird künftig auch eigene Luxusleuchten unter der Marke “Liternity” anbieten. Dabei handelt es sich um Karbon-Designerlampen, die mit flächigen, nur wenige Nanometer dünnen “Organischen Leuchtdioden” (OLEDs) versehen sind, teilte das Unternehmen mit.