Alle Artikel mit dem Schlagwort: Automotive

Das Indie-Team feiert mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) die offizielle Eröffnung des neuen Chip-Entwicklungszentrums. Foto: Indie

Chipschmiede Indie feiert sein neues Zentrum in Dresden

Tochter des US-Konzerns entwickelt in Sachsen neue Schaltkreise für Automobilbau Dresden/Aliso Viejo, 19. Juli 2022. Das US-Autoelektronikunternehmen „Indie Semiconductor“ hat nun auch offiziell sein Chip-Entwicklungszentrum in Dresden eröffnet. Die deutsche Tochtergesellschaft entwickelt vor allem digital-analoge-Mischschaltkreise für die Automobilindustrie in Europa, im Nahen Osten und in Afrika, speziell auch Chips für die Fahrsicherheit, für Elektroautos und für die Automatisierung.

Der Ceracode-Druckkopf für keramische Tinte, mit dem die Codes auf den Bauteilen aufgebracht werden. Foto: Senodis

Mehr Kapital für Keramiktinten-Firma Senodis Dresden

Fonds sehen gute Marktchancen für die bei Fraunhofer entwickelte Kodierungstechnik Dresden, 25. Februar 2022. „Senodis Technologies“ aus Dresden bekommt 1,5 Millionen Euro Risikokapital vom „High-Tech Gründerfonds“ (HTGF), „Technologiegründerfonds Sachsen“ (TGFS) und vom Bestandsinvestor „Fraunhofer Technologie Transfer Fonds“ (FTTF). Das haben der HTGF und Senodis mitgeteilt.

Indie-Deutschlandchef Klaus Hermann. Foto: Heiko Weckbrodt

Autochipfirma Indie zieht wegen Wachstum in Dresdner Norden um

Belegschaft wächst und gewinnt neue Aufträge Dresden, 6. Oktober 2021. Weil sich die Aufträge häufen und die Belegschaft gewachsen ist, zieht Autoelektronik-Schmiede „Indie Semiconductor Deutschland“ aus dem Robotron-Inkubator „Robolab“ an zwei neue Standorte im Dresdner Norden. Das haben Indie-Deutschland-Chef Klaus Hermann und Wirtschaftsförderungschef Robert Franke mitgeteilt.

Is heute selten geworden, aber DAS-Chef Horst Reichardt hat offensichtlich ein Faible für Kunst in der Industrie: Im Zuge des Fabrik-Ausbaus gestaltete der Dresdner Künstler Caparso dieses Graffiti mit "Lizzy ". Das Chamäleon ist das Maskottchen des Umwelttechnik-Unternehmens. Foto: WeichertMehner

Dresden setzt stärker auf KI, Robotik und Umwelttechnik

Wirtschaftsförderer wollen die Kommune als einen führenden Hightech-Standort Europa profilieren Dresden, 5. Oktober 2021. Die Dresdner Wirtschaftsförderer wollen stärker als bisher nicht nur auf die Mikroelektronik, sondern auch auf weitere Zukunftsthemen wie Robotik, Software, Künstliche Intelligenz, Umwelttechnik und Kommunikationstechnologie setzen. Das hat Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke angekündigt. Er will auch ein paar richtig dicke Fische an Land ziehen.

Blick auf einen Roboter-Greifarm im Meleghy-Werk Reinsdorf. Foto: Heiko Weckbrodt

Meleghy baut in Bernsbach neues Presswerk für Autoteile

Zulieferer will 20 Millionen Euro investieren Bernsbach, 20. September 2021. Der deutsche Automobilzulieferer „Meleghy“ will sein altes Karosserieteile-Werk im sächsischen Bernsbach nahe Aue für 20 Millionen Euro zu einem hochmodernen Presswerk für Fahrzeug-Komponenten umgestalten. Das hat Thomas Werle, der bei Meleghy geschäftsführender Gesellschafter und Technikchef ist, auf Oiger-Anfrage mitgeteilt. „Wir wollen das Bernsbacher Werk umbauen und dort 100 Arbeitsplätze schaffen“, kündigte er an.

Blick in den Reinraum der neuen Halbleiterfabrik von Bosch in Dresden. Foto: Bosch

Bosch-Chipfabrik in Dresden startet Pilotproduktion

Seriefertigung soll Ende 2021 beginnen Dresden, 8. März 2021. Bosch fährt in seiner neuen Chipfabrik die Fertigung von Leistungselektronik hoch. Die ersten Siliziumscheiben (Wafer) der Größenklasse 300 Millimeter sind nun eingeschleust, damit beginnt nun die Prototypenproduktion. Ende 2021 soll dann die Serienproduktion starten. Das hat der Stuttgarter Technologiekonzern heute mitgeteilt. Ursprünglich wollte Bosch die Fabrik Anfang 2020 offiziell eröffnen, hat das in Corona-Zeiten nun aber auf den Juno 2021 verschoben.

Blick in den Reinraum der ehemaligen Plastic-Logic-Fabrik, der nun für das Fraunhofer CNT 2.0 und das Zentrum für neuromorphes Computing umgebaut wird. Foto: Heiko Weckbrodt

Fraunhofer richtet Zentrum für künstliche Neuronen in Dresden ein

Forscher stecken 77 Millionen Euro in stillgelegte Digitalpapier-Fabrik Dresden, 1. Juli 2020. Fraunhofer richtet für 77 Millionen Euro ein Zentrum für neuromorphe Computertechnologie in einem ehemaligen Digitalpapier-Werk im Dresdner Norden ein. Die Forscher wollen dort neuartige Chips mit „künstlicher Intelligenz“ (KI) entwerfen. Das haben der sächsische Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) und Prof. Hubert Lakner vom Fraunhofer-Photonikinstitut IPMS bei einem Besuch in der früheren „Plastic Logic“-Fabrik angekündigt.

Ein Beispiel für das Auto-Innendesign der Zukunft zeigt dieses "Demo-Car" der Firma Marquardt. Es hat eine 3D-Echtglaskonsole, interaktive Bedienelemente und Lichtleiste mit integrierter Touchfolie. Visualisierung: Marquardt, bereitgestellt durch TU Chemnitz

Wohnzimmer auf Rädern mit Auto-Doktor an Bord

Chemnitzer Forscher analysieren Fahrgastraum der Zukunft: Mehr Komfort für alle, mehr Aufenthalts-Qualität und Gesundheits-Überwachung erwartet Chemnitz, 18. Dezember 2019. Künftige Autos werden von innen deutlich anders sein als heute: Sie werden wärmer wirken, langlebiger und geräumiger. Sie werden mehr nicht mehr so stark auf einen Fahrer ausgerichtet sein, sondern allen Passagiere Komfort, Unterhaltung und Vernetzung offerieren. Künstliche Intelligenzen werden die Aufmerksamkeit der Fahrgäste überwachen und auf Wunsch gesundheitliche Routinetests im Hintergrund erledigen. Das sind nur einige von über 100 technologischen Einzeltrends, die Forscher des „Chemnitz Automotive Institutes“ (CATI) an der TU Chemnitz in einer Studie identifiziert haben. Im Auftrag der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) hatten sie analysiert, wie der Fahrgastraum der Zukunft aussieht.

Claudia Keibler-Willner vom Institut FEP zeigt im Fraunhofer-Institutszentrum an der Winterbergstrasse in Dresden Organische Lechtdioden der neuesten Generation. Foto: Heiko Weckbrodt Foto: Heiko Weckbrodt

„Oled-Potenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft“

Fraunhofer Dresden will organische Elektronik für lässige Klamotten und warnende Hirnimplantate einsetzen Dresden, 21. Oktober 2019. Mit einer neuen Generation organischer Leuchtdioden (Oled) wollen Dresdner Fraunhofer-Forscher die Träume von Autodesignern und Modeschöpfern wahr machen: Sie haben biegsame lange Leuchtstreifen aus organischer Elektronik entwickelt, deren Farbe und Leuchtstärke sich Segment für Segment einzeln verändern lässt. Mit solchen Oled-Streifen lassen sich beispielsweise Jacken entwerfen, die in veränderbaren Farb-Nuancen leuchten, erklärt Ingenieurin Claudia Keibler-Willner vom Dresdner „Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik“ (FEP).

In modernen Autos verbauen die Hersteller immer mehr Elektronik - und davon profitieren auch wichtige Chipproduzenten wie die Infineon-Fabriken in Dresden. Foto: Infineon

Infineon startet Entwicklungszentrum in Dresden

Fokus liegt zunächst auf Autosensoren und Hochspannungs-Chips, KI-Projekte folgen Dresden, 11. Dezember 2018. Infineon richtet momentan sein avisiertes Entwicklungszentrum für Automobilelektronik und „Künstliche Intelligenz“ (KI) in Dresden ein. Das teilte der deutsche Halbleiterkonzern heute mit. Das Zentrum ist an die Chipfabriken in Dresden-Klotzsche angedockt.

Foto: Bosch

Ringen um die industrielle Zukunft des Kontinents

Bosch legt Grundstein für Milliarden-Chipfabrik in Dresden Dresden, 25. Juni 2018. Die ersten Betontürme für Dresdens neueste Chip-Megafabrik ragen längst aus dem Hellerauer Boden. Trotzdem ließen es sich Dirk Hoheisel von der Bosch-Geschäftsführung, Bundes-Wirtschaftsminister Peter Altmaier und der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (beide CDU) nicht nehmen, gestern auch noch offiziell einen Grundstein für die Milliarden-Investition zu legen: Der Automobilzulieferer Bosch will hier in der größten Einzelinvestition seiner Unternehmensgeschichte ein supermodernes Halbleiterwerk im Dresdner Norden bauen. Dort soll ab Ende 2021 auf 300 Millimeter großen Siliziumscheiben (Wafer) spezielle Elektronik für Automobile und das Internet der Dinge entstehen. „Wir bauen hier die Fabrik der Zukunft, die die Industrie 4.0 vorwegnimmt“, sagte Hoheisel.

Teil des Resist-Frühwarnsystems: Sensor zur Funktionsüberwachung einer Schaltung. Foto: Fraunhofer IIS/EAS

Bordelektronik erkennt eigene Altersschwäche

Resist-Programm soll Bauelemente in Autos und Flugzeugen ausfallsicherer machen Dresden, 15. Mai 2018. Moderne Autos und Flugzeuge enthalten immer mehr Elektronik, an deren Zuverlässigkeit Menschenleben hängen – man denke nur an den Trend zum autonomen Fahren. Diese Bordelektronik soll in Zukunft nicht nur zehn bis 15 Jahre lang garantiert halten, sondern mehr als doppelt so lange: 25 bis 35 Jahre. Um dies zu erreichen, hat ein internationales Konsortium „Resist“ aus Instituten und Technologiefirmen nun besonders ausfallsichere Elektronik entwickelt. Die Computerchips und Bauelemente überwachen nun zum die eigene Alterung, erkennen ein drohendes Versagen und sollen selbst bei Teilausfällen noch weiter ihre Grundfunktionen aufrecht erhalten. Das geht aus einer Mitteilung des Fraunhofer-Institutsteils „Entwicklung Adaptiver Systeme“ (IIS-EAS) aus Dresden hervor, das die Entwicklungsarbeiten in Deutschland koordiniert hatte.

Viele Reinraum-Mitarbeiter in der Globalfoundries-Fabrik tragen Ohrschützer mit lustigen Motiven. Bald haben sie mehr zu tun: Prozessoren und Sensorsysteme für Automobile gehen in Serie. Foto: Globalfoundries Dresden

Globalfoundries Dresden steigt in Autochip-Produktion ein

Nach Zertifizierung hoffen die Mikroelektroniker auf neue Aufträge und eine stabile Grundauslastung der Fabrik Dresden, 9. April 2018. Aufträge aus dem Automobilbau sollen ab diesem Jahr neue und vor allem auch langfristige Aufträge für Globalfoundries (GF) in Dresden sichern. Angesichts der besonderen Qualitätsforderungen in dieser Branche hat sich die sächsische Dresdner Halbleiterfabrik extra für dieses Einsatzfeld zertifizieren lassen. Das teilte der Chip-Auftragsfertiger heute mit. „Unser Standort hat mit der Zertifizierung einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zu einem großen europäischen Automobilzulieferer erreicht”, betonte Oliver Aubel, der bei GF Dresden für das Automobilbau-Programm zuständig ist.

Stavros Mitrakis ist der neue Chef von „Preh Car Connect“. Foto: Preh Car Connect GmbH

Mitrakis ist neuer Chef von Preh Dresden

Dresden, 9. Januar 2017. Der 44-jährige Stavros Mitrakis ist der neue Chef von „Preh Car Connect“. Dies hat das Dresdner Technologie-Unternehmen heute mitgeteilt. Mitrakis übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung von Ralf Voß (54), „der die Position nach der Übernahme der ehemaligen ,TechniSat Automotive‘ durch Preh interimsweise übernommen hatte“, so Preh.

Mit dem optoelektronischen Handschuh ProGlove können BMW-Arbeiter schnell Barcodes einscannen. Foto: BMW

BMW setzt Scanner-Handschuhe ein

Arbeiter scannen damit Strichcodes in Material-Lagern München/Leipzig, 7. November 2016. BMW setzt ab sofort 230 elektronische Arbeitshandschuhe an seinen Standorten in München, Dingolfing, Regensburg, Leipzig, Berlin und Oxford ein: Trägt ein Arbeiter solch einen „ProGlove“, kann er oder sie mit dem Handrücken Barcodes in Materiallagern automatisch einscannen. Möglich macht dies ein optolektronisches Modul auf dem Handschuh.