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Tesvolt baut Akku-Fabrik in Wittenberg

So soll die neue Akku-Fabrik von Tesvolt aussehen. Visualisierung: Tesvolt
So soll die neue Akku-Fabrik von Tesvolt aussehen. Visualisierung: Tesvolt23

Unternehmen will 60 Millionen Euro investieren

Wittenberg, 23. Februar 2023. Tesvolt will in Wittenberg für 60 Millionen Euro eine Akku-Fabrik und ein Entwicklungszentrum bauen. Das hat der deutsche Energiespeicher-Hersteller angekündigt. Für die Investition erhofft sich das Unternehmen eine Subventionsquote von 20 Prozent, also zwölf Millionen Euro Steuergelder als Zuschuss.

Werk soll Energiespeicher für 4 Gigawattstunden pro Jahr herstellen

Geplant sei ein hoch-automatisiertes Produktionsgebäude für Batteriespeicher sowie ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum, hieß es von Tesvolt. Eine gläserne, 64 Meter lange Fußgängerbrücke werde das F&E-Gebäude mit dem Werk verbinden. „Die CO2-neutrale Fertigung soll künftig eine Produktionskapazität von bis zu 4 Gigawattstunden pro Jahr erreichen. Die Bauarbeiten beginnen im Frühjahr 2023 und sollen 2024 beendet sein.“

Ministerpräsident sieht darin wichtigen Schritt für die regionale Wertschöpfung

„Unsere neue Gigafactory soll künftig bis zu 80.000 Speichersysteme pro Jahr herstellen“, informierte Tesvolt-Chef Daniel Hannemann. „Das entspricht einer Verzehnfachung der heutigen Produktionsleistung.“ Auch für den sachsen-anhaltinischen Ministerpräsidenten Reiner Haseloff (CDU) ist das eine gute Nachricht: „Mit dem hochambitionierten Investitionsvorhaben wird Tesvolt eine Landmarke in Sachsen-Anhalt setzen“, meint er. „Erfreulich ist, dass neben dem Ausbau der Produktionskapazitäten auch in die unternehmenseigene Forschung und Entwicklung investiert wird. Das ist ein wichtiger Schritt für eine solide und regionale Wertschöpfung von der Idee bis zum fertigen Produkt.“

Quelle: Tesvolt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger