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Prima Tarnumhänge: Dresdner Studenten gewinnen Physikwettbewerb

DPG-Präsident Lutz Schröter (Bildmitte) gratuliert den Siegern des Wettbewerbs Dopplers (Oben v.l.n.r.: Erik Sünderhauf, Max Schneider, Jonathan Gräfe, Lucas Kersten / Mitte v.l.n.r.: Maximilian Kotz, Johannes Kerstan, Lutz Schröter (DPG-Präsident), Markus Zetto / Unten v.l.n.r.: Arne Wolf, Sven Jandura, Alexander Osterkorn (Juryleitung), Friedrich Hübner Foto: Georg Glebe  für die DPG

DPG-Präsident Lutz Schröter (Bildmitte) gratuliert den Siegern des Wettbewerbs Dopplers (Oben v.l.n.r.: Erik Sünderhauf, Max Schneider, Jonathan Gräfe, Lucas Kersten / Mitte v.l.n.r.: Maximilian Kotz, Johannes Kerstan, Lutz Schröter (DPG-Präsident), Markus Zetto / Unten v.l.n.r.: Arne Wolf, Sven Jandura, Alexander Osterkorn (Juryleitung), Friedrich Hübner Foto: Georg Glebe für die DPG

Siegerteam weiß die Antwort auf die große Frage und vertritt nun Deutschland im „Plancks“-Wettstreit

Dresden/Bad Honnef, 13. April 2021. Vier Studenten der TU Dresden gehören zu den Gewinnern des bundesweiten Wettbewerb „Dopplers“ der „Deutschen Physikalischen Gesellschaft“. Sie entwarfen besonders überzeugende physikalische Konzepte für den Bau eines Tarnumhangs und überzeugten die Jury mit ihren Ansätzen für die Quanteninformationstheorie und das Kuramoto-Modell, das das Verhalten einer großen Anzahl gekoppelter Oszillatoren beschreibt. Die vier jungen Dresdner sind damit Teil der Delegation, die Deutschland beim internationalen Online Wettbewerb „Plancks“ vertreten werden. Das geht aus einer Mitteilung der DPG in Bad Honnef hervor.

TU Dresden mit altindogermanischen 42ern stark positioniert

Demnach hat im „Dopplers“-Ausscheid am Wochenende das per Internet vernetzte Team „kʷetwórī́k̑m̥̥tihdwóh₁“mit Christian Schmidt, Maximilian Kotz (beide TU Dresden), Johannes Kerstan (Uni Jena) und Markus Zetto (Uni Heidelberg) den ersten Platz errungen. Der Teamname bedeutet auf altindogermanisch „42“, was bekanntlich die Antwort auf die große Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest ist, wenn man „Per Anhalter durch die Galaxis“ reist.

Sachsen reüssieren auch beim bayrischen Eichhörnchenschwanz

Als Zweiplatzierter setzte sich das Team „Oachkatzlschwoaf“ (bayrisch für Eichhörnchenschwanz) mit Erik Sünderhauf (TU München), Jonathan Gräfe und Max Schneider (beide TU Dresden) und Lucas Kersten (Uni Göttingen) durch. Auf Rang 3 folgten „Die Vier(er)Vektoren“: Eugen Dizer (Uni Heidelberg), Friedrich Hübner (Uni Bonn), Sven Jandura (ETH Zürich) und Arne Wolf (LMU München).

Autor: hw

Quelle: DPG