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Hans-Jürgen Straub. Archivfoto: X-Fab

Straub: Deutschland sollte auf eigene Chipindustrie setzen

Ehemaliger X-Fab-Chef begrüßt Initiative „Vertrauenswürdige Elektronik – Made in Germany“ Berlin, 20. April 2019. Deutschland wäre gut beraten, große Teile der gesamten Wertschöpfungskette vom Computerchip bis zum komplexen Elektronikprodukt im eigenen Lande zu haben. Das hat Hans-Jürgen Straub, der ehemalige Chef des Erfurter Halbleiter-Unternehmens „X-Fab“, gegenüber dem Bundesforschungsministerium eingeschätzt. Dabei bezog er sich auf den Streit um mögliche Abhör-Hintertüren in der Kommunikationstechnik chinesischer und amerikanischer Hersteller.

Das städtische Nanoelektronikzentrum Dresden soll eigentlich Hightech-Ansiedlungen anlocken - doch es agiert seit Jahren defizitär und hinter der sanierten Fassaden lauert noch erheblicher Sanierungsbedarf. Foto: Heiko Weckbrodt

Streit um Nanoelektronik-Zentrum Dresden verschärft sich

Grüne kritisieren Wirtschaftsbürgermeister scharf für Dauerkrise im NanoZ, der weist Vorwürfe als „Wahlkampf-Getöse“ zurück Dresden, 12. Mai 2015. Das städtische Nanoelektronik-Zentrum (NanoZ) in Dresden-Klotzsche befindet sich seit seiner Gründung im Jahr 2007 betriebswirtschaftlich in einer Dauerkrise. Die Linken, die SPD und die Bündnisgrünen im Stadtrat machen dafür Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) verantwortlich, der Oberbürgermeister in Dresden werden will. Das NanoZ stehe kurz vor der Zahlungsunfähigkeit, müsse jetzt schon wieder mit einem Nachschlag aus der Stadtkasse gerettet werden, kritisiert Torsten Schulze von der bündnisgrünen Stadtratsfraktion. Zu klären sei, ob Hilbert sich hier der Insolvenzverschleppung schuldig mache und inwieweit städtische Gelder zweckentfremdet verwendet worden seien.

X-Fab baut Mikrosystem-Geschäft aus

Ostdeutscher Chip-Auftragsfertiger investiert 40 Millionen Euro in Erfurt – auch Dresden könnte profitieren Erfurt/Dresden, 26. September 2012: Der ostdeutsche Chip-Auftragsfertiger „X-Fab“ will künftig mehr „Mikroelektromechanische Systeme“ (MEMS) anbieten, um damit seine Marktposition zu verbessern. Vor allem für Computertelefone, Autos und Medizintechnik sind diese Spezialchips zunehmend gefragt. Das Unternehmen investiert daher in den kommenden drei Jahren rund 40 Millionen Euro in neue Reinräume und MEMS-Fertigungslinien in Erfurt. Dadurch werden in der thüringischen Landeshauptstadt rund 80 neue Jobs entstehen, kündigte X-Fab-Chef Hans-Jürgen Straub an. Auch Sachsen könnte von dieser Entwicklung profitieren, da im Dresdner X-Fab-Werk voraussichtlich ebenfalls MEMS gefertigt werden sollen.

Autochip-Hersteller steigt bei X-Fab ein

Erfurt/Zürich, 24.8.2011: Der Schweizer Autohalbleiter-Hersteller Micronas steigt mit zehn Millionen Euro beim Erfurter Auftragsfertiger X-Fab ein. Damit verbunden ist ein größerer – aber nicht näherer bezifferter – Auftrag an X-Fab, für Micronas Hochspannungs-Flash-Speicher herzustellen. Eine entsprechende “strategische Partnerschaft” haben beide Unternehmen heute bekannt gegeben. Die X-Fab hatte erst kürzlich nach mehreren Verlustquartalen wieder steigende Umsätze und leichte Gewinne erwirtschaftet. Micronas-Video: