Alle Artikel mit dem Schlagwort: Simulation

Dresdner TU-Ingenieure wollen sich mit der Verschwendung von Schokolade in der Süßigkeiten-Industrie nicht abfinden. Foto: TUD

Dresdner Ingenieure kämpfen gegen Schokoladen-Ausschuss

TU-Schokomaschine soll „Mischphasen“-Verschwendung verringern Dresden, 11. September 2021. Aus strikt wissenschaftlichen Gründen haben sich Maschinenbau-Ingenieure an der TU Dresden eine Schokoladenmaschine gebaut. Damit wollen sie laut eigenen Angaben erforschen, wie sich Schokoladenverluste in der Süßigkeitenindustrie verringern lassen. Dies geht aus einer Uni-Mitteilung hervor.

Ein Mädchen spielt "Quarantäne". Foto: TSD

In der Schaltzentrale der Pandemie

Technische Sammlungen Dresden veröffentlichen Corona-Simulationsspiel Dresden, 4. April 2021. Um zu zeigen, wie Isolation und andere Anti-Seuchen-Instrumente gegen Corona und andere Pandemien helfen oder eben auch nicht, haben Dresdner Mathematiker nun die Computersimulation „Quantantäne“ im Internet veröffentlicht. Darin versuchen die Spieler und Spielerinnen, die Ausbreitung eines Virus zu stoppen und möglichst wenige Menschen erkranken zu lassen. Das haben die Macher vom „Erlebnisland Mathematik“ der „Technischen Sammlungen Dresden“ (TSD) und die beteiligten Mathematiker der TU Dresden nun mitgeteilt.

Globalfoundries Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Datenanalysten sollen Energieverbrauch von Chipfarik durchleuchten

Globalfoundries Dresden ruft Herausforderung aus und rückt Daten heraus Dresden, 24. Februar 2021. Globalfoundries Dresden hat zusammen mit der “Dresden Database Systems Group” und dem Kompetenzzentrum “Center for Scalable Data Analytics and Artificial Intelligence” (ScaDS.AI) eine Herausforderung für Datenanalysten ausgerufen: Im Zuge der „Data Science Challenge 2021“ sollen sie ein mathematisches Modell vom Energieverbrauch der Dresdner Chipfabrik entwickeln.

Von wegen es gibt kein Leben im All... Bildschirmfoto (hw) aus: Everspace 2 - Early Access

Viel Vorschusslob für Weltraum-Simulation „Everspace 2″

Beutespiel des deutschen Rockfish-Studios als Vorab-Version bei Steam spielbar Die mit viel Vorschusslorbeeren bedachte Weltraumsimulation „Everspace 2“ ist seit kurzem als Vorabversion auf dem Portal „Steam“ spielbar. In dieser weitgehend offenen Welt erkunden wir als Raumgleiterpilot Adam Roslin weit ausgedehnte Sonnensysteme, erfüllen Missionen im Verbund mit anderen Raumschiff-Kapitänen.

Eine Testsimulation auf Summit zeigt, wie ein ultrakurzer, hochintensiver Laserpuls in einem ionisierten Gas eine Plasmawelle treibt. Vergleichbar zu einem Surfer auf der Heckwelle eines Schnellbootes können so Elektronenpulse zu hohen Energien beschleunigt werden. Vislualisierung: Dr. Richard Pausch für das HZDR

Laser & Plasma: Casus-Forscher als Supercomputer-Tester

Physiker und Informatiker aus Görlitz und Dresden reizen weltweit schnellsten Rechner aus Görlitz/Dresden/Oak Ridge, 18. Januar 2021. Das US-Energieministerium hat sächsische Komplexitäts-Forscher als Tester und Programmierer für den weltweit schnellsten Supercomputer eingeladen: Astrophysiker, Mathematiker und Informatiker vom „Center for Advanced Systems Understanding“ (Zentrum für fortgeschrittenes Systemverständnis = „Casus“) in Görlitz werden am Exascale-Rechner „Frontier“ am “Oak Ridge National Laboratory” eigene Programme schreiben und anpassen, die das Potenzial dieses Supercomputers erst richtig ausreizen. Schwerpunkte sind dabei Simulationen von Energieprozessen in Plasma und die Sichtung großer Datenmengen. Das hat die Casus-Mutter „Helmholz-Zentrum Dresden-Rossendorf“ mitgeteilt.

Die bisher größte Videoschlacht tobte 14 Stunden lang im virtuellen Kosmos von "Eve Online". Bildschirmfoto: Andreas Jones/Razorien

Weltwelt größte virtuelle Schlacht in Eve Online geschlagen

8825 Spieler zerstören 6746 Raumschiffe und vernichten dabei Ressourcen für 18.712 US-Dollar Reykjavík, 29. Oktober 2020. Die weltweit größte Schlacht in virtuellen Welten hatte 8825 Kombattanten und tobte 14 Stunden lang in der Weltraum-Simulation „Eve Online“. Diesen neuen Guinness-Weltrekord hat heute der Eve-Betreiber „CCP Games“ in der isländischen Hauptstadt Reykjavík bekannt gegeben. In der Schlacht „Aufruhr bei FWST-8“ kämpften demnach zwei große Spieler-Allianzen um die territoriale Vorherrschaft in einem Sektor des Videospiel-Kosmos.

Diese künstlerische Visualisierung zeigt die europäische Raumsonde "Jupiter Icy Moons Explorer" (Juice), die sich 2022 dem Riesenplaneten Jupiter und seinen Monden nähert. Ins Innere des Gasriesen können die Sonden aber nicht hineinsehen. Die Astrophysiker gehen davon aus, dass darin heiße dichte Materie herrscht, deren Eigengesetze womöglich Quantencomputer ergründen können. Visualisierung: ESA/ATG medialab, Nasa/JPL, J. Nichols

Mit Quantencomputern in Riesenplaneten hineinhorchen

Superrechner-Experten aus Rossendorf simulieren mit exotischen Systemen das Innere von Jupiter & Co. Dresden, 12. Februar 2020. Mit Hilfe von Teleskopen und Raumsonden hat die Menschheit bisher nur ein paar oberflächliche Blicke auf Jupiter und Saturn werfen können. Weniger noch wissen die Wissenschaftler über das Innere dieser Riesenplaneten. Sie ahnen nur, dass Jupiter & Co. – aber auch die mit ihnen verwandten braunen Zwergsterne draußen im All – ein ganz eigenes Physiksüppchen kochen: „Warme dichte Materie“ nennen die Physiker diesen bisher kaum erforschten Aggregatzustand irgendwo zwischen superheißem Plasma und festen oder flüssigen Stoffen. Bekannt ist nur, dass diese Materie etwa 10 000 bis 100 000 Grad heiß ist und in ihr Quanteneffekte, elektromagnetische und elektrische Kräfte wild durcheinander tanzen. Mit Hilfe von Quantencomputer-Technologien wollen nun Experten vom Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) genau da hineinhorchen, wo wahrscheinlich nie ein Mensch lebend hingelangen wird.

Angehende Chirurugen können dank dem TU-Projekt "HIPS" künftig einen der kompliziertesten Schritte bei einer Hüft-OP üben. Foto: HIPS

Chirurgen üben Hüft-OP in virtuellen Welten

Fräs-Simulation ist fertig, TU Chemnitz und ihre Partner wollen die “Virtuelle Realität” nun um weitere OP-Schritte erweitern Chemnitz, 26. Juli 2019. Chirurgen können künftig Hüftgelenk-OPs vorab mit Datenbrillen und Robotern in einer „Virtuellen Realität“ (VR) simulieren, damit die Prothese später beim Patienten besser sitzt. Für einen besonders kritischen Schritt der Prothesen-Implantation haben Ingenieure aus Sachsen, Bremen und Bayern nun einen ersten Simulations-Abschnitt fertiggestellt. Darin können die Mediziner üben, die Hüftpfanne (Acetabulums) passend zum Implantat hochpräzise auszufräsen. Das geht aus einer Mitteilung der TU Chemnitz hervor, die beim Verbundprojekt „Hüft-Implantat-Pfannenfräs-Simulator“ (Hips) die Federführung übernommen hatte.

Damit auch der letzte Idiot kapiert, wer die Bösen sind, markiert Carbon Warfare Investoren als Teufel. Abb.: GameSourceStudio

„Carbon Warfare“: Umwelt-Apokalypse als Tabletspiel

Wenn schon Klimawandel, dann richtig Da werden sich die Umweltaktivisten aber freuen: Mit „Carbon Warfare“ hat das chinesische Studio Virtuos nun ein Simulationsspiel für Tablets und Smartphones veröffentlicht, in dem wir den Klimawandel nicht etwa aufhalten, sondern bis zur globalen Apokalypse steigern sollen. Gemeint ist das natürlich als didaktische Aufklärung für all jene, die bezweifeln, dass es eine menschengemachte Erderwärmung gibt. Erhältlich ist dieses pädagogisch wohlmeinende Spiel für Apple- und Android-Geräte.

Dr. Martin Treiber simuliert mit Computermodellen am Lehrstuhl für Ökonometrie und Statistik der TU Dresden, was auf der Straße zusammenkommen muss, damit ein Stau entsteht. Foto: Heiko Weckbrodt

Spur-Springen im Stau ist nutzlos

  TU-Verkehrsflussexperte Dr. Martin Treiber gibt Tipps gegen den Ferienstau Dresden, 5. Juli 2016. In den Ferien stauen sich die Urlauber gern und oft, vor allem auf den Autobahnen. Aber Staus entstehen nicht aus dem Nichts, wie es oft scheint: Ein Stück weit liegt es auch in der Hand der Autofahrer, wie lange die nachfolgenden Fahrzeuge stehen müssen, wie schnell sich ein Stau auflöst – und wie rasch der einzelne Fahrer selbst vorankommt, betont Dr. Martin Treiber vom Lehrstuhl für Ökonometrie und Statistik der Technischen Universität Dresden (TUD). Der Experte für Stau-Simulationen und -Analysen hat ein paar praktische Tipps parat:  Stau-Tipps Wenn Sie einen Stau bemerken, kommen Sie meist besser voran, wenn Sie auf der Autobahn bleiben, auch wenn Ihnen das Navi empfiehlt, auf Nebenstraßen auszuweichen. Ausnahmen: „Sie kennen sich sehr gut aus in der Gegend und wissen um eine leistungsfähige Umgehung oder auf der Autobahn ist offensichtlich eine Vollsperrung“, betont Dr. Treiber. „Ansonsten verstopfen Sie auch nur das Nebenstraßennetz und warten noch länger.“ Ist ein Stau erkennbar, ordnen Sie sich rechts ein und wechseln …

Dr.-Ing. Thomas Schmidt (rechts) mit Doktorvater Prof. Daniel Balzani (links) nach der Notenverkündung. Foto: Monika Keil

Bauingenieur simuliert Blutgefäße

Commerzbank-Preis für Doktor der TU Dresden Dresden, 3. Juni 2016. Weil er geschickt Simulationsmethoden, wie sie im Bauingenieurwesen längst üblich sind, auf die Biologie der Blutgefäße übertrug, hat der Doktor-Ingenieur Thomas Schmidt von der TU Dresden nun den Dr.-Walter-Seipp-Preis der Commerzbank-Stiftung bekommen. Der Preis ist mit 4000 Euro dotiert und würdigt Schmidts Promotion „Modellierung der Biomechanik von Arterienwänden unter supra-physiologischer Belastung” (2015). Das hat die TU Dresden heute mitgeteilt.

Von malerischen Gebirgszügen umsäumt: der Flughafen Quito in 2800 Metern Höhe, hier nachmodelliert für Flugsimulatoren. Abb.: BSF

“Approaching Quito”: Nervenkitzel pur mit Anden-Panorama

Den stillgelegten Airport gibt es nun für Flugsimulatoren Bereits 2013 hob die letzte Maschine vom alten Stadtflughafen in Quito, der Hauptstadt Ecuadors ab, bevor der komplette Flugverkehr auf den neuen, größeren und vor allem wesentlich sichereren Airport östlich der alten Piste verlegt wurde. Und dennoch wagt sich nun Aerosoft an die Umsetzung jenes außer Betrieb gesetzten alten Flughafens mit der Kennung SEQU, die seinerzeit die Luftfahrt-Organisation ICAO „International Civil Aviation Organization“ vergeben hatte.

Abb.: TU Dresden

Dresdner Statiker simulieren Patienten-Herzen

Computermodell soll Behandlungserfolge verbessern Dresden, 19. Dezember 2015. Um Medizinern bei der Behandlung herzkranker Patienten zu helfen, entwickeln Statiker und Bauingenieure der TU Dresden derzeit Computermodelle des menschlichen Herzens. Diese Simulationen sollen an die Besonderheit eigener Menschen angepasst werden können. Dadurch könnten Ärzte in Zukunft besser analysieren, für welches Patienten-Herz welche Therapie funktionieren könnte, am welchen Herzschrittmacher-Kontakte zu platzieren sind und so weiter.

Hier folgt gleich platonischer Karpfen-Sex: Wenn zwei Kojs sich treffen, ist das Ei nicht mehr weit. Abb.: BSF

Fisch-App Zen Koi: Leckere Amöbe zum Frühstück

Meditations-Karpfen können sich bis zum Japan-Drachen hochfressen Ein echtes Koj-Teich ist aufwendig in der Pflege, die blöden Fische sind sauteuer, verstecken sich ohnehin zu oft und schlagen sich nur die Bäuche voll. Im App-Zeitalter müssen wir uns aber glücklicherweise die Hände nicht mehr nass zu machen, um das legendäre meditative Erlebnis zu erlangen, das so eine Koj-Betrachtung mit sich bringen soll: In Apps wie „Zen Koi“ können wir japanischen Koi-Karpfen nicht nur zuschauen, sondern sie auch steuern, vermehren und vielleicht irgendwann gar zum Drachen aufmotzen.