Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schutz

Die drei Mikroskopaufnahmen zeigen, wie sich die Zellen im Epithelgewebe um ein Organ herum zu einer kaum noch durchdringbaren Schutzbarriere gegen Krankheitserreger zusammenfügen. Mikroskopaufnahmen: Oliver Beutel, MPI-CBG

Wie sich Organe ihren Schutzpanzer zusammenkleben

Dresdner Biologen finden Klebe-Prozess, der für den Abwehrmanzel von Herz, Niere & Co. Vor keimen zuständig ist Dresden, 6. November 2019. Um sich vor Keimen und Giften zu schützen, ummanteln sich das Herz, die Nieren und andere Organe im menschlichen Körper mit einem festverklebten Panzer aus sogenanntem „Epithelgewebe“. Das ist so dicht, das im besten Falle nicht einmal Moleküle mehr diese Barriere passieren können. Umgekehrt kann „der Verlust dieser Barriere durch das Eindringen von Krankheitserregern in unser internes System zu schweren Krankheiten führen“, betonen Forscher vom Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden. Sie haben nun den selbstorganisierenden Klebe-Mechanismus entziffert, durch den dieser Organpanzer entsteht.

Prof. Stefan Siegmund testet im Windkanal der TU Dresden seine Hurrikan-Schutzplanen am Hausmodell. Foto: heiko Weckbrodt

Mathe-Ass aus Dresden will US-Holzhäuser vor Hurrikanen retten

Prof. Siegmund gründet Firma für Sturm-Schutzplanen aus TU Dresden aus Dresden, 22. August 2018. Ein Dresdner Mathe-Professor hat Anti-Sturmnetze erfunden, die Hurrikans daran hindern können, die Dächer nordamerikanischer Holzhäuser abzureißen. Nachdem sich die biegsamen Druckanker im Windkanal der TU Dresden und in der stürmischen US-Praxis bewährt haben, gründet Prof. Stefan Siegmund nun eine Firma, die seine Erfindung verkaufen soll. „Wenn ich jemand gefunden hätte, der das übernimmt, hätte ich ihm das alles überlassen“, sagt der Forscher, der sich lieber weiter auf seine Mathematik konzentrieren würde. Das sei nicht gelungen. Damit seine zehnjährigen Forschungen an dem innovativen Hurrikan-Schutzsystem nicht für die Katz waren, setzt er nun eben auf eine Uni-Ausgründung.

Neues Kaspersky-Sicherheitspaket mit Internetbank-Schutz

So misslich es auch sein mag, sich überhaupt einen Computervirus einzufangen: Das wohl sensibelste Kettenglied für einen Privatanwender dürften Bankgeschäfte im Internet sein. Wer sich da eine Abhör-Wanze („Key Logger“) oder ähnliche Schädlinge unbemerkt eingehandelt hat, die dann PIN- und andere Eingaben ab Bösewichte weiterleiten, hat ganz schnell ein ganz ernstes Problem. Daher hat die russische Firma „Kaspersky“ in die neueste Version seines Sicherheitspakets „Kaspersky Internet Security 2013“ (im Kern Firewall plus Virenwächter) eine spezielle „Safe Money“-technologie eingebaut: Ruft der Nutzer eine bekannte Bank- oder eHandelsseite im Netz auf (weitere können manuell im Programm eingetragen werden), geht der Browser in einen Sicherheitsmodus, in dem das Online-Banking von anderen Internetaktivitäten abgeschottet wird. Als zusätzlich Sicherheitsvorkehrung kann der Surfer außerdem eine virtuelle Tastatur aufrufen, um Keylogger zu behindern.

Sicherheitsleck in Android-Handys: Avira stellt kostenlose Schutz-App bereit

Tettnang, 1. Oktober 2012: Die Sicherheits-Softwarefirma “Avira” hat eine kostenlose App “Avira USSD Exploit Blocker” in Googles Internetladen “Google Play” eingestellt, die die jüngsten USSD-Angriffe gegen Android-Computertelefone unterbinden soll. Hintergrund: In den vergangenen Tagen war eine gravierende Sicherheitslücke im Android-Betriebssystem bekannt geworden, die anscheinend einen Großteil der Android-Smartphones betrifft. Durch die sogenannte USSD-Lücke können Angreifer durch Spezial-Codes auf die Idenifikationsnummern (IMEI) der Telefone zugreifen und dann per SMC, NFC oder präperierte Netzseiten das Handy lahmlegen beziehungsweise alle Daten löschen. Auch die Umleitung aller Telefonate auf teure Spezialnummern sei darüber möglich, so Avira. hw

Analyse: Die meisten Passwörter sind binnen zehn Minuten zu knacken

Frankfurt/M.: 77 der 100 am häufigsten verwendeten Passwörter sind in weniger als zehn Minuten mit simplen Internet-Programmen zu knacken. Zu diesem Schluss ist die Datensicherheitsfirma „Imperva“ nach der Analyse von knapp 100.000 Datensätzen gelangt. Damit habe sich die Passwortsicherheit in den vergangenen zwei Jahren kein Stücken verbessert.