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Neues Kaspersky-Sicherheitspaket mit Internetbank-Schutz

Abb.: Kaspersky

Abb.: Kaspersky

So misslich es auch sein mag, sich überhaupt einen Computervirus einzufangen: Das wohl sensibelste Kettenglied für einen Privatanwender dürften Bankgeschäfte im Internet sein. Wer sich da eine Abhör-Wanze („Key Logger“) oder ähnliche Schädlinge unbemerkt eingehandelt hat, die dann PIN- und andere Eingaben ab Bösewichte weiterleiten, hat ganz schnell ein ganz ernstes Problem.

Daher hat die russische Firma „Kaspersky“ in die neueste Version seines Sicherheitspakets „Kaspersky Internet Security 2013“ (im Kern Firewall plus Virenwächter) eine spezielle „Safe Money“-technologie eingebaut: Ruft der Nutzer eine bekannte Bank- oder eHandelsseite im Netz auf (weitere können manuell im Programm eingetragen werden), geht der Browser in einen Sicherheitsmodus, in dem das Online-Banking von anderen Internetaktivitäten abgeschottet wird. Als zusätzlich Sicherheitsvorkehrung kann der Surfer außerdem eine virtuelle Tastatur aufrufen, um Keylogger zu behindern.

Auch sonst ist Kasperky ein stabiles, kompaktes und wenig Prozessorleistung fressendes Sicherheitspaket gelungen. Vieles ist gegenüber den Vorgänger-Versionen eher Feinschliff. An neuen Funktionen ist neben „Safe Money“ unter anderem ein Exploit-Schutz (Abwehr von aktuellen Schwachstellen weitverbreiteter Anwendungsprogramme) hinzugekommen.

Auch manueller Scan von Einzeldateien möglich

Sinnvoll ist auch der Kontextmenü-Scan für Dateien: Per rechtem Mausklick kann man heruntergeladene Dateien nach der automatischen Prüfung auch noch mal manuell prüfen lassen – dafür gibt es nach der Installation einen neuen Menüpunkt „K – Auf Viren untersuchen.“ Im Vergleich zur analogen Funktion des Konkurrenten Symantec (Norton Internet Security“) dauern diese manuellen Scans bei Kasperky allerdings etwas länger.

Fazit: Ein gutes und sicheres Paket mit „Safe Money“ als interessanter Zusatzfunktion gegenüber Konkurrenzprodukten. Gegenüber Gratis-Lösungen mit Sicherheit die bessere Wahl – schon allein, weil „Kaspersky“ das System nicht spürbar ausbremst, wie es viele Umsonst-Scanner und -Firewalls tun. Heiko Weckbrodt

Kaspersky Internet Security 2013“ (Kaspersky), Firewall, Virenwächter etc., ab ca. 30 Euro

 

Weitere Firewalls im Test:

Norton Internet Security 2013

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