Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nanotech

Visualisierung des Hochtechnologiezentrum von der Ecke zur Hansaschule aus gesehen. Grafik: Arge RBZ – LD

Hochschule Zwickau bekommt rund 41 Millionen Euro teures Hochtechnologiezentrum

Komplex aus Neubau und sanierten Altbauten ist nur rohbaufertig Zwickau, 12. Februar 2021. Um die Forschung an Nanostrukturen, Roboter-OPs und anderen wegweisenden Technologien in Zwickau zu stärken, baut der Freistaat Sachsen derzeit ein rund 41 Millionen Euro teures Hochtechnologiezentrum für die Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ). Dafür entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Druckerei „Förster und Borries“ an der Peter-Breuer-Straße ein Komplex aus einem Neubau und zwei sanierten Altbauten. Das neue Zentrum ist nun rohbaufertig, haben der „Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement“ (SIB) und die WHZ heute mitgeteilt.

Auf der Goldprobe, durch die an nanostrukturierten Stellen blaues Licht geschickt wird, sind mit Proteinmotoren befestigt. Diese tragen die Mikrotubuli mit den Quantenpunkten - die hier als Lichtsensoren fungieren . über sich hinweg. Dadurch wird die ganze oberflache gewissermaßen gescannt. Visualisierung: Heiko Groß

Mehr Durchblick durch Biomotoren und Quantenpunkte

Forscher aus Dresden und Würzburg schieben Grenzen klassischer Mikroskope hinaus Dresden/Würzburg, 30. April 2018. Indem sie Biotechnologie und Quantenphysik kombinierten, haben Wissenschaftler aus Dresden und Würzburg die optischen Grenzen klassischer Mikroskope hinausgeschoben: Sie haben damit Strukturen sichtbar gemacht, die weniger als fünf Nanometer (Millionstel Millimeter) groß sind.

Prof. Dr. Oliver G. Schmidt vom Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden. Foto: privat

Leibniz-Preis für Dresdner Nanostruktur-Physiker Schmidt

Dresden/Berlin, 28. Dezember 2018. Professor  Oliver G. Schmidt vom Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden hat – wie bereits im Dezember 2017 angekündigt – nun für seine herausragenden Nanostruktur-Forschungen in Berlin den „Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis 2018“ erhalten. Die Jury der „Deutschen Forschungsgemeinschaft“ (DFG) würdigte die interdisziplinäre Arbeit des 46-jährigen Physikers: Schmidt bereichere Physik, Chemie, Werkstoffwissenschaften, Elektronik und die Mikrosystemtechnik. Als vorbildlich gelten vor allem seine Experimente mit aufrollbaren Nanoröhrchen und mit selbstorganisierenden 3D-Nanostrukturen auf Computerchips.

Der Hornkieselschwamm (Geodia cydonium) zeigt unterm elektronenmikroskop seine Skelett-Stacheln, die weniger als ein Mikrometer dünn sind. Foto: ZIK B CUBE

Nanotech vom schnöden Schwamm lernen

Dr. Igor Zlotnikov leitet neue Grenzflächen-Arbeitsgruppe am B Cube Dresden Dresden, 18. Juli 2016. So stolz der Mensch auch auf seine Maschinen, riesigen Stahlplattformen und Computerchips ist: Die richtig raffinierten Konstruktions-Tricks hat immer noch die Natur auf Lager. Der Hornkiesel-Schwamm zum Beispiel sieht am Meeresgrund auf den ersten Blick wie ein versteinerter Blumenkohl aus. Unterm Mikroskop jedoch erweist er sich als stachliger Geselle, reckt uns Hunderte Skelett-Nanostacheln entgegen, die weniger als ein Tausendstel Millimeter dünn sind. Solche Nanostrukturen würden Elektronik-Ingenieure und Mediziner auch gerne gezielt erzeugen, am besten selbstwachsend. Wie Grenzflächen an Muschel, Schwamm & Co. das Wachstum beeinflussen Wie Schwamm, Muschel und andere Meeresbewohner es schaffen, solche feinen, haltbaren und faszinierenden Strukturen zu erschaffen, und wie sich dieses Konzept womöglich in menschliche Technologie übersetzen lässt, daran forscht nun eine neue Arbeitsgruppe an der TU Dresden. Angesiedelt ist dieses Team unter der Leitung des ukrainischen Physikers Dr. Igor Zlotnikov am „B Cube“, dem TU-Forschungszentrum für molekulares Bio-Ingenieurwesen. Der Fokus der Wissenschaftler liegt dabei auf sogenannten Grenzflächen in der Biologie, die anscheinend beeinflussen, wie Zellen in …

Schaubild eines Lithium-Schwefel-Akkus, der die aus Notebooks bekannten Lithium-Ionen-Batterien beerben soll. Solche und andere Systeme sollten eigentlich im Energie-Forschungszentrum RESET weiterentwickelt werden. Abb.: Fraunhofer IWS Dresden

Hightech-Kohlenstoff für Energiespeicher aus Abfall

Neue Forschergruppe an TU Dresden will Chemie und Mechanik kombinieren Dresden, 6. Juli 2015. Aus Abfall Material für Hightech-Energiespeicher gewinnen, geht das? Dr. Lars Borchardt, der Leiter einer neuen „Mechanocarb“-Arbeitsgruppe an der TU Dresden macht sich da große Hoffnungen – und das Bundesforschungsministerium mit ihm: Mit knapp zwei Millionen Euro fördert Berlin in den nächsten fünf Jahren die Dresdner Idee, aus Abfallprodukten nanostrukturierte Kohlenstoff-Materialien auf möglichst ökologisch verträgliche Weise zu gewinnen.

Das Photonik-Cluster Sachsen sieht sich vor allem mit OLED-Technologien im Aufwaind. Grafik: Light Jumps

Dresdner Nano-Firmen in Rom ausgezeichnet

Organik-Netzwerk will Investorenkonferenz nun nach Sachsen locken Dresden/Rom, April 2015: Auf der Kapitalgeberkonferenz „European Photonics Venture Forum“ in Rom sind zwei Dresdner Nanotech-Unternehmungen für ihre vielversprechenden Projekte und Präsentationen ausgezeichnet worden. Das teilte das sächsische Organikelektronik-Netzwerk „Organic Electronics Saxony“ (OES) mit.