Alle Artikel mit dem Schlagwort: MRK

Solche Keramikmodule mit integrierten Ultraschallsensoren sollen Medikamentenrückstände im Abwasser zerstören. Foto: Fraunhofer IKTS

Mit Ultraschallkanonen gegen die Hormonsuppe

Dresdner Keramikexperten entwickeln neue Waffe im Kampf gegen multiresistente Keime und Unfruchtbarkeit Dresden, 14- Mai 2018. Um Hormone, Antibiotika und Viren-Hemmer aus den Abwässern der großen Städte endlich herausfiltern zu können, haben Fraunhofer-Ingenieure aus Dresden spezielle Keramik-Ultraschall-Zerstörer entwickelt. Dafür haben die Experten des Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) winzige Ultraschall-Kanonen auf keramische Elektroden aus einer Zinn-Antimon-Verbindung aufgedruckt. Die Elektroden spalten auf elektrochemischem Weg die brisanten Medikamenten-Reste im Wasser so lange auf, bis nur noch Kohlendioxid übrig bleibt. Die Ultraschall-Sender sorgen dafür, dass das Abwasser fest an die Keramikplatten gedrückt und die Problemstoffe schneller abgebaut werden.

Cobotics alias Mensch-Roboter-Kooperation (MRK) im VW-Labor: Der Prototyp ist zwar starr und nicht mobil, zeigt aber, wie die gefahrlose Zusammenarbeit von menschlichen Arbeitern und Robotern funktionieren könnte. Foto: VolkswagenCobotics alias Mensch-Roboter-Kooperation (MRK) im VW-Labor: Der Prototyp ist zwar starr und nicht mobil, zeigt aber, wie die gefahrlose Zusammenarbeit von menschlichen Arbeitern und Robotern funktionieren könnte. Foto: Volkswagen

VW testet Kooperation von Mensch und Roboter

Autokonzern setzt für Cobotics auf Laserscanner und Farbfelder Wolfsburg, 16. Februar 2018. Volkswagen testet derzeit die Mensch-Roboter-Kooperation (MRK), englisch auch „Cobotics“ genannt. Durch Laserscanner soll es möglich werden, dass Menschen und (teils auch mobile) Roboter in den hochautomatisierten Fabriken der „Industrie 4.0“ gefahrlos „Hand in Kralle“ zusammenarbeiten können – ganz ohne die Zäune und Lichtschranken, in die heutige Industrieroboter eingehaust werden. Deshalb heißt das Experiment bei VW auch „Automatisierung ohne Schutzzäune“.