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Die Chemnitzer Forscher arbeiten an einem humanoiden Schreitroboter. Fotzo: Jacob Müller für die TU Chemnitz

Professorin will 1. sächsischen Schreitroboter bauen

Forscherin der TU Chemnitz möchte Grundstein für eine Roboterindustrie im Freistaat legen Chemnitz, 13. Februar 2020. Ingenieurinnen und Ingenieure der TU Chemnitz wollen den ersten sächsischen Laufroboter konstruieren – und eine breite Robotikindustrie im Freistaat begründen. „Wir wollen einen eigenen sächsischen Roboter-Hersteller etablierten“, kündigte Professorin Ulrike Thomas an – sie ist die Inhaberin des Lehrstuhls für Robotik und Mensch-Technik-Interaktion an der TU Chemnitz. „Der Grundstein ist schon gelegt.“

Für Feuerwehrleute im Einsatz wollen die Ingenieure der Hochschule für Technik und Wirtschaft neue Schutzkleidung und Helme entwickeln, mit denen die Kameraden efahren erahnen und auch in verrauchten Gebäuden den Überblick behalten können. Foto: Peter Sebb für die HTW Dresden

Digitaler sechster Sinn für die Cyber-Feuerwehr

HTW Dresden entwickelt Schutzkleidung, mit der Einsatzkräfte die Gefahr erfühlen können. Dresden, 31. Januar 2020. Damit sich Retter besser in brennenden Häusern orientieren können, arbeiten Ingenieure der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden gemeinsam mit Partnern an einer digital aufgewerteten Feuerwehr-Ausrüstung. Das hat das federführende Forschungsinstitut für intelligente technische Systeme (FITS) an der HTW mitgeteilt.

Erste Ausführung eines multimodalen eGloves: Maßgeschneidertes Musikinstrument mit integrierter Sensorik zur Gestenerkennung und drahtlos angekoppeltem Tonwiedergabesystem sowie integrierter Leuchtfunktion für visuelles Feed-Back. Foto: ITM/TU Dresden

Datenhandschuh lässt Maschinen singen

Neues Exzellenzentrum CeTI Dresden erforscht neue Interaktionswege zwischen Mensch und Computer Dresden, 14. Oktober 2018. Textilforscher vom neuen Exzellenzzentrum „Centre for Tactile Internet with Human-in-the-Loop” (CeTI) an der TU Dresden haben einen interaktiven Datenhandschuh („eGlove“) vorgestellt, der gestengesteuerte Musikkompositionen ermöglichen soll. In diesen haben die Textilexperten Sensoren und Funkmodule integriert, die Handbewegungen erkennen und drahtlos an ein Tonsystem übertragen. Die eingebetteten Leuchten sollen all dies zusätzlich visualisieren.

Damit Assistenzroboter sicher den heißen Tee reichen: Ein von der TU Chemnitz geleiteter Forschungsverbund entwickelt neue Interaktionsstrategien und -systeme für die Mensch-Roboter-Interaktion von morgen. Foto: Jonas Trezl

Roboter lernt, Blinden Tee zu servieren

Chemnitzer Forschungsverbund arbeitet an neuen Stufen der Mensch-Maschine-Interaktion Chemnitz, 25. Juli 2018. Damit Haushalts-Roboter künftig Blinden zur Hand gehen können, ohne sie zu verletzen, wollen Chemnitzer Forscher neue Wege der Mensch-Maschine-Interaktion entwickeln. Die Roboter sollen danach intelligent auf schwierige Alltags-Situationen reagieren können. Ein Beispiel: Sie müssen erkennen, wann ein sehbehinderter Mensch Hilfe braucht und wie sie ihm beispielsweise eine Tasse heißen Tee reichen können, ohne ihn zu verbrühen. Das geht aus einer Mitteilung der Technischen Universität Chemnitz hervor.