Alle Artikel mit dem Schlagwort: Killer

CIA-veteran Ethan Renner (Kevin Costner) schießt wie der Teufel. Foto: Universum

„3 Days to Kill“: Wolfstänzer jagt den bösen Wolf

Kevin Coster mimt den grimmigen CIA-Killer In Kevin Coster wird man wohl immer den Indianer-Versteher sehen, der mit dem Wolf tanzt, vielleicht noch den Playboy, der ein „Pretty Woman“ umgarnt. Aber einen eiskalten Profi-Mörder?! In „3 Days to Kill“, der dieser Tage auf DVD erscheint, unternimmt er unter der Regie von McG („Terminator IV“) jedenfalls einen Ausflug ins Agenten-Genre. Und dabei gibt er sich– mit wechselndem Erfolg – alle Mühe, bloß nicht zu nett als Schlächter zu wirken.

Aus einem Routine-Job wird ein Gemetzel: Der etwas naive Profi-Killer Jack (John Cusack) hat auch Cops und Gangster als Gegner. Foto: Constantin

Thriller „Motel Room 13“: Aus Kurier-Job wird ein Blutbad

Profikiller Jack (John Cusack) bekommt von Brutalo-Gangsterboss Dragna (Robert de Niro) einen etwas seltsamen Auftrag: Er soll eine Tasche in ein Provinz-Motel transportieren, dafür eine hübsche Stange Geld kassieren – aber auf gar keinen Fall in die Tasche schauen. Was wie ein Routine-Auftrag aussieht, läuft indes völlig aus dem Ruder: Erst versucht Dragnas Kontaktmann, den Killer zu killen und bald darauf hat Jack falsche FBI-Männer, korrupte Sheriffs, Mörderzwerge und einäugige Zuhälter auf dem Hals – die anscheinend alle nur eine wollen: die Tasche. Dann stöckelt auch noch die mysteriöse Bordsteinschwalbe Rivka (Rebecca Da Costa) mitten durch diese Schlachteplatte und erweist sich schließlich als Jacks einzige Verbündete in „Motel Room 13“.

„Cognition“-Finale: Psi-Agentin schnappt endlich den Cain-Killer

FBI-Agentin Erica Reed hat es nun, in der vierten und finalen Episode der Adventure-Serie „Cognition“, endlich geschafft: Mit übersinnlichen Fähigkeiten und klassicher Ermittlungsarbeit schnappt sie in „The Cain Killer“ den gleichnamigen Serienmörder, der in den vergangenen Jahren soviele Geschwisterpaare dahingemeuchelt hat, inklusive ihres eigenen Bruders Scott. Damit geht ein mit viel künstlerischem Aufwand inszeniertes Krimi-Abenteuer (vorerst) zu Ende – leider.

Krimi „Stand Up Guys“: Markiges Charakterkino

Mordauftrag für den „besten Freund“ Zwei Männer sitzen einander im nächtlichen Café gegenüber. Zwei alte Männer, beste Freunde. Ihre Gesichter sind Kraterlandschaften, gegerbt von gemeinsamen Raubzügen, von Kämpfen, von vielen Lebensjahrzehnten. Val (Al Pacino, „Der Pate“) weiß, dass ihn sein bester Freund Doc (Christopher Walken, „God’s Army“) in wenigen Stunden töten wird. Und Doc weiß, dass Val das weiß. Doch Rumheulen zählt nicht. „Machen wir noch einen drauf.“ „Ja, wir haben noch ein paar Stunden.“ „Stand Up Guys“ ist nicht gerade Hollywoods klassisches Starkino, eher ein Charakterfilm – ein fesselnder.