Alle Artikel mit dem Schlagwort: Handy

Caritas: Deutscher Handy-Wahn geht zu Lasten der Kinder in Afrika

Dresden, 8. Januar 2014: Mehr, besser, neuer: Wenn sich deutsche Konsum-Haie ständig neue Smartphones zulegen, um stets das modernste Statussymbol am Mann oder an der Frau zu haben, dann geht dieser Kauf-Wahn zu Lasten der Kinder in Afrika. Darauf weist der katholische Wohlfahrtsverband „Caritas“ in seiner neuen Plakat-Kampagne „Weit weg ist näher, als du denkst“ hin. „Die Lebensweise in den reichen Ländern geht oft auf Kosten der Armen in der Welt“, kritisierte Matthias Mitzscherlich, der Caritasdirektor für das Bistum Dresden-Meißen, zum Auftakt der Aktionsreihe.

Schneller im Netz: Vodafone startet in Dresden Handyfunk „LTE Advanced“

Sächsische Technik ermöglicht bis zu Tempo 225 Mbs Dresden, 15. November 2013: Die sächsische Landeshauptstadt baut ihren Ruf als Handyfunk-Hauptstadt aus: Damit die Dresdner künftig noch schneller unterwegs ins Internet gehen können, hat Vodafone heute erstmals in Deutschland in der Südvorstadt und in Striesen Sender für den neuen Standard „LTE Advanced“ freigeschaltet, der zu wesentlichen Teilen auch in Dresden entwickelt worden ist. Damit können sich die Nutzer in Zukunft Videos, Spiele, Internet-Fernsehen und andere Dateiströme mit bis zu 225 Megabit je Sekunde (Mbs) aus dem Netz saugen – bisher lag das Limit per Handy-Funk etwa bei der Hälfte.

Vodafone steckt 1,2 Mrd. € in Handynetz-Ausbau, hält aber an Drossel fest

Ausbauziel: Klarer sprechen, schneller surfen Dresden, 7. November 2013: Der Telekommunikations-Konzern Vodafone hält nichts von Datendrosseln à la Telekom für Festnetz-Internetanschlüsse, wird aber an den Drosselklappen im Mobildatenfunk fest. „Der Ausbau der Mobilfunknetzes verursacht ganz andere Kosten als in den Festnetzen“, argumentierte Vodadone-Techniksprecher Dirk Ellenbeck heute in Dresden. „Nur wegen zwei Prozent der Nutzer, die monatlich über 15 Gigabyte saugen, die Netze derartig auszubauen, wäre unverhältnismäßig.“

Bitkom droht mit höheren Handy-Gebühren bei „Roaming“-Verbot

Berlin, 10. September 2013: Der deutsche Hightech-Verband „Bitkom“ droht mit höheren Handy-Gebühren für Inlandsgespräche, falls die EU das „Roaming“ – also den teureren Modus für grenzüberschreitenden Mobilfunk – abschaffen sollte. „Leidtragende werden die einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen sein, die wenig reisen“, warnte der Verband.

Mobilfunk-Paranoia oder NSA? Handy-Besitzer klagen über Phantom-Anrufe

Berlin, 30. August 2013: Ruft Handy-Besitz Paranoia hervor, gibt es gar Gremlins in den Mobilfunknetzen oder spielt da die NSA an den Reglern? Wie eine repräsentative Aris-Umfrage jetzt ergeben hat, berichten nämlich 39 Prozent aller deutschen Handy-Besitzer über Phantomanrufe: Sie haben das Gefühl, dass ihr Handy klingelt oder vibriert, ohne dass sie wirklich einen Anruf oder eine SMS bekommen. Als der Hightech-Verband „Bitkom“ vor zwei Jahren eine ähnliche Umfrage in Auftrag gegeben hatten, klagten erst 31 Prozent über solche Phantomanrufe.

Internet-Nutzung im EU-Ausland wird ab Juli billiger

Industrievertreter skeptisch: Netz-Investitionen müssen sich refinanzieren Berlin, 28. Juni 2013: Die Internetnutzung beim Auslandsurlaub verbilligt sich auf Betreiben der EU abkommender Woche: Ab dem 1. Juli 2013 dürfen die Mobilfunk-Betreiber brutto höchstens noch rund 53 Cent statt bisher 83 Cent pro Megabyte verlangen, wenn einer ihrer Kunden im EU-Ausland ins Netz geht. Auch die Auslands-Aufschläge für ein- und ausgehende Handy-Gespräche und SMS-Kurznachrichten verringern sich. Eine weitere Senkung ist für den 1. Juli 2014 geplant.

Sachsen stellt Handy-Spürhund für den Knast ein

Dresden, 13. März 2013: Die sächsische Justiz heuert erstmals einen Handy-Spürhund ein, der im Knast nach illegalen Mobiltelefonen von Gefangenen suchen soll. Justizminister Jürgen Martens (FDP) will de tierischen Schnüffler und dessen Dienstherrchen am Freitag die Zulassungspapiere ausstellen und sie dann in den Dresdner Knast am Hammerweg schicken.

LTE-Handy „HTC One XL“: Schick, flach, durchdacht

Seitdem der neue Datenfunkstandard „Long Term Evolution“ (LTE) sich nun anschickt, auch in den deutschen Großstädten UMTS und HSDPA zu ersetzen, steigt auch die Nachfrage nach LTE-fähigen Geräten. Im Oiger-Test haben wir das „HTC One XL LTE“ unter die Lupe genommen: Das nämlich punktet nicht nur mit einem eleganten und flachen Design und großem Bildschirm, sondern unterstützt – anders als etwa das iPhone – nahezu alle in Deutschland verfügbaren LTE-Frequenzen: 800, 1800 und 2600 Megahertz, damit ist es für die LTE-Netze von Telekom, Vodafone und O2 gleichermaßen geeignet.

Fürs nackte Überleben: „Hybrid Muse MH-07R“ vereint Handy-Ladestation, Radio, Lampe und Generator

Der nächste Urlaub führt ab in den Busch, in die Taiga oder in die afrikanische Steppe, wo’s schwierig mit der Stromversorgung werden könnte, wenn das Handy wieder Saft braucht? Für solche Abenteuerreisen, die den homo urbanus smartphonicus an die Grenzen des Erträglichen führen, hat die französische Firma „New One“ ein Überlebensradio entwickelt: Das „Hybrid Muse MH-07R“ kann nicht nur Radio auf Mittel-, Kurz- und Ultrakurzwelle empfangen, sondern ist auch als LED-Taschenlampe und Handy-Ladestation einsetzbar. Der Clou dabei: Neben Batterie und Akku – letzterer wird mitgeliefert – kann es sich Strom auch aus einem eingebauten Solarpaneel oder einer integrierten Dynamo-Kurbel ziehen. Ja, richtig, es ist wie im Klischee: Man dreht und dreht, um das Smartphone aufzuladen.

Chinesen investieren 70 Mio. € in finnisches Forschungszentrum

Shenzen/Helsinki, 10. Dezember 2012: Die aufstrebende chinesische Handyelektronik-Firma „Huawei“ investiert binnen fünf Jahren rund 70 Millionen Euro in ein Entwicklunsgzentrum in Helsinki. Wie das in Shenzen ansässige Unternehmen heute mitteilte, sollen dort zunächst 30 – später bis zu 100 – Mitarbeiter Programme für Computertelefone (Smartphones), Tablettrechner und ähnliche Mobilgeräte entwickeln.

Samsung und Apple dominieren Computertelefon-Markt

Chinesen holen derweil auf Scottsdale, 28. November 2012: Samsung und Apple sind und bleiben die dominierenden Anbieter für Computertelefone (Smartphones) – zusammen halten die beiden Unternehmen fast die Hälfte (47 Prozent) des Weltmarktes. Allerdings machen die Chinesen – unter anderem zu Lasten des einstigen Handy-Weltmarktführers Nokia – immer mehr Boden gut, wie eine Analyse des US-Marktforschungsunternehmens „IC Insight“ (Scottsdale/Arizona) zeigt.

Smartphone-Boom: Weniger telefonieren, mehr surfen

Berlin, 29. Oktober 2012: Innerhalb des Mobiltelekommunikations-Marktes tut sich mehr und mehr eine Schere auf: Während die Anbieter über sinkende Umsätze mit dem Sprach-Geschäft – also sprich: der klassischen Handy-Telefonie – klagen, wachsen die mobilen Datendienste stark. So haben sich die Umsätze mit Datendiensten auf Computertelefonen (Smartphones) seit 2005 auf nun 8,5 Milliarden Euro mehr als verdoppelt, allein 2012 liegt die Wachstumsrate bei 13 Prozent. Dagegen sinkt in diesem Jahr der Umsatz mit Sprachdiensten um vier Prozent auf 12,8 Milliarden Euro – im Jahr 2005 waren es noch 19,1 Milliarden Euro. Das teilte der deutsche Hightech-Branchenverband „Bitkom“ in Berlin mit.