Alle Artikel mit dem Schlagwort: DFG

Prof. Xinliang Feng. Foto: Heiko Weckbrodt

2D-Designerwerkstoffe für superleichte Fahrräder

DFG gibt 7,7 Millionen Euro für Sonderforschung der TU Dresden Dresden, 31. Mai 2020. Auf durchsichtige Smartphones, Superakkus für reichweiten-starke Elektroautos und besonders leichte Fahrräder, deren Rahmen nur noch ein Kilo wiegt, zielt ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) in Dresden: Im Verbund „Chemie der synthetischen zweidimensionalen Materialien“ wollen die Wissenschaftler um die TU-Professoren Xinliang Feng und Prof. Thomas Heine neue Werkstoffe entwickeln, die aus jeweils nur einer oder höchstens zehn Lagen von zweidimensional vernetzten Atomen bestehen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat für diesen SFB 1415 in Dresden nun 7,7 Millionen Euro bewilligt. Das haben die TU Dresden und das sächsische Wissenschaftsministerium mitgeteilt.

Der Dresdner Professor Frank Ellinger baut zusammen mit Kollegen an der TUD die Testplattform "More" für ultraschnelle Chips auf. Auf dem Monitor ist ein stark vergrößerter Chip zu sehen, der bei sehr hohen Frequenzen von etwa 200 Gigahertz arbeitet. Entwicklet wurde er von Dr. Paolo Valerio Testa für die ultra-schnelle drahtlose Datenkommunikation. Foto: Kretzschmar für die TUD

TU Dresden baut Messplattform für weltweit schnellste Chips auf

Datenfunk der 6. Generation im Fokus: 2,65 Millionen Euro für „More“-Messplattform in Sachsen Dresden, 27. Januar 2020. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Zuge ihrer Großgeräteinitiative der Technischen Universität Dresden (TUD) nun rund 2,65 Millionen Euro zugesagt. Damit baut ein Forschungskonsortium unter Leitung von Professor Frank Ellinger von der TUD-Professur für Schaltungstechnik und Netzwerktheorie in Dresden eine „Messplattform für ultrahohe Datenraten“ (MORE) auf. Das hat die Uni heute mitgeteilt.

Auch daran forschen die cfaed-Experten: Beweglicher DNA-Nanosensor aus Silizium-Nanoröhrchen.Visualisierung: Daniil Karnaushenko

Neustart für Zukunftselektronik-Zentrum Cfaed der TU Dresden

Weil das Exzellenzgeld versiegt, sichern Uni und Land drei Millionen Euro pro Jahr zu. Dresden, 27. September 2019. Chemische Rechner, Chips aus Nanoröhrchen, Elektronik, die sich von selbst zusammenbaut – seit 2012 haben die Wissenschaftler am “Center for Advancing Electronics Dresden” (Cfaed) an der TU Dresden an der Nanoelektronik von morgen gearbeitet, die sich wahrscheinlich stark an der Natur als Vorbild orientieren wird. Im Oktober allerdings versiegt das Bundesexzellenzgeld für das Zukunftselektronik-Zentrum: Zur allgemeinen Verblüffung in Sachsen sind sie in der jüngsten Exzellenzmittel-Verteilrunde der „Deutschen Forschungsgemeinschaft“ (DFG) nicht mehr zum Zuge gekommen.

Prof. Gerhard Fettweis. Foto: Amac Garbe für die TU Dresden

Dresdner Senator Fettweis: „Ruf der DFG hat gelitten“

Mobilfunkexperte aus Dresden plädiert für Rückkehr zu wissenschaftlichen statt politischen Förderkriterien Dresden, 7. Juli 2019. Wissenschaftliche statt politische Kriterien sollen in Zukunft wieder stärker die Arbeit und Förderstrategie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) leiten. Dafür hat der Dresdner Mobilfunk-Experte Prof. Gerhard Fettweis von der TU Dresden plädiert, der vor wenigen Tagen in den DFG-Senat gewählt worden war.

Prof. Gerhard Fettweis. Foto: Amac Garbe für die TU Dresden

DFG wählt Dresdner Mobilfunk-Experten Fettweis in ihren Senat

5G-Pionier von Mitgliederversammlung ausgewählt Dresden, 5. Juli 2019. Der Mobilfunk-Experte Prof. Gerhard Fettweis von der Technischen Universität Dresden (TUD) wird neuer Senator in der „Deutschen Forschungsgemeinschaft“ (DFG). Das hat die TUD heute mitgeteilt. Die DFG-Mitgliederversammlung habe Fettweis gemeinsam mit elf weiteren neuen Mitgliedern nun in den Senat gewählt.

Generative Fertigung eines Luftfahrt-Demonstrators mittels Laser-Pulver-Auftragschweißen. Foto: Fraunhofer USA CLA

Kochrezept fürs Autofügen

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert neue Sonderforschungsbereiche an der TU Dresden Dresden, 23. Mai 2019. An einer Art Universal-Kochrezept für die Fügetechnik im Autobau werden rund 40 Wissenschaftler an der TU Dresden, der Universität Paderborn und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg in Zukunft gemeinsam tüfteln. Für diesen neuen Sonderforschungsbereich „Methodenentwicklung zur mechanischen Fügbarkeit in wandlungsfähigen Prozessketten“ hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) nun zehn Millionen Euro genehmigt, wie die TUD heute mitteilte.

Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Die Deutschen sehen die KI-technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz

Computer sollen sich erklären lernen

Elf Millionen Euro für Forschungen in Dresden und Saarbrücken an selbsterklärender Software Dresden, 26. November 2018. Nicht nur für Laien, selbst für Experten verhalten sich Computer manchmal höchst unverständlich: Gelegentlich friert Windows ohne ersichtlichen Grund ein, gibt Siri scheinbar abstruse Vorschläge oder unternimmt ein Transportroboter plötzlich ein waghalsiges Manöver. Und in Zukunft sollen solche Systeme – mit „Künstlicher Intelligenz“ versehen – noch komplexere Aufgaben lösen: Computer sollen Autos steuern, medizinische Experten beraten und ganze Fabriken steuern. Umso dringlicher erscheint daher die Aufgabe, dass die Menschen verstehen, was die Maschinen für sie aushecken. Informatiker und andere experten aus Dresden und Saarbrücken daher nun einen Sonderforschungsbereich „Grundlagen verständlicher Software-Systeme“ eingerichtet. Das hat die TU Dresden mitgeteilt.

Cfaed-Doktorand Mattis Hasler zeigt einen der Tomahawk-Prozessoren, die das Elektronikzentrum bereits entworfen hat, um schneller Mobilfunktechnik zu erproben. Der Prozessor beschleunigt insbesondere Datenbank-Operationen, wie sie beispielsweise beim Edge-Cloud-Computing gebraucht werden, also bei der dezentralen Verarbeitung großer Datenmengen durch kleine Supercomputer am Straßenrand. Foto: Heiko Weckbrodt

TU Dresden eröffnet Zentrum für Zukunftselektronik

„Wir arbeiten hier an dem, was Sie bisher nur aus Science-Fiction-Filmen kennen“ Dresden, 17. August 2018. Der Dresdner Mobilexperte Prof. Gerhard Fettweis und seine Kollegen vom Exzellenz-Zentrum für Zukunftselektronik „cfaed“ haben gestern auf dem Uni-Campus ihren lange versprochenen Instituts-Neubau offiziell in Betrieb genommen. Der 36,5 Millionen Euro teure Neubau ist allerdings kein futuristisches Solitär-Gebäude geworden, sondern schmiegt sich an den denkmalgeschützten Barkhausenbau aus den 1950er Jahren an. Diese architektonische Note ist nicht allein dem Platzmangel auf dem Campus geschuldet, sondern sendet auch eine Einladung aus: „Wir haben hier unter anderem eines der weltweit besten Mikroskop-Zentren bekommen“, sagte Professor Fettweis. Diese Geräte seien aber nicht nur für die Elektronikwissenschaftler da, sondern für alle Forscher in Dresden.

Prof. Dr. Lorenz Hofbauer ist Experte für Endokrinologie, Diabetes und Osteologie an der Uniklinik Dresden. Außerdem ist er Professor für Innere Medizin an der medizinischen Fakultät (MF) der TU Dresden. Foto: Stephan Wiegand, MF TU Dresden)

Mediziner erkunden Winterschlaf der Metastasen

Uniklinik und Medizinische TU-Fakultät Dresden leiten neues DFG-Programm „µBONE” Dresden, 17. Juli 2018. Patienten mit Brust- oder Prostata-Krebs erleiden oft Jahre nach der vermeintlichen Heilung plötzlich Knochen-Metastasen: Fast scheint es, als ob beide Krebsarten dazu neigen, Wucherzellen in eine Art Winterschlaf zu schicken, aus denen diese knochenzerstörenden Zellen dann irgendwann wieder aufwachen. Warum das so ist und was man dagegen tun kann, wollen Mediziner und Wissenschaftler nun in einem sechsjährigen Sonderforschungsprogramm „µBONE“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) herausbekommen. Prof. Lorenz Hofbauer von der Uniklinik Dresden leitet die Forschungen. Das teilte die Medizinische Fakultät der TU Dresden mit.

TU Dresden im DFG-Förderatlas auf Rang 6

München hat aber weiter die akquisestärkste Uni München/Dresden, 5. Juli 2018. Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München hat in den Jahren 2014 bis 2016 insgesamt 315,8 Millionen Euro Gelder der „Deutschen Forschungsgemeinschaft“ (DFG) eingeworben – damit ist sie die akquisestärkste deutsche Uni bei Drittmitteln. Das teilte die DFG heute mit. Auf den Platzen 2 und 3 folgen die Universität Heidelberg und die RWTH Aachen. Besonders zugelegt hat dafür Dresden: Den Wissenschaftlern der Technischen Universität Dresden (TUD) gelingt es immer besser, über die Basisfinanzierung des Landes hinaus zusätzliche Gelder der DFG einzuwerben: Sie arbeiteten sich um vier Ränge auf Platz 6 im deutschen Vergleich vor. Das geht aus dem neuen DFG-Förderatlas hervor.

Abb.: Transregio96

DFG fördert Sonderforschung in Sachsen mit 46 Millionen Euro

Dresden, 20. Mai 2015. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat fast 50 Millionen Euro für Forschungsprojekte in Sachsen genehmigt. Knapp die Hälfte davon fließt in Projekte der TU Dresden, die sich mit energie-effizienteren Computern, präziseren Werkzeugmaschinen und Supraleitung beschäftigen. Das geht aus Mitteilungen der DFG, des sächsischen Wissenschaftsministeriums und der TU Dresden hervor.

Kieselalge. Abb.: B-Cube, TUD

Mit der Kieselalge zum Nano-Werkstoff

Dresdner DFG-Projekt soll Silizium-Baupläne von Natur abkupfern Dresden, 7. Dezember 2013: Die Natur erschafft nicht nur biologische Strukturen, deren Komplexität und Selbstheilungskraft unseren künstlichen Technologien noch weit überlegen sind. Organismen wie die Kieselalge sind auch im Stande, anorganische Nanostrukturen zu konstruieren, die für künftige Werkstoffe und Computerchips hochinteressant sind. Die „Deutsche Forschungsgemeinschaft“ (DFG) hat nun 1,7 Millionen Euro für ein Projekt unter Federführung der TU Dresden bewilligt, in dessen Zuge die Geheimnisse der Kieselalge ergründet und für unsere Zwecke eingespannt werden sollen.

Augusts Prunk-Leben kommt ins Internet

Hauptstaatsarchiv Dresden digitalisiert Akten des Oberhofmarschalls Dresden, 5. Juli 2013: Okay, für eine echte „Wikileaks“-Enthüllung kommt dies etwa 300 Jahre zu spät, aber letztlich kommt die ausschweifende Steuergeld-Verschwendung für ein prunkvolles Fürstenleben doch noch ins Internet: Im Zuge eines bundesweiten Pilotprojektes lässt das Sächsische Hauptstaatsarchiv Dresden nun Quellenmaterial eines „Maulwurf“ ersten Ranges aus dem Umkreis des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs August des Starken (1670-1733) sowie von dessen Nachfolgern digitalisieren, um es dann ins Netz zu stellen. Die Rede ist von rund 190 Regalmetern Akten und 1.200 historischen Bauplänen des königlichen Oberhofmarschallamts vor allem aus dem 18. Jahrhundert.

Mammutprogramm startet: Bibliotheken digitalisieren deutsche Zeitungen

Pilotprojekt unter Führung der Dresdner Bibliothek SLUB von DFG finanziert Dresden, 4. Februar 2013: Um wichtige deutsche Zeitungen für die Nachwelt zu erhalten und im Internet im Volltext Laien wie Forschern frei zugänglich zu machen, haben fünf Staatsbibliotheken unter Dresdner Führung nun damit begonnen, ausgewählte historische Tageszeitungen zu digitalisieren. In der Pilotphase will die Sächsische Staats- und Uni-Bibliothek SLUB bis Ende 2014 zunächst sieben rare historische Zeitungen aus Dresden und Leipzig einscannen und ins Netz zu stellen. Das kündigte SLUB-Generaldirektor Prof. Thomas Bürger an. „Wir sehen das wichtigen Beitrag zu politischen Bildung und eröffnen Historikern damit bessere Recherche-Quellen“, betonte Bürger. „Und aus bibliothekarischer Sicht reaktivieren wir damit wichtiges Schriftgut, das wegen seines oft recht schlechten Erhaltungszustandes von der Forschung kaum noch genutzt werden konnte.“

2,5 Millionen Euro Preisgeld für Dresdner Regenerationsforscherin

  Dresden/Brüssel, 25.1.2012: Der europäische Forschungsrat in Brüssel hat die Dresdner Biochemikerin Prof. Elly Tanaka mit dem millionenschwer dotierten Forschungspreis „ERC Advanced Investigator Award“ ausgezeichnet. Das teilte das „Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden“ (CRTD) mit, an dem die Wissenschaftlerin tätig ist. Mit der Auszeichnung ist ein Stipendium verbunden, in dessen Zuge binnen fünf Jahren 2,5 Millionen Euro in die Projekte Tanakas fließen.