Alle Artikel mit dem Schlagwort: BIP

Die neue BIP-Prognose für Deutschland und den Euro-Raum. Grafik: Sachverständigenrat

Stimmung in der Wirtschaft „massiv verschlechtert“

Russischer Krieg und Rubelstreit, Ökonomen korrigieren Wachstumspronose auf 1,8 % herunter Berlin/Dresden, 30. März 2022. Führende Ökonomen haben die Wachstumsprognosen für Deutschland und Europa herunterkorrigiert – der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und dessen indirekte Folgen bremsen die Corona-Erholung der Wirtschaft stark aus. Der „Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“ rechnet für die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr nur noch mit 1,8 Prozent Zuwachs. Derweil meldet das Ifo-Institut in Dresden, dass auch das ostdeutsche Geschäftsklima drastisch eingebrochen sei.

Prof. Timo Wollmershäuser. Foto: Ifo

Ifo senkt Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft

Höchstens 3,1 % Zuwachs erwartet München, 23. März 2022. Angesichts des russisches Krieges gegen die Ukraine und stark gestiegener Energiepreise hat das Ifo-Institut in München seine Konjunkturprognose für Deutschland erneut herunterkorrigiert. Demnach wird die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 wohl nur noch um 2,2 bis 3,1 Prozent wachsen. Noch Ende 2021 war das Ifo von 3,7 Prozent ausgegangen.

Das VW-Werk Zwickau montiert das Audi-Elektroauto "Q4 e-tron". Foto: Audi

Corona bremst auch in Sachsen wirtschaftliche Erholung aus

Ifo Dresden: Freistaat erreicht Vorkrisenniveau erst im Frühjahr 2022 wieder Dresden, 21. Dezember 2021. Die sächsische Wirtschaft ist in diesem Jahr um 2,7 Prozent gewachsen und legt im Jahr 2022 voraussichtlich um 3,4 Prozent zu. Die ostdeutsche Wirtschaft insgesamt entwickelt sich dagegen mit 2,6 beziehungsweise 3,2 Prozent etwas schwächer. Das hat Prof. Joachim Ragnitz vom Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo Dresden prognostiziert.

Die Ökonomen haben ihre Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft weiter herunterkorrigiert. Grafik: Heiko Weckbrodt

Ifo senkt Wachstumsprognose

Wegen 4. Corona-Welle nun doch nur 3,7 Prozent Plus für 2022 erwartet München, 14. Dezember 2021. Weil die Corona-Krise länger dauert als gedacht, korrigiert das Wirtschaftsforschungs-Institut „Ifo“ aus München die deutsche Wachstumsprognose für 2022 herunter: Statt um 5,1 Prozent wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach im kommenden Jahr nur um 3,7 Prozent zulegen.

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) Foto: Heiko Weckbrodt

Minister: Sachsens Wirtschaft geht gestärkt aus Corona hervor

Standortbericht 2021 verweist auf Nachhol-Effekte und Wachstumsimpulse durch Großinvestitionen Dresden, 12. Dezember 2021. Sachsen ist es durch zusätzliche Corona-Hilfen gelungen, viele Wirtschaftssektoren zu stabilieren. Das hat Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) in Dresden eingeschätzt, wo er heute den „Standortbericht Sachsen 2021“ vorgestellt hat.

Ein Sachenwerk-Mitarbeiter justiert einen Läufer in einem tonnenschweren Walzwerk-Motorgehäuse. Foto: Arno Burgi, VEM

Sachsens Wirtschaft erholt sich von Corona: 4,3 % Zuwachs

Freistaat wächst deutlich über deutschem Durchschnitt Kamenz, 24. September 2021. Die sächsische Wirtschaft hat sich im ersten Halbjahr 2021 deutlich besser von der Corona-Krise erholt als die gesamtdeutsche Wirtschaft. Das geht aus einer Meldung des statistischen Landesamtes in Kamenz hervor. Demnach wuchs die Wirtschaft im Freistaat in diesem Zeitraum um 4,3 Prozent, während das Bruttoinlandprodukt in der gesamten Bundesrepublik nur um 2,9 Prozent.

Leichtbauroboter tragen im BMW-Werk Leipzig Kleber auf Scheiben auf. Künftig sollen noch mehr Industrieroboter eingesetzt werden. Foto: BMW

Erholung ausgebremst: Ifo senkt Konjunkturprognose für 2021

Nur noch 2,5 Prozent Wirtschaftswachstum erwartet München, 22. September 2021. Das Ifo-Institut in München hat seine Prognose für die deutsche Wirtschaftsentwicklung im zweiten Corona-Jahr erneut gesenkt: Statt um 3,3 Prozent, wie zuletzt noch angenommen, wächst das Bruttoinlandsprodukt demnach im Jahr 2021 nur um 2,5 Prozent. Das haben die Münchner Wirtschaftsforscher heute eingeschätzt.

Prof. Joachim Ragnitz ist Stellvertretender Leiter der ifo-Niederlassung Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Ifo: Sachsens Wirtschaft erreicht Ende 2021 wieder Vor-Corona-Niveau

„Long Covid“: Wohlstandsverluste bleiben auf lange Sicht Dresden, 23. Juni 2021. Angesichts der jüngsten Corona-Lockerungen und Impffortschritte wachsen die sächsische und die ostdeutsche Wirtschaft nun wieder und werden voraussichtlich bis Ende 2021 ihr Vorkrisen-Niveau wieder erreichen. Das hat Prof. Joachim Ragnitz vom Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo in Dresden heute prognostiziert. „Wir kommen damit aber noch nicht zurück auf den Wachstumspfad“, betonte er. „Unsere Wohlstandsverluste werden wir lange nicht zurückgewinnen.“

Der Energiesektor von Siemens konnte erst kürzlich wieder Großaufträge in Ägypten und in Belgien an Land ziehen - hier ein Blick in die Turbinenmontage im Berliner Siemens-Werk. Das IfW rechnet damit, dass sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland noch beschleunigen wird. Foto: Siemens

Weil Corona länger dauert: Ökonomen senken Prognose

Nur 3,7  statt 4,7 % Wachstum: Seuche und Überalterung bremsen deutsche Wirtschaft aus München, 15. April 2021. Weil sich Impfkampagne und Corona länger hinschleppen als gedacht und Deutschland weiter überaltert, haben die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute im deutschsprachigen Raum ihre Wachstumsprognose für 2021 nun um einen Prozentpunkt auf 3,7 Prozent abgesenkt. Das geht aus dem gemeinsamen Frühjahrsgutachten 2020 von Ifo München, DIW Berlin, der KOF Zürich, dem IfW Kiel, dem RWI Wien und dem IWH in Halle hervor.

Forscher am US-Seuchenkontrollzentrum CDC haben dieses 3D-Modell des neuen Corona-Virus (2019nCoV) entworfen, das eine schwere Lungenkrankheit auslösen kann. Die Angst vor dem Krankheitserreger lähmt mittlerweile weltweit das öffentliche Leben, die Wirtschaft, den Tourismus, selbst die Forschung in vielen Ländern. Illustration: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAMS, Lizenz: Public Domain, https://phil.cdc.gov/Details.aspx?pid=23312 / Wikipedia https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2019-nCoV-CDC-23312.png

Ifo: Wirtschaft stagniert wegen Corona-Sperren

Jede Woche Ausnahmezustand verringert Wertschöpfung München, 20. Januar 2021. Weil die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten den Corona-Ausnahmezustand bis in den Februar hinein verlängert haben, rechnet das Ifo-Wirtschaftsforschungsinstitut in München nicht mehr mit einer ökonomischen Erholung im ersten Quartal des neuen Jahres. Vielmehr werde die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Monaten 2021 stagnieren, prognostizierte das Institut.

Highvolt-Monteur Andreas Nusch prüft die elektrischen Verbindungen an einer 550.000-Volt-Wechselspannungs-Prüfanlage, die für Toshiba bestimmt ist. Foto. Heiko Weckbrodt

Dresdens Wirtschaftskraft seit 2018 über Bundesschnitt

Landesstatistiker zeichnen Bip-Entwicklung nach Dresden, 6. Oktober 2020. Die Stadt Dresden liegt in puncto Wirtschaftskraft bereits seit dem Jahr 2018 leicht über dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Das hat das statistische Landesamt Sachsen in Kamenz zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung berechnet und nun veröffentlicht. Neuere Zahlen liegen dazu noch nicht vor.

Bund und Länder haben wegen der Corona-Epidemie de facto für große Teile der Wirtschaft ein Not-Aus angeordnet. Die ökonomischen Folgen sind noch nicht bezifferbar, aber sie werden drastisch sein, meinen viele Ökonomen. Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsen verliert durch Corona 17 % Wirtschaftsleistung

Ifo Dresden: Langfristige Schäden könnten in Ostdeutschland höher ausfallen als im Westen Dresden, 17. April 2020. Die Corona-Krise wird Sachsen etwa 17 Prozent seiner Wirtschaftsleistung kosten. Das geht aus der Untersuchung „Wirtschaftliche Folgen der Coronakrise: Szenarienrechnung für die einzelnen Bundesländer“ des Ifo-Wirtschaftsforschungs-Institutes Dresden hervor. „Ausgleichende Effekte wie in der Wirtschaftskrise 2009 sind nicht zu erwarten, weil aktuell nahezu alle Sektoren von Produktionsausfällen betroffen sind“, betonte Joachim Ragnitz von der Dresdner Ifo-Dependance.