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Fast die ganze Digitalwirtschaft wechselt zur Heimarbeit

Heimarbeit alias Home Office ist wieder auf dem Vormarsch. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt
Heimarbeit alias Home Office ist wieder auf dem Vormarsch. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Vor allem IT- und TK-Unternehmen digitalisieren in Corona-Zeiten mehr Abläufe

Berlin, 3. April 2020. In vielen Branchen ist jetzt Heimarbeit angesagt, ganz besonders aber in der Digitalwirtschaft: 89 Prozent aller Unternehmen aus der Informationstechnologie (IT), Telekommunikation (TK) und verwandten Zweige haben während der Corona-Krise ihren Mitarbeitern das „Homeoffice“ verordnet oder angeraten. Das hat eine Umfrage des deutschen Digitalwirtschaftsverbandes „Bitkom“ aus Berlin ergeben.

Für 86 Prozent der Mitarbeiter ist das „Home Office“ möglich

Laut der Einschätzung der 235 befragten Unternehmen ist für etwa 86 Prozent der Mitarbeiter Heimarbeit möglich. Zudem ersetzen 95 Prozent der Unternehmen Präsenztreffen durch Videokonferenzen.

Bitkom will schnelle Digitalisierung der Arbeitswelt

Umso wichtiger sei es, die Digitalisierung in Deutschland auch nach Corona noch nachdrücklicher voranzutreiben, findet der Bitkom: „Digitale Technologien sind der Garant dafür, das Wirtschaftsleben in Zeiten von Ausgangssperren, Kontaktverboten und Produktionsstopps am Laufen zu halten“, betonte Bitkom-Präsident Achim Berg. „Die Corona-Krise ist eine Aufforderung an Politik und Wirtschaft, die Arbeitswelt schnellstmöglich, umfassend und dauerhaft zu digitalisieren.“

Autor: Oiger

Quelle: Bitkom

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger