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Leichtere Zuwanderung für Fachkräfte gefordert

Foto/Montage: hw
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Bitkom: Fachkräfteproblem ist der Bremsklotz der Wirtschaft

Berlin, 15. Dezember 2019. Einen leichteren Zugang für qualifizierte Zuwanderer nach Deutschland hat der deutsche Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ aus Berlin gefordert.

„Das Fachkräfteproblem ist der Bremsklotz der deutschen Wirtschaft“, schätzte Bitkom-Präsident Achim Berg im Vorfeld des morgigen Fachkräfteeinwanderungsgipfel von Bundesregierung, Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften ein. „Hunderttausende Stellen können nicht besetzt werden – darunter allein 124.000 lukrative IT-Jobs in allen Branchen.“

Bildung und Zuwanderung

Neben Bildung sei die qualifizierte Zuwanderung der Schlüssel, diesen Bremsklotz zu lösen, betonte Berg. „Während anderswo Handelsmauern hochgezogen werden, müssen wir Hindernisse abbauen und die Arme ausbreiten.“

Verband will digitales Verfahren und Verzicht auf Deutsch bei IT-Spezialisten

Für das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das im März 2020 in Kraft treten soll, regte der Bitkom-Präsident Verbesserungen an: Die Vergabe der Aufenthaltserlaubnisse für ausländische Spezialisten und deren Familien sollte beispielsweise vollständig digitalisiert werden. Auch sollten die Behörden bei IT-Spezialisten grundsätzlich darauf verzichten, deren deutsche Sprachkenntnisse zu überprüfen: Bisher ist vorgesehen, darauf nur in „begründeten Einzelfällen“ zu verzichten. In vielen Unternehmen der Softwarebranche ist aber ohnehin Englisch die Betriebssprache ist.

Autor: hw

Quelle: Bitkom

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger