Alle Artikel mit dem Schlagwort: Migration

Der Hundertjaehrige der zurueckkam um die Welt zu retten von Jonas Jonasson. Cover: Randomhouse, Bertelsmann

Hundertjähriger (+1) rettet erneut die Welt

Neue, haarsträubende Abenteuer des schwedischen Chaos-Seniors Allan Karlsson Der Hundertjährige ist zurück – ist aber nun 101 Jahre alt, was ihn nicht daran hindert, sich mit Donald Trump anzulegen, mit Angela Merkel um Uran zu feilschen, die Menschheit vor einem atombombenversessenen Diktator und unfähigen schwedischen Neonazis zu bewahren. Kurz gesagt: Mit dem Roman „Der Hundertjährige, der zurückkam, um die Welt zu retten“ hat der schwedische Autor Jonas Jonasson neue, ebenso aberwitzige wie kurzweilige Abenteuer seines Chaos-Seniors Allan Karlsson vorgestellt.

Flüchtlinge, Migranten, Einwanderer, Familiennachzug

Einwanderung polarisiert Europäer

Im Durchschnitt wird Migration aber positiver gesehen Kiel, 19. Oktober 2018. Die Europäer sehen Einwanderung heute tendenziell positiver als noch vor 15 Jahren. Gleichzeitig aber polarisiert dieses Thema die jeweiligen Bürgergesellschaften stärker als zuvor. Das hat eine Analyse des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) Kiel ergeben. Die Forscher stützten sich dabei auf Umfragen im Zuge des „European Social Survey“ (ESS), der seit 2001 Einstellungen, Überzeugungen und Verhaltensmuster der verschiedenen Bevölkerungsgruppen in Europa zu messen versucht.

Prof. Panu Poutvaara leitet im Ifo-Institut das Zentrum für Internationalen Institutionenvergleich und Migrationsforschung. Foto. Ifo

Ifo: Einwanderung nutzt meisten Industrieländern

München, 2. September 2018. Die meisten Industrieländer haben von den Einwanderungströmen der vergangenen Jahre eher profitiert. Zu dieser Einschätzung sind Panu Poutvaara und weitere Wirtschaftsforscher vom Ifo-Institut in München gekommen. Dabei stützen sie sich auf einen Vergleich der Einwanderungseffekte für 19 europäische Länder und die USA, wobei sie besonders Wirkungen auf den Arbeitsmarkt, Lohnniveau und Sozialleistungen berücksichtigt haben.

Mit Wissenschaftsmotiven auf farbenfrohen Bio-Textlien wollen die Dresdner Modemacher Nerds, Studenten und Professoren einkleiden. Foto: Unipolar

Wer sich als Ausländer fühlt, freundet sich nur mit seinesgleichen an

Studie: Selbst-ID könnte Schlüssel für mehr Freundschaft liefern Leipzig/Mannheim, 17. August 2017. Jugendliche, die sich selbst zuallererst als Türken sehen, haben meist auch fast nur türkische Freunde – und ähnlich sieht dies bei anderen Minderheiten in Deutschland aus. Wer sich dagegen vor allem oder teilweise als Deutscher empfindet, wird auch Freundschaften außerhalb der eigenen Wurzeln knüpfen. Das haben Psychologen der Universität Leipzig und Soziologen der Universität Mannheim in einer gemeinsamen Studie herausgefunden. Dafür haben sie unter anderem die Aktivitäten von 1004 Mittelschülern von fünf verschiedenen Schulen in Kontaktnetzwerken ausgewertet.

Jörg Brinkmann wollte der 1. Mensch sein, der komplett im Internet lebt. Das hat er nun davon: jetzt ist er der Leiterplattenmamm, geformt von Sebastian Hertrich, auf der #Ostrale in #dresden dazu verdammt, still zu stehen, sich knipsen zu lassen und x-mal ins Netz hochladen zu lassen. Foto. Heiko Weckbrodt

Ostrale – Error X: Der Fehler im System

Beim Kunstfestival “Ostrale” in Dresden spiegeln über 200 Künstler das Unbehagen auf einem entgrenzten Planeten Dresden, 18. September 2016. Den „Error X“, den Fehler unbekannter Natur, kennen wir erst, seit es Maschinen gibt – er gilt per se als ein technologischer Fehler. Doch als Leitthema eines Kunstfestivals wie der Ostrale 2016 in Dresden wird er zum Schlüsselsymbol eines uralten Unbehagens, das der Mensch seit Anbeginn der Zeiten kennt: Hier stimmt irgendwas nicht. Ich weiß nicht was, aber irgendwas ist falsch…

Dieser Leiterwagen steht für viele Tausende seiner Art, mit denen Flüchtlinge aus Pommern und Schlesien das Land Sachsen erreichten. Foto: Peter Weckbrodt

Mit dem Leiterwagen durchs zerfallende Reich

Verkehrsmuseum Dresden beleuchtet mit Sonderschau ab morgen „Migration“ über die Jahrhunderte hinweg Dresden, 15. Juni 2016. Mit Blick auf die jüngste Flüchtlingskrise könnte das Thema „Migration“ (abgeleitet vom lateinischen „migrare“ = „wandern“) der neuen Sonderausstellung im Verkehrsmuseum Dresden kaum aktueller gewählt sein: Ab morgen beleuchtet die Exposition Wanderungsbewegungen in all ihren Facetten und über die Epochen hinweg. Dazu gehören beispielsweise die Blickwinkel Auswanderung, Flucht und Vertreibung in Geschichte und Gegenwart.

Erik Lehmann und Rainer Bursche sinnieren in der Herkuleskeule Dresden darüber wie es ist zu "Lachen wenn’s zum Heulen ist" Foto: Gerald Gluth-Goldmann

Google beherrscht die Welt, die Flüchtlingsangst Europa

55 Kabarett-Jahre der Herkuleskeule in Dresden: „Lachen wenn’s zum Heulen ist“ Dresden, 23. April 2016. Der Krieg Reich gegen Arm hat begonnen und Europa geht den Bach runter. Wie Volk und Regierung damit umgehen, davon erzählt voll beißendem Witz und mit Tiefgang leicht und unterhaltsam verpackt das Stück „Lachen wenn’s zum Heulen ist“ im Kabarett-Theater „Herkuleskeule“ in Dresden. Das Jubiläumsprogramm anlässlich 55 Jahre Herkuleskeule bekam nach der Premiere lang anhaltenden Beifall vom Publikum.

An der Volkshochschule Dresden sollen im Frühjahr Deutschkurse speziell für Flüchtlinge starten, die eben erst angekommen sind. Foto: VHS Dresden

Volkshochschule plant Sprachkurse für Asylbewerber

Migrationsamt hat aber versprochenes Geld noch nicht herausgerückt Dresden, 1. Februar 2015: Mit Blick auf die Diskussionen um Integrationshindernisse für Flüchtlinge will die Volkshochschule (VHS) Dresden ab dem Frühjahr 2015 spezielle „Erstorientierungs- und Sprachvermittlungskurse für Asylsuchende“ anbieten. Das kündigte VHS-Sprecherin Regina Molke an. Vorgesehen seien zunächst zwei Kurse mit jeweils bis zu 18 Teilnehmern – was bei rund 1700 Flüchtlingen in Dresden zwar eher ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin ein Anfang wäre. Ein Problem ist aber noch die Finanzierung: „Wir warten noch auf die Freigabe der Finanzierung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“, erklärte Molke.

„Border Run“: Verkitschter Grenzgänger-Thriller

Eine Gringa torkelt durch Mexiko Als ihr missionarisch veranlagter Bruder Aaron (Billy Zane) im Grenzgebiet zwischen Mexiko und den USA spurlos verschwindet, will Journalistin Sofie (Sharon Stone) nicht warten, bis die Polizei aus dem Knick kommt und recherchiert selbst jenseits der Grenze. Die „Gringa“ aus dem Norden stößt in ein Wespennest aus Menschenhandel, Polizei-Korruption und Drogengier – und gerät in die selben Mühlen, die mexikanische Flüchtlinge auf dem Weg ins „gelobte Land“ passieren…