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Elaskon etabliert Seil-Kompetenzzentrum in Sachsen

Eine Laborantin bringt im Elaskon-Entwicklungslabor eine mineralölhaltige Probe auf etwa 100 Grad, um dann ihre Viskosität messen zu können. Foto: Heiko Weckbrodt
Eine Laborantin bringt im Elaskon-Entwicklungslabor eine mineralölhaltige Probe auf etwa 100 Grad, um dann ihre Viskosität messen zu können. Foto: Heiko Weckbrodt

70 Experten zur Elaskon-Jubiläumstagung in Dresden

Dresden, 14. September 2018. Rund 70 Seil- und Schmierstoff-Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz diskutieren derzeit auf einer Fachtagung in Dresden die neuesten Trends und Marktchancen in ihrer Branche. Anlass der Tagung war das 90. Jubiläum der einladenden Firma „Elaskon“. Das Chemie-Unternehmen sieht das Kolloquium zugleich als Auftakt, um ein Kompetenzzentrum für Draht- und Faserseile in Dresden zu etablieren. Gemeinsam mit den Partnern, der TU Dresden und der Kluge GmbH aus Königswartha, verfolge man „die Vision, das Knowhow von Forschung,  Entwicklung und dem Wissen über Herstellung und Anwendung“ von Seilen und deren Schmierstoffen in Sachsen zu bündeln, hieß es vom Elaskon.

Prüftechnik in Sachsen konzentriert

Schwerpunkte der Tagung waren beispielsweise hochfeste Kunststoff-Faserseile, Hochleistungsbeschichtungen, neue Schmierstoff-Automaten für Förderseil und die Perspektiven des Riesenmarktes in China. Auch stellten Forscher die moderne Prüftechnik für Seile und Schmierstoffe vor, die in Sachsen installiert ist, zum Beispiel in der TU-Versuchshalle im Heidebroek-Bau in Dresden. Elaskon will sich darum bemühen, dass diese Ausrüstungen ergänzt werden.

 Günther Gedecke. Foto: Elaskon
Günther Gedecke. Foto: Elaskon

Langjährigfer Elaskon-Chef Gedecke als Stargast

Ein besonderer Stargast war der langjährige Elaskon-Chef Günther Gedecke, der das Unternehmen zu DDR-Zeiten entscheidend geprägt hat. übernahm 1958 als Komplementär die Geschäftsführung und leitete den Betrieb bis 1992. Gedecke war auch der Namensgeber für deb Firmennamen „Elaskon“, den er vor etwa 60 Jahren aus den Worten „elastisch“ und „konservierend“ bildete. Vorher hieß das Unternehmen „Richter & Co. KG“. Gedecke ist inzwischen 86 Jahre alt.

Autor: hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger