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Laborneubau für Leichtbau-Forscher in Chemnitz

Forscher der TU Chemnitz haben gemeinsam mit den Kollegen der TU Dresden solche Pavillons aus Carbonbeton konstruiert, um zu zeigten, welche neuen Leichtbauweisen durch Kohlefasern möglich werden. Foto: Dr Sandra Gelbrich, TU Chemnitz
Forscher der TU Chemnitz haben gemeinsam mit den Kollegen der TU Dresden solche Pavillons aus Carbonbeton konstruiert, um zu zeigten, welche neuen Leichtbauweisen durch Kohlefasern möglich werden. Foto: Dr Sandra Gelbrich, TU Chemnitz

14,5 Millionen Euro teurer Anbau soll Mitte 2020 fertig sein

Chemnitz, 20. Juli 2018. Damit die Leichtbau-Ingenieure in Chemnitz bei ihren Leichtbau-Forschungen schneller voran kommen, erhalten sie ein neues Laborgebäude. Die Bauarbeiten für den rund 14,5 Millionen Euro teuren Viergeschosser haben nun begonnen.

Investitionen in Chemnitzer Exzellenzcluster „Merge“

Der Anbau ist Teil des Bundesexzellenzclusters „Merge – Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen“ der Technischen Universität Chemnitz. Dafür hatten die Ingenieure im August 2015 bereits einen Forschungshallenkomplex bekommen. Das neue Laborgebäude soll Mitte 2020 fertig sein. Einen Teil der Investitionskosten deckt der Freistaat Sachsen, der andere Teil fließt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre).

Verbundwerkstoffe aus einem Guss

Im Merge-Verbund arbeiten etwa 100 Wissenschaftler daran, „heute noch getrennte Fertigungsprozesse bei der Verarbeitung unterschiedlicher Werkstoffgruppen wie Textilien, Kunststoffe und Metalle zusammenzuführen“, hieß es in einer Erklärung des „Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement“ (SIB). „Mehrkomponentenbauteile können dann in Großserie kostengünstiger und energieeffizienter produziert werden. Multifunktionalität soll künftig nur in einem Verarbeitungsschritt entstehen.“

„Merge“ war 2012 gestartet und bekommt bis Ende 2018 rund 40 Millionen euro Zuschuss von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Autor: Heiko Weckbrodt

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger