Alle Artikel mit dem Schlagwort: Chemnitz

Ein Fraunhofer-Experte bereitet ein Werkzeug für die Bipolarplatten-Fertigung vor. Foto: Fraunhofer IWU

Fraunhofer entwickelt in Chemnitz eigene Brennstoffzelle

Zelle soll billige Massenproduktion ermöglichen Chemnitz, 14. Dezember 2020. Fraunhofer Chemnitz arbeitet an einer eigenen Brennstoffzellen-Architektur namens „Chemnitz Fuel Cells“ (CFC). Das hat das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) mitgeteilt. Die Ingenieure entwickeln zudem neue Walzpräge-Verfahren, die Bipolarplatten für solche Zellen billiger und doppelt so schnell produzieren können wie heutige Tiefzieh- oder Präge-Maschinen.

Prof. Dr. Thomas von Unwerth (r.) und Laborleiter Vladimir Buday inspizieren im Im Brennstoffzellenlabor an der TU Chemnitz eine additiv produzierte Membran. Foto: Ronald Bartel für die TUC

Chemnitzer erzeugen Brennstoffzellen-Membranen im 3D-Drucker

EU zeichnet TU mit Innovationspreis aus Chemnitz, 26. November 2020. Wenn Brennstoffzellen künftig eine größere Rolle als Fahrzeugantriebe spielen sollen, müssen sie billiger, flexibler und schneller produzierbar als bisher werden. Eine der Kernkomponenten in diesen Mini-Kraftwerken ist die „katalysatorbeschichtete Membran (CCM), die bisher recht aufwendig schichtweise montiert und laminiert werden musste. Forscher vom Lehrstuhl für Alternative Fahrzeugantriebe der TU Chemnitz haben inzwischen ein Verfahren entwickelt, um diese Membranen additiv, also mit einer Art Industrie-3D-Drucker herzustellen. Für diese Innovation hat das „Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking“ (FCH JU) der Europäischen Union den Chemnitzern nun den „Best Innovation 2020 Award“ verliehen. Das geht aus einer Mitteilung der Uni hervor.

Doktorand Hongxi Zhu und Professorin Ulrike Thomas probieren gemeinsam den Laufroboter aus, in dem das nachgiebige Robotergelenk integriert werden kann, Foto Jacob Müller für die TU Chemnitz

Roboter lernen sanften Händedruck und Kniebeuge

Chemnitzer Forscher patentieren nachgiebiges Roboter-Gelenk Chemnitz, 27. August 2020. Kollaborative Roboter, die sogenannten Kobots, werden in naher Zukunft in der Industrie wie auch in den privaten Haushalten eine wachsende Rolle spielen – davon sind zumindest Marktanalysten überzeugt. Professorin Ulrike Thomas und Doktorand Hongxi Zhu von der TU Chemnitz haben dafür nun ein nachgiebiges Roboter-Gelenk patentiert. Das soll vermeiden, dass die künstlichen Assistenten aus Stahl, Plaste und Silizium die Menschen verletzten, mit denen sie zu tun haben. Das geht aus einer Mitteilung der TU Chemnitz hervor.

Medizinstudenten an der an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden. Künftig wollen die Dresdner Professoren auch in Chemnitz Studenten unterrichten. Foto: Stephan Wiegand für die TUD

Gegen Ärztemangel: TU Dresden bildet Mediziner nun auch in Chemnitz aus

Das Modellprojekt „MEDiC“ ist für 50 Studenten ausgelegt. Dresden/Chemnitz, 10. April 2020. Um mehr Ärzte in Sachsen auch dezentral ausbilden zu können, startet die TU Dresden im Wintersemester 2020/21 einen externen Studiengang an der TU Chemnitz. Das haben die Dresdner Uni und das Klinikum Chemnitz nun angekündigt. Der Modell-Studiengang „MEDiC“ wird 50 Studienplätze umfassen. Die Idee dabei ist, angehenden Medizinern eine Ausbildung in der Region zu ermöglichen, in der sie gerne leben wollen.

Die Chemnitzer Forscher arbeiten an einem humanoiden Schreitroboter. Fotzo: Jacob Müller für die TU Chemnitz

Professorin will 1. sächsischen Schreitroboter bauen

Forscherin der TU Chemnitz möchte Grundstein für eine Roboterindustrie im Freistaat legen Chemnitz, 13. Februar 2020. Ingenieurinnen und Ingenieure der TU Chemnitz wollen den ersten sächsischen Laufroboter konstruieren – und eine breite Robotikindustrie im Freistaat begründen. „Wir wollen einen eigenen sächsischen Roboter-Hersteller etablierten“, kündigte Professorin Ulrike Thomas an – sie ist die Inhaberin des Lehrstuhls für Robotik und Mensch-Technik-Interaktion an der TU Chemnitz. „Der Grundstein ist schon gelegt.“

Christoph Alt ist der Chef von Ligenium Chemnitz. In der VW-Manufaktur Dresden entwickelt er unter anderem solche Rollregale (fachsprachlich "Ladungsträger" genannt) aus Holz statt Stahl. Foto: Heiko Weckbrodt

Ligenium feilt an Holz-Renaissance im Maschinenbau

Ingenieure der TU Chemnitz wollen in Dresden der Autoindustrie mit hölzernen Regalen einen alten Werkstoff wieder schmackhaft machen Dresden/Chemnitz, 14. August 2019. Ingenieure der TU Chemnitz haben eine Firma gegründet, deren Name Programm ist: „Ligenium“ steht für die lateinischen Worte für Holz, „Lignum“, und Talent, „Ingenium“. Denn das vierköpfige Team will mit neuen technologischen Ansätzen für eine Renaissance des Leichtbau-Werkstoff „Holz“ sorgen, der seit den 1960ern im Maschinen-, Auto- und Flugzeugbau etwas in Vergessenheit geraten ist.

Prof. Stefan Streif von der TU Chemnitz kontrolliert im Speziallabor für vernetzte Agrarsysteme die Bewässerung, das Beleuchtungsspektrum und die Belüftung einer hydroponischen Pflanzenkultur. Foto: Jacob Müller für die TU Chemnitz

Gegen den Hunger: Die Stadt wird zum riesigen Bauernhof

Um wachsende Metropolen zu ernähren, wollen Agrarforscher Zucht-Container für Fische, Pilze und Pflanzen in den Städten stapeln Chemnitz/Berlin, 27. Juni 2019: Um die wachsende Weltbevölkerung auch in Zukunft noch ernähren zu können, wollen Agrarforscher aus Chemnitz, Berlin und weiteren Standorten automatisierte Mini-Bauernhöfe in Städten und auf freien Feldern übereinander stapeln. Dafür möchten sie im Kooperationsprojekt „Cubes Circle“ Kreislauf-Zuchtsysteme für Fische, Pflanzen, Pilze und Insekten entwickeln. Diese „Agrarsysteme der Zukunft“ soll die Produktion der Nahrungsmittel wieder dorthin verlagern, wo das Essen größtenteils verspeist wird: in die urbanen Metropolen. Das geht aus einer Mitteilung der TU Chemnitz hervor.

Wie verhalten sich neue Bremskonrstuktionen unter extremen Bedingungen? An einem neuen Bremsenprüfstand wollen das die Ingenieure der TU Chemnitz simulieren. Foto: TU Chemnitz

Mal richtig auf die Bremse latschen

TU Chemnitz bekommt für 2 Millionen Euro neuen Bremsen-Prüfstand Chemnitz, 21. Juni 2019. Um ihre Fahrzeugforschung zu verbessern, bekommt die TU Chemnitz einen neuen Bremsenprüfstand. Mit der zwei Millionen Euro teuren Anlage wollen die Ingenieure si8mulieren, wie sich neue Bremsen an Lastern und Autos verhalten, wenn es auf der Straße sehr heiß, sehr kalt oder besonders feucht ist. Das geht aus einer Mitteilung der Uni hervor.

Eric Pankenin, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Materialsysteme der Nanoelektronik, überprüft in einem Reinraum die Funktion einer hermetisch und gasdicht abgeschlossenen Glovebox. In dieser Box, die auch als Handschuhkasten bezeichnet wird, kann mit empfindlichen oder gefährlichen Materialien in einer abgeschotteten Schutzgas-Atmosphäre gearbeitet werden. Foto: Jacob Müller

Mehr Studenten für TU Chemnitz

17 Prozent mehr Immatrikulationen Chemnitz, 1. Oktober 2018. Die Technische Universität Chemnitz wird anscheinend attraktiver für Studenten: Für das Wintersemester 2018/19 haben sich bisher 1941 Studenten immatrikuliert. Das sind 17 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Dies geht aus einer Mitteilung der TU Chemnitz hervor.

Auf diesen Chassis-aufbau sollen verschiedene Modelle der VW-Familie passen. Foto Volkswagen

Sachsen spielt Schlüsselrolle in E-Strategie von VW

Erstes ID-Elektroauto soll im November 2019 das Werk Zwickau verlassen, Dresden wird weiter als Pionierstandort profiliert Dresden, 19. September 2018. Sachsen wird in der Elektromobilitäts-Strategie von Volkswagen eine zentrale Rolle spielen: In Zwickau investiert der Konzern rund 1,2 Milliarden Euro, um den Standort vollständig umzurüsten und dort zuerst die Massenproduktion der neuen „I.D.“-Elektroautos auf Basis des E-Baukastensystemes MEB starten zu können. Die ersten IDs sollen die Zwickauer Fabrik im November 2019 verlassen, kündigte E-Mobilität-Vorstand Thomas Ulbrich heute in der gläsernen VW-Manufaktur Dresden an. Die Dresdner Manufaktur wird als Pionierstandort für Elektromobilität weiter profiliert und soll ebenfalls ein ID-Elektroauto produzieren. Der bisher dort produzierte E-Golf läuft dann aus.

Eric Pankenin, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Materialsysteme der Nanoelektronik, überprüft in einem Reinraum die Funktion einer hermetisch und gasdicht abgeschlossenen Glovebox. In dieser Box, die auch als Handschuhkasten bezeichnet wird, kann mit empfindlichen oder gefährlichen Materialien in einer abgeschotteten Schutzgas-Atmosphäre gearbeitet werden. Foto: Jacob Müller

Neues Nanomembran-Forschungszentrum in Chemnitz

Main-Laborbau kostete 34,3 Millionen Euro Chemnitz, 13. August 2018. Die Chemnitzer Materialforscher haben heute offiziell ein neues „Zentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen“ (Main) in Betrieb genommen. Das haben die TU Chemnitz und das sächsische Finanzministerium mitgeteilt. Der rund 34,3 Millionen Euro teure Laborbau biete etwa 100 Wissenschaftlern modernste Forschungs- und Arbeitsbedingungen, hieß es. Baubeginn war im Sommer 2015.

Damit Assistenzroboter sicher den heißen Tee reichen: Ein von der TU Chemnitz geleiteter Forschungsverbund entwickelt neue Interaktionsstrategien und -systeme für die Mensch-Roboter-Interaktion von morgen. Foto: Jonas Trezl

Roboter lernt, Blinden Tee zu servieren

Chemnitzer Forschungsverbund arbeitet an neuen Stufen der Mensch-Maschine-Interaktion Chemnitz, 25. Juli 2018. Damit Haushalts-Roboter künftig Blinden zur Hand gehen können, ohne sie zu verletzen, wollen Chemnitzer Forscher neue Wege der Mensch-Maschine-Interaktion entwickeln. Die Roboter sollen danach intelligent auf schwierige Alltags-Situationen reagieren können. Ein Beispiel: Sie müssen erkennen, wann ein sehbehinderter Mensch Hilfe braucht und wie sie ihm beispielsweise eine Tasse heißen Tee reichen können, ohne ihn zu verbrühen. Das geht aus einer Mitteilung der Technischen Universität Chemnitz hervor.

Prof. Gianauerlio Cuniberti von der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Neues Fraunhofer-Zentrum für Produktion und neue Werkstoffe in Sachsen

Ingenieure möchten Exzellenz-Grundlagenforschung der TU Dresden in kommerzielle Produkte überführen Dresden, 20. Juni 2018. In Dresden entsteht ein weiteres Fraunhofer-Leistungszentrum. Im Fokus steht dabei die Verbindung aus neuartigen Werkstoffen und digitalisierter Produktion. Die Ingenieure sollen dort unter anderem austesten, wie sich selbstwandelnde Materialien wirtschaftlich produzieren lassen – zum Beispiel Prothesen, die ein Patienten-Leben lang nachwachsen, oder unfalldämpfende Autokarosserien.