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SciFi-Comic „Gantz 2“: Mit Pistolen und Karate gegen neue Aliens

Nach gewonnenem Kampf werden die Anti-Alien-Kämpfger zurückgebeamt. Abb.: Sunfilm

Nach gewonnenem Kampf werden die Anti-Alien-Kämpfger zurückgebeamt. Abb.: Sunfilm

Und wieder gibt der verstorben-wiedererweckte Student Kurono den versteckten Außerirdischen in Tokio eins auf die Mütze: Nachdem er im ersten Teil von „Gantz“ seinen Kumpel Kato an einen vielarmigen Pseudo-Bhudda verloren hatte, kämpft er sich in „Gantz 2“nun im Bonus-Programm der Wiedererweckungskugel ganz nach oben, um Kato ein zweites Leben zu erkaufen…

Hatte der erste Teil der Science-Fiction-Reihe trotz einiger infantiler Züge doch eine surreale Atmosphäre schaffen können, geht es in der nun auf Videoscheibe erschienen Fortsetzung eher wirr zu. Dabei versuchen die Macher in den Actionszenen auch noch einen auf „Matrix“ zu machen, wofür das Trick-Budget dann aber wohl doch nicht ganz reichte: Vieles sieht unbeholfen aus. Bis hin zur Gantz-Kugel, die plötzlich gar nicht mehr surreal wirkt, wenn zu sehen ist, dass sie auf einem Laminatfußboden in einem Tokioter Wohnzimmer steht.

Noch getoppt wird das in der Bonussektion, wo wir ein Interview der Hauptdarsteller sehen und hören sollten – wenn nicht gleich nebenan der Bohrhammer einer Baustelle losgehen würde. Sehr professionell.

Abb.: Sunfilm

Abb.: Sunfilm

Fazit:

Wahrscheinlich muss man alle Gantz-Comics gelesen haben, um diese Verfilmung zu verstehen. ,Unübersehbar sind auch die handwerklichen Schwächen. Heiko Weckbrodt

„Gantz – die ultimative Antwort“ (Sunfilm), Japan 2011, R.: Shinsuke Sato, 135 min., P 16, DVD 13, Bluray 15 Euro

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