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Koreaner und Sachsen forschen gemeinsam an Zukunftsmaterialien

Blick ins Nanoanalyse-Labor. Foto: DCN

Blick ins Nanoanalyse-Labor der TU Dresden. Foto: DCN

TU Dresden startet heute Nachwuchs-Schule iEGSEMP

Dresden, 2. November 2016. Die Material- und Nanowissenschaftler der TU Dresden wollen künftig noch enger mit Top-Unis in Südkorea zusammenarbeiten und gemeinsam mit den koreanischen Kollegen an Zukunftsmaterialien forschen. Um dieser sächsisch-koreanischen Kooperation ein festeres Fundament für die Zukunft zu legen, startet heute eine neue internationale Graduiertenschule namens „iEGSEMP“ in Dresden.

Prof. Gianauerlio Cuniberti von der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Prof. Gianauerlio Cuniberti von der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Diese „International Excellence Graduate School for Emerging Materials and Processes“ (iEGSEMP) ist ein Gemeinschaftsprojekt der TU Dresden und der koreanischen Spitzen-Unis Postech in Pohang), Unist in Ulsan und der Yonsei University in Seoul. Drei Professoren werden hier zwölf verheißungsvollen Nachwuchsforscher aus beiden Ländern helfen, an der Schnittstelle von Materialwissenschaft, Physik und Chemie zur Weltspitze aufzurücken und von den Besten ihres Fachs zu lernen. Zu den Initiatoren der Nachwuchsforscher-Schule gehört der Dresdner Nanoforscher Prof. Gianaurelio Cuniberti, der an der TU die Professur für Materialwissenschaft und Nanotechnik inne hat.

Vier Forschungsgruppen der Lehrstühle Physikalischen Chemie, Molekulare Funktionsmaterialien, sowie Materialwissenschaft und Nanotechnik und das Fraunhofer-Keramikinstitut IKTS Dresden werden eng mit je einem Kooperationspartner in Korea zusammenarbeiten. „Alle iEGSEMP-Mitglieder werden dazu für jeweils ein halbes Jahr ins Partnerland reisen und arbeiten“, kündigte der Physiker Thomas Lehmann von der TU Dresden an. „Maßgebliches Ziel ist es, ein enges Netzwerk mit exzellenten Forschungsgruppen in Südkorea aufzubauen, um weitere Kooperationen anzustoßen und Synergieeffekte zu nutzen.“

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