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Spam-Mails in neuer Qualität an PayPal-Kunden

Die fragliche Pseudo-PayPal-Mail. Abb.: BSF

Die fragliche Pseudo-PayPal-Mail. Abb.: BSF

Derzeit gibt es anscheinend wieder betrügerischen Spam, diesmal angeblich vom Zahlungsdienstleister „PayPal“. Die Mail, die im Umlauf ist, ist sehr gut aufgemacht, verwendet sogar eine persönliche und korrekte Anrede und vermittelt den Eindruck, als ob eine Zahlung an einen Rechtsanwalt getätigt wurde.

Sind Kunden-Adressen in die Hände der Spammer geraten?

Zudem erhielt ich die Mail an eine Adresse, für die es tatsächlich ein PayPal Konto gibt. Dies kann Zufall sein, aber auch darauf hindeuten, dass Adressen von PayPal-Konten in die Hände von Spammail-Versender gelangt sind.

Woran erkennt man, dass diese Mail Spam ist?

-> Der Link zu den Zahlungsdetails verweist nicht auf PayPal.

-> Neben PayPal als Absender erscheint ein weiterer Absender

-> Die meisten Verkäufer haben keine E-Mail-Adresse von T-Online.

Mein Tipp:

Schauen Sie immer zuerst nach, wohin der Link verweist, bevor sie auf den Link in einer Mail klicken. Wenn Sie mit der Maus über einen Link fahren, wird die Zieladresse unten im Statusfeld angezeigt. Autor: Ronny Siegel

Zum Weiterlesen:

Telekom warnt vor immer perfekteren Betrugs-Spam

3 Kommentare

  1. Thomas Meister sagt

    Die Welle ist sogar noch schlimmer, als in der Nachricht dargestellt. Ein Freund hat mir eine entsprechende Mail weitergeleitet. Die Maildresse ist die eines benachbarten kleinen Handyladens, den er tatsächlich angeschrieben hatte, um Vertragsdetails zu klären. Die Links hinter den Transactionscodes gehen zu einem wahrscheinlich seriösen IT-Consultingunternehmen aus East Hampton in New York, bei denen der Webspace angemietet wurde.

    Allem Anschein nach wurden die Daten bei dem Betreiber des Handyladens abgeschöpft. Aber das sie so gut analysiert und entsprechend korrekt aufgearbeitet werden, habe ich bisher noch nicht erlebt. Auch trifft der zweite Tipp hier nicht zu: „Neben PayPal als Absender erscheint ein weiterer Absender“. Zumindest bei Abfrage per Thunderbird ist dies bei dieser Spammail nicht (mehr) der Fall. Und da die angegebene E-Mailadresse existiert und es sogar Kontakt gegeben hat, fällt auch der erste Tipp weg. Bleibt nur der Link zu einer externen Seite hinter den Transaktionscodes und der Fakt, dass mein Freund keine Zahlung veranlasst hatte.

  2. Ein weiteres Erkennungsmerkmal solcher Mails ist ja auch der Inhalt/Betreff selbst.

    Ich habe nun seit 2006 ein Paypal Konto, und noch nie! in diesen 8 Jahren habe ich von Paypal selbst eine irrtümliche Mail bekommen, die mich als Sender oder Empfänger einer Zahlung einordnet, von der ich selbst nichts wüsste.

    Also für mich ist klar, da schaue ich mittlerweile noch nicht mal mehr in den Paypal Account um solche vermeintlichen Betragsdefizite zu überprüfen.

    Wenn in irgendeiner Mail (ob angebliche Bank oder virtueller Zahlungsdienst) eine Zahlung oder Forderung steht, die mir nicht bekannt ist, wird die Mail umgehend gelöscht. Sollte es doch einmal zutreffend sein (was ich nicht glaube) ist ja überall meine Postadresse hinterlegt und ich bin erreichbar für diejenigen.

    Mit freundlichen Grüssen
    Peter

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