Alle Artikel mit dem Schlagwort: E-Mail

Das Datenkollektiv Dresden will den E-Mail-Verkehr dezentralisieren und sicherer machen - und setzt dabei auf Linux-Systeme, lokalen Versand und Verschlüsselung. Foto: Datenkollektiv

Dezentrale ePost gegen Schnüffelanten

Datenkollektiv Dresden will E-Mails verschlüsseln und innerhalb der Stadt zustellen – und so Geheimdiensten das Mitlesen schwer machen Dresden, 30. September 2015. Wenn genug Deutsche ihre E-Mails nicht mehr über große US-Unternehmen versenden, sondern über dezentrale lokale Anbieter mit hohen Verschlüsselungs-Standards, kann dies der NSA, dem BND und anderen überneugierigen Spähern die Schnüffelei in elektronischer Post ganz deutlich erschweren. Das meinen jedenfalls Florian Rasch und seine Mitstreiter Sandro Merbd und Carsten Ungewitter vom Unternehmen „Datenkollektiv“. Sie haben deshalb nun – nach einer längeren Testphase – solch einen lokalen E-Mail-Dienst in Dresden für die breite Öffentlichkeit freigeschaltet. „Die Dezentralisierung von Kommunikationsdiensten bringt natürlich keine absolute Sicherheit, aber erschwert die Massenüberwachung durch Geheimdienste erheblich“, schätzte Rasch ein.

Foto: Telekom

Telekom verkauft T-Online an Ströer

Bonn, 13. August 2015. Die Deutsche Telekom hat ihre Internetplattform t-online.de und den Digitalvermarkter “InteractiveMedia CCSP” an den Werbungs-Vermarkter Ströer verkauft. Im Gegenzug erhält die Telekom Ströer-Aktien im Wert von 300 Millionen Euro, wie das Unternehmen heute mitteilte.

Die meisten Personalchefs wollen inzwischen digitale Bewerbungen. Abb.: hw

Nur noch jedes 4. Unternehmen will Analog-Bewerbungen

Berlin, 14. April 2014: 58 Prozent aller Unternehmen in Deutschland wollen, dass sich Stellen-Bewerber online bewerben. Dagegen wünscht sich nur noch jede vierte Firma auf Papier geschriebene Bewerbungen. 15 Prozent der Befragten ist das egal. Das hat eine Aris-Umfrage für den Bitkom-Verband unter 408 Personal-Verantwortlichen in Unternehmen aller Branchen mit mehr als 50 Mitarbeitern ergeben.

Kleiin und rechts oben auf der "t-online.de"-Seite findet man das Log-In für das Kundencenter. Abb.: BSF

Telekom beerdigt ihre E-Mail-Software

Bonn, 29. März 2015: Die Deutsche Telekom stampft eine Altlast aus jenen Zeiten ein, als man noch mit Modem und Spezial-Software ins Internet ging: Die „E-Mail Software“ werde nicht mehr weiterentwickelt, kündigte der rosa Riese an und empfahl den Nutzern, zum Browser-basierten „E-Mail-Center“ der Telekom zu wechseln. Das T-Online-Mail-Programm wird zwar nicht gleich abgeschaltet, aber der E-Mail-Empfang und -Versand mit der E-Mail Software werde nur noch eingeschränkt möglich sein, kündigte das Unternehmen an.

Klammeraffe. Abb.: hw

„Spear Phishing“: Cyberkriminelle personalisieren Betrugs-E-Mails

Laut Kaspersky richtet sich neue Methode zunehmend auch gegen Privatleute Moskau/Leipzig, 8. Dezember 2014: Die seit einiger Zeit zirkulierenden perfektionierten Abfisch-E-Mails, in denen Cyber-Betrüger mit korrekter namentlicher Ansprache zum Beispiel Telekom- oder PayPal-Kunden Konto-Daten zu entlocken versuchen, sind anscheinend keine Einzelfälle: Laut der russischen Sicherheits-Softwareschmiede „Kaspersky“ setzen Internetkriminelle seit einiger Zeit das sogenannte „Spear Phishing“ (Passwort-Fischen mit dem spitzen Speer) nun auch gegen Privatleute ein.

Klammeraffe. Abb.: hw

E-Mail wird 30 – und Dreiviertel aller Deutschen nutzen sie

Berlin, 30. Juli 2014: 30 Jahre, nachdem die erste E-Mail in Deutschland eintraf, nutzen heute 78 Prozent aller Bundesbürger die elektronische Post. Vor zehn Jahren traf das erst auf jeden zweiten Deutschen zu. Das geht aus Umfragen von „Aris“ und „Bitkom Resaerch“ sowie Daten der europäischen Statistikbehörde „Eurostat“ hervor.

Der E-Mail-Client "Thunderbird". Abb.: Mozilla

Im Schnitt bekommt jeder Berufstätige täglich 18 E-Mails

Aufkommen seit 2011 um zwei Drittel gestiegen Berlin, 11. Juli 2014: Berufstätige müssen sich tagtäglich mit immer mehr E-Mails auseinandersetzen, wie der Hightech-Verband „Bitkom“ in Berlin unter Berufung auf eine repräsentative „Aris“-Umfrage mitteilte: Inzwischen bekommt jeder Werktätige in Deutschland im Schnitt 18 E-Mails pro Tag, vor drei Jahren waren es erst elf. Dies entspricht einen Anstieg um fast zwei Drittel.

Nach der Stasi zum Inbegriff der Schnüffelei geworden: Die National Security Agency. Foto: NSA

Nur jeder Sechste verschlüsselt berufliche E-Mails

Berlin, 30. Juni 2014: Über ein Jahr nach der NSA-Affäre bleiben verschlüsselte E-Mails in Deutschland die Ausnahme: Nur etwa jeder sechste Berufstätige (16 Prozent) chiffriert seine dienstlichen E-Mails – fast zwei Drittel haben dagegen auf Arbeit gar keine Möglichkeiten dafür. Das hat eine „Aris“-Umfrage unter 620 Berufstätigen für den Hightech-Verband „Bitkom“ ermittelt.

Foto: Telekom

Verschlüsselte E-Mails per T-Online-Software einrichten

Für SSL-Server wird u. U. neues „E-Mail-Passwort“ benötigt Da im Telekom-Reich demnächst E-Mails nur noch ankommen, wenn sie über die neueren SSL-Postserver versendet werden, es aber offensichtlich immer noch eine kleine Schar Ur-T-Onliner gibt, die per Modem und Telekom-Zugangs-Software ins Netz gehen, hier ein paar Tipps. Denn zwar hat die Telekom eine Anleitung ins Netz gestellt, wie man die T-Online-Zugangssoftware 6.0 von den alten Pop3-Postservern auf SSL-Verbindungen umstellt, doch die enthält Fallstricke.              

Ab Ende April können E-Mails von Telekom, Freenet, web.de und gmx nur noch verschlüsselt versendet werden. Foto: Heiko Weckbrodt

Telekom & Co verschieben Verschlüsselungszwang

Erst Ende April werden unsichere Post-Server abgeschaltet Bonn, 28. März 2014: Die in der Initiative „E-Mail made in Germany“ zusammengeschlossenen Internet-Dienstleister Telekom, GMX, web.de und Freenet haben den Verschlüsselungszwang für die E-Mails ihrer Kunden um einen knappen Monat verschoben: Sollten die unsicheren Mail-Server dieser Unternehmen in Konsequenz aus der NSA-Spähaffäre ursprünglich bereits am 1. April abgeschaltet werden, gilt nun der 29. April als Stichtag, wie aus einer Telekom-Mitteilung hervor geht.

Abb.: Dt. Telekom

Ab April nur noch verschlüsselte E-Mails per Telekom

Bonn, 10. Februar 2014: Nach dem 31. März können Telekom-Nutzer ihre E-Mails nur noch verschlüsselt übertragen. Auf diese Server-Umstellung hat das Unternehmen heute in Bonn hingewiesen. Bis dahin müssen die Kunden ihre E-Mail-Programme auf die SSL-Verschlüsselung umgestellt haben, sonst können sie keine E-Mails mehr empfangen oder senden. Wer seinen Mail-Verkehr über einen Internet-Browser wie Firefox oder Internet-Explorer abwickelt, muss nichts ändern.