Alle Artikel mit dem Schlagwort: Spektrometer

So sieht der prämierte Biersensor "Plan B" von Senorics aus. Foto: Senorics

Bier-Sensor „Plan B“ aus Dresden gewinnt AMA-Innovationspreis

TU-Ausgründung „Senorics“ will Trikorder à la „Enterprise“ später auch in Smartphones einbauen Dresden, 17. Juli 2019. Mit einem mobilen Bier-Sensor namens „Plan B“ hat die Dresdner Uni-Ausgründung „Senorics“ den „Innovationspreis 2019“ des deutschen Branchenverbandes „AMA“ gewonnen. Zusätzlich haben die Dresdner Physiker auch den Sonderpreis in der Kategorie „Junges Unternehmen“ abgestaubt. Das haben das Unternehmen selbst und der „AMA Verband für Sensorik und Messtechnik“ aus Berlin bekannt gegeben.

So etwa könnte ein mobiles Heim-Labor für die Blutwert-Überwachung aussehen. Abb: Anvajo Dresden

Der medizinische Trikorder à la Enterprise rückt näher

Dresdner Telemedizin-Prjekt gestartet: Das Smartphone der Zukunft schlägt Alarm, wenn wir krank werden Dresden, 23. Februar 2017. Smartphones und andere mobile Geräte könnten schon bald zu medizinischen „Tricordern“ werden, wie es sie bisher nur auf dem TV-Raumschiff „Enterprise“ gab: Sie sollen durch berührungslose Blutanalysen erkennen, wenn ein Mensch krank wird. Und sie sollen rechtzeitig einen Arzt alarmieren, wenn sich der Gesundheitszustand eines Patienten verschlechtert, nachdem er oder sie vom Krankenhaus nach Hause entlassen worden sind. Erste Vorläufer solcher „Tricorder“ entwickeln nun Ingenieure der TU Dresden und der Dresdner Uni-Ausgründung „Anvajo“. Die sächsische Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) hat den Entwicklungspartnern heute rund 700.000 Euro Fördergeld für das Telemedizin-Projekt „FlexEO – Auf flexibler Elektronik und Optik basierendes tragbares Gerät zur in vivo Spektrometrie von Blutbestandteilen für die Telemedizin“ zugesagt.

Scan den Joghurt, Spock! Fraunhofer bastelt an Trikordern fürs Computertelefon

Dresden/Nürnberg, 7. Mai 2013: Dresdner Fraunhofer-Forscher haben ein würfelzuckergroßes Spektrometer entwickelt, mit dem Nutzer die chemische Zusammensetzung zahlreicher Stoffe berührungslos und ohne Probenentnahme ermitteln können. Das Bauelement könnte sogar in Computertelefone (Smartphones) integriert werden. Diese würde es jedermann ermöglichen, zum Beispiel im Supermarkt Lebensmittel wie mit einem „Enterprise-Trikorder“ durchzuchecken oder im Urlaub auf einem exotischen Markt zu erkunden, was da Fremdländisches vor ihm ausgebreitet ist.

Dresdner Photoniker zeigen würfelzuckergroßen „Trikorder“

Dresden/San Francisco, 16. Januar 2013: Eine Art „Trikorder“ à la „Raumschiff Enterprise“ wollen Fraunhofer-Forscher vom Dresdner Photonikinstitut IPMS auf der Technologiemesse „Photonics West“ Anfang Februar in Las Vegas zeigen. Dabei handelt es sich um ein kaum würfelzuckergroßes Infrarot-Spektrometer, das die stoffliche Zusammensetzung zum Beispiel von Lebensmitteln, Medikamenten und Plastikprodukten berührungslos ermitteln kann. Spektrometer gibt es zwar schon lange, diese sind normalerweise aber sehr sperrig – während das Dresdner Modul durch seine geringe Größe selbst in Computertelefone (Smartphones) serienmäßig einbaubar wäre.

Rossendorfer Forscher suchen mit Super-SIMS nach Hightech-Stoffen

Dresden/Potsdam, 9.2.2012: Schweres Forschungsgerät ist heute aus Potsdam nach Dresden angerollt: Ein 1,2 Tonnen schweres „Sekundärionen-Massenspektrometer“ (SIMS) soll den Wissenschaftlern im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) auf der Spurensuche nach wertvollen Edelmetallen und Hightech-Materialien helfen. HZDR-Direktor Prof. Roland Sauerbrey will das Gerät im Sommer mit dem 6-Megavolt-Ionenbeschleuniger koppeln und dadurch ein „Super-SIMS“ schaffen, das zehn bis 100 Mal genauere Analyse von Spurenelementen erlaubt als konventionelle Anlagen.