Alle Artikel mit dem Schlagwort: RFID

Eine Plasticard-Mitarbeiterin setzt die hauchdünnen Antennenschichten auf die Chipkarten-Bögen auf. Foto: Heiko Weckbrodt

Plastegeld von morgen ist hölzern und animiert

Dresdner Techfirma Plasticard ZFT forscht an raffinierten neuen Chipkarten Dresden, 30. Juni 2016. Kredit- und Chipkarten gelten als Inbegriff von „Plastikgeld“ – doch die Zeiten sind bald vorbei: Die elektronische Karte der Zukunft kann aussehen wie ein Stück Birken-Holz, auf einem Bildschirm zeigt sie kleine Videos und sie ist mit Sensoren vollgestopft, die etwa protokollieren, wie heiß unser Leben ist, wieviel Schritte wir tagsüber gelaufen sind. An solchen und ähnlichen Chipkarten arbeitet derzeit das Technologie-Unternehmen „Plasticard ZFT“ auf einem ehemaligen Brauerei-Gelände in Dresden-Löbtau.

Piep-piep-piep... Wer wie Bibliotheken-Sprecherin Elke Ziegler in der Bibliothek Laubegast versucht, mit nicht ausgebuchten RFID-Büchern das Haus zu verlassen, wird von roten Lichteffekten und Pieptönen begleitet. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Weltveränderungsangst wirkt auch bei RFID

Ab 2017 Funkausleihe in allen Stadtbiblioheken in Dresden Dresden, 7. Dezember 2015. Bis zum April 2017 werden voraussichtlich alle 21 städtischen Bibliotheken in Dresden auf die neue drahtlose Ausleihtechnik mit RFID-Funketiketten umgestellt sein. Das hat Bibliothekendirektor Arend Flemming angekündigt. Mit der Zweigstelle in Laubegast hat heute die 13. Stadtteilbibliothek nach einer RFID-Umstellung wieder geöffnet.

Die Ausleihe klassischer Bücher ist in den Städtischen Bibliotheken rückläufig - die eBook-Ausleihe dagegen boomt. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Bibliotheken erhöhen Gebühren

Erwachsene bezahlen ab Sommer 25 % mehr, für Jugendliche wird es kostenlos Dresden, 10. April 2015: Die Städtischen Bibliotheken Dresden hatten im vergangenen Jahr weniger Leser, wollen nun die Jahresgebühren für Jugendliche abschaffen und die für Erwachsene verteuern. Außerdem planen sie den Aufbau virtueller Schulbibliotheken sowie ein sachsenweit einzigartiges Pilotprojekt, um Asylbewerber in die Bibliotheken zu locken, damit sie sich dort kostenlos bilden und Zugang zur deutschen Kultur bekommen. Dies hat Bibliotheken-Direktor Arend Flemming heute angekündigt.

Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Weniger Leser für Dresdner Bibliotheken

Durch Sparfolgen 2,7 Prozent weniger Entleihungen im Stadtnetz Dresden, 5. Februar 2015: Wegen Sparauflagen aus dem Rathaus und personeller Unterbesetzung haben die Städtischen Bibliotheken Dresden im vergangenen Jahr weniger Bücher verleihen können als sonst: Insgesamt verbuchten die Bibliothekarinnen im Jahr 2014 5,5 Millionen Medien-Entleihungen und damit 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Besucherzahlen schrumpften um 5,9 Prozent auf 1,6 Millionen. Das teilte Roman Rabe, der stellvertretende Direktor der Bibliotheken, heute mit. „Bisher waren wir ja sehr erfolgsverwöhnt“, schätzte er auf Oiger-Anfrage ein. „Aber wir hatten im vergangenen Jahr Ressourcenprobleme.“

Dresdner Bibliotheken führen 24-Stunden-Buchrückgabe ein

Ab Montag startet Ausleihe per RFID-Funkchip Die städtischen Bibliotheken Dresden starten ab 1. Dezember 2014 den Medien-Verleih per Funkchip-Etikett („RFID“). Das hat Bibliotheken-Sprecherin Elke Ziegler angekündigt. Durch die neue Leihtechnik können Leser beispielsweise ihre Bücher künftig rund um die Uhr, also auch jenseits der regulären Leihbücherei-Zeiten an Automaten-Terminals zurückgeben. In der Konsequenz sollen mehr Bibliothekarinnen in der Leserberatung eingesetzt werden.

Foto: Plasticard ZFT

Chipkarten-Firma Plasticard baut in Dresden aus

Dresden, 25. April 2014: Der Chipkarten-Hersteller „Plasticard-ZFT“ baut seine Produktion in Dresden aus: Das Unternehmen an der Reisewitzer Straße in Dresden-Löbtau investiert 4,3 Millionen Euro, um auf dem Areal einer früheren Brauerei eine weitere Produktionshalle mit Bürotrakt zu errichten. Wie Plasticard mitteilte, werden in diesem Zuge auch 20 neue Arbeitsplätze geschaffen. Derzeit beschäftigt die Firma 55 Mitarbeiter.

Audi-Pilotprojekt: Ingolstädter bezahlen Parkticket per Funk

Ingolstadt, 23. Mai 2013: Um Schluss mit der umständlichen Kleingeldsuche am Parkautomaten zu machen, hat der Autohersteller Audi nun in Ingolstadt einen Pilotversuch gestartet, bei dem bis zu 13.000 Fahrer auf städtischen Parkplätzen und in Tiefgaragen per Funk ihre Gebühren automatisch löhnen – die Rechnung kommt dann gesammelt am Monatsende. Wie das Unternehmen mitteilte, soll dieses Konzept „Audi connect drahtlos bezahlen“ Ende 2013 ausgedehnt werden.