Alle Artikel mit dem Schlagwort: opensource

Die Technologie "L4RE" soll für besonders sichere und vertrauensvolle Betriebssysteme in Autos, Computern von Geheimnisträgern und in anderen Systemen sorgen. Visualisierung: Kernkonzept Dresden

Sichere Software aus Sachsen für das Auto von morgen

Uni-Ausgründung Kernkonzept Dresden kooperiert mit britischer Prozessordesignschmiede „Arm“ Dresden, 2. Mai 2024. Der Markterfolg heutiger Autos wird nicht mehr unbedingt in Hubraum, Radgröße oder Motorleistung gemessen, sondern zunehmend durch Software, Chips und Sensoren mitbestimmt. Darüber hinaus spielen digitale Zwillinge eine wachsende Rolle beim Entwurf solcher „softwaredefinierter Fahrzeuge“. Das Dresdner Software-Unternehmen „Kernkonzept“ steuert für diesen Trend seine Betriebssystem-Technologie „L4Re Hypervisor“ für die neuesten Automobil-Prozessoren der britischen Prozessordesign-Schmiede „Arm“ bei.

Foto/Montage: hw

Wie KI und Spiele heute Software-Entwicklern helfen

Telekom-Ingenieure laden zur Tagung „Dev Day“ nach Dresden ein Dresden, 26. März 2024. Wie Künstliche Intelligenz (KI) menschliche Programmierer unterstützt, was Entwickler von Computerspielen lernen können und andere aktuelle Themen wollen rund 400 Software-Experten zum „Dev Day“ Mitte April in der „Börse Dresden“ diskutieren. Laut dem Veranstalter, der „Telekom MMS“, handelt es sich dabei um einer der größten Informationstechnologie-Konferenzen in Sachsen.

3D Simulation eines aktiven Materials in einer geometrischen Form, die einer sich teilenden Zelle ähnelt. Abb.: Singh u.a. in: Physics of Fluids (2023) via MPI-CBG

Dresdner schreiben Supercomputer-Code für aktive Bio-Materie

Rechner können nun simulieren, wie sich Zellen und Organe in Raum und Zeit formen Dresden, 21. November 2023. Dresdner Forscher haben einen Code geschrieben, mit dem sich die Entwicklung „aktiver Materie“ in Lebewesen auf Supercomputern simulieren lässt. Damit haben sie einen wichtigen Schlüssel geliefert, wie Zellen, Organe und andere biologische Strukturen entstehen. Das geht aus einer Mitteilung des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden hervor.

Das Fraunhofer-Institut Enas aus Chemnitz präsentiert zum Mikrosystem-Kongress in Dresden ein Metalinsen-Array für die Nanostrukturierung von Chips und Mikrosystemen. Foto: Heiko Weckbrodt

Bund will Pilotlinien in Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik subventionieren

Auch quelloffenes Prozessordesign in Deutschland kann mit Förderung rechnen Dresden, 24. Oktober 2023. Der Bund wird im Zuge des Europäischen Chipgesetzes künftig stärker als bisher auch Pilotlinien für innovative Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik sowie neue Chipdesign-Exzellenzzentren fördern. Das hat Stefan Mengel vom Bundesforschungsministerium heute beim Mikrosystemtechnik-Kongress des „Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik“ (VDE) in Dresden avisiert.

Quelloffene Software ist im Kommen - aber verspricht vor allem in kommerzieller Regie die größten Sicherheitsvorteile, befindet eine Auftrags-Studie der Uni Bonn. Visualisierung: Dall-E

69 % der deutschen Unternehmen setzen auf quelloffene Programme

Ein Viertel entwickelt auch selbst Open-Source-Software mit Berlin, 27. September 2023. Weil quelloffene Computerprogramme billiger und transparenter sind als viele kommerzielle Programmpakete, setzen die meisten deutschen Firmen inzwischen auch auf Open-Source-Software. Das hat eine Umfrage für den deutschen Digitalverband „Bitkom“ aus Berlin ergeben. Demnach verwenden 69 Prozent der Unternehmen Open-Source-Programme, ein Viertel der Betriebe arbeitet auch aktiv an der Entwicklung quelloffener Software mit.

Mit AR-Datenbrillen erkennt eine Frau in einem Presswerk durch visuelle Datenanalyse mögliche Bauteilfehler – und kann eingreifen. Auch dies kann ein Baustein für ein Manufacturing-X-Netzwerk werden. Visualisierung: Fraunhofer-IWU Chemnitz

Bund gibt 150 Millionen Euro „Manufacturing-X“

Nach dem Vorbild des Autonetzwerks Catena-X soll nun auch ein Daten-Ökosystem für die ganze deutsche Industrie 4.0 entstehen Berlin, 21. August 2023. Damit die deutsche Industrie künftig einfacher Produktions- und Liefer-Informationen entlang ganzer Wertschöpfungsketten austauschen kann, will Bundeswirtschaftsministerium den Aufbau eines industriellen Daten-Ökosystems „Manufacturing-X“ mit 150 Millionen Euro fördern. Das hat Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) heute angekündigt. Sein Haus nimmt ab sofort dafür auch Förderanträge von Konsortien entgegen.

Quelloffene Software ist im Kommen - aber verspricht vor allem in kommerzieller Regie die größten Sicherheitsvorteile, befindet eine Auftrags-Studie der Uni Bonn. Visualisierung: Dall-E

Kommerzielle quelloffene Programme sollen für mehr Sicherheit sorgen

Auftragsstudie der Uni Bonn: Grenzen zwischen quelloffener und kommerzieller Software verschwimmen Bonn/Dresden, 25. Juli 2023. Quelloffene Software („Open-Source“) „ist auf dem Vormarsch, gewinnt immer mehr Marktanteil und wird zur Alternative von proprietärer Software“. Das hat Dr. Marc Ohm vom Institut für Informatik der Uni Bonn in einer „Studie zum Vergleich der Sicherheit von Open-Source-Software und proprietärer Software“ im Auftrag der „Open Source Business Alliance“ (OSBA) eingeschätzt.

Wer die Rechnerwolken betreibt, verwaltet wertvolle Datenschätze. Die Alasca-Allianz setzt sich daher für quelloffene Cloud-Lösungen und mehr digitale Souveränität für Europa ein. Visualisierung: Dall-E

Alasca sieht Riesenchance für Sachsens Industrie durch quelloffene Software

Open-Source-Allianz: Viele Mittelständler sind schon viel zu abhängig von Datenkraken aus Übersee Dresden, 26. Juni 2023. Der Mittelstand in Sachsen und ganz Deutschland kann mit quelloffenen Computerprogrammen („Open Source Software“) und regionalen Rechnerwolken („Clouds“) riskante Abhängigkeiten von den großen Datenkraken in Übersee mindern. Darauf hat heute in Dresden der „Verband für betriebsfähige, offene Cloud-Infrastrukturen Alasca“ hingewiesen, zu dem sich sieben Software-Unternehmen zusammengeschlossen haben.

Künstliche Intelligenzen aus Europa sollen mit deutschen und anderen europäischen Sprachmodellen arbeiten. Visualisierung durch die KI Dall-E

Elevait setzt auf wachsendes KI-Ökosystem in Sachsen

Deutscher Mittelstand ist gut beraten, auf „eigene“ Künstliche Intelligenzen zu setzen, plädiert die Software-Schmiede Dresden, 18. April 2023. Hiesige Unternehmen, Behörden und Organisationen sind gut beraten, lieber auf quelloffene „Künstliche Intelligenzen“ aus Deutschland und Europa zu setzen statt auf deren amerikanische und chinesische „Brüder und Schwestern“. Das hat Manager Fabian Kretschmann vom schwarzwäldisch-sächsischen KI-Unternehmen „Elevait“ eingeschätzt, das auf die KI-gestützte Dokumentenverwaltung für Mittelständler spezialisiert ist. Vertraue beispielsweise ein deutscher Industriebetrieb bei „seiner“ Industrie4.0-Lösung zu sehr auf Übersee-Lösungen, dann drohe ein Abfluss von Wissen und Datenschätzen nach Übersee, in „Schwarze Boxen“, deren Entscheidungsfindung hierzulande niemand einsehen könne.

Wer die Rechnerwolken betreibt, verwaltet wertvolle Datenschätze. Die Alasca-Allianz setzt sich daher für quelloffene Cloud-Lösungen und mehr digitale Souveränität für Europa ein. Visualisierung: Dall-E

Neue Alasca-Allianz will quelloffene Software und Rechnerwolken fördern

7 Techfirmen aus Sachsen und Slowakei gründen in Dresden einen Verbund Dresden, 11. Januar 2023. Um den Aufbau eigener europäischer Rechnerwolken (Clouds) und den Einsatz quelloffener Computerprogramme (Open Source Software) voranzutreiben, haben sieben Softwareschmieden aus Sachsen und der Slowakei nun in Dresden eine „Alasca“ genannte Allianz für souveräne Cloud-Infrastrukturen gegründet. Das hat das Dresdner Gründungsmitglied „Cloud & Heat“ mitgeteilt.