Alle Artikel mit dem Schlagwort: Max Planck

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Institute in Sachsen bieten Flüchtlingen Jobs und Lehrstellen an

Freistaat schießt eine Million Euro pro Jahr zu Dresden, 27. Oktober 2016. Die Fraunhofer-Gesellschaft und die Leibniz-gemeinschaft wollen ab sofort jährlich bis 120 Flüchtlingen Jobs, Praktika und Lehrstellen in ihren sächsischen Forschungsinstituten anbieten. Der Freistaat unterstützt diese und weitere Integrations-Projekte an Instituten mit einer Million Euro pro Jahr, wenn der landtag dem noch zustimmt. Das haben die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) und Vertreter der beteiligten Forschungsgesellschaften heute in Dresden angekündigt.

So soll das neue Zentrum für Systembiologie in Dresden aussehen. Visualisierung: Max-Planck-Gesellschaft

Bald Baustart für Planck-Zentrum für Systembiologie in Dresden

Sachsen gibt 26 Millionen Euro für interdisziplinären Neuansatz Dresden, 21. August 2014: Die Max-Planck-Gesellschaft beginnt in der kommenden Woche damit, ein interdisziplinäres „Zentrum für Systembiologie“ (CSBD) in Dresden zu errichten. Darin werden über 100 internationale Biophysiker, Bildanalysten, Physiker, Genetiker und Experten für Hochleistungsrechnens gemeinsam forschen. Der Freistaat Sachsen hat dafür 26 Millionen Euro Anschub-Finanzierung zugesagt.

Grusel-grusel: Um das Hirnwachstum zu sehen, haben die Planck-Forscher die Großhirnrinde dieses Maus-Embryos mit einem rot leuchtenden Protein markiert. Foto: MPI-CBG

Dresdner Zellbiologen finden Gen für Hirnwachstum

Ist „Tis21“ in der DNA kaputt, führt dies zu „Mikrozephalie“ Dresden, 13. April 2014: Forscher des Dresdner „Max-Planck-Instituts für Molekulare Zellbiologie und Genetik“ (MPI-CBG) haben ein Gen gefunden, das darüber zumindest mitentscheidet, ob ein Lebewesen Mensch oder Tier ein großes oder kleines Gehirn bekommt. Ist dieses Gen „Tis21“ kaputt, führt dies zur sogenannten „Mikrozephalie“ (Kleinhirnigkeit), wie das Planck-Institut nun mitteilte.

Abb.: BSF

Dresdner Lab-Geeks tanzen glücklich mit Zebra-Fischen

Auch Planck-Direktoren rocken mit Dresden, 8. März 2014: Um klar zu machen, wie glücklich es macht, Zellen zu mikroskopieren und inmitten von Gen-Zebrafischen zu forschen, haben die Labor-Heinis (amerikanisch: „Lab Geeks“) des Dresdner Max-Planck-Genetikinstituts einen „Happy“-Tanz hingelegt und das Video auf „Youtube“ hochgeladen. Selbst die Direktoren – darunter die Professoren Anthony Hyman und Elisabeth Knust – waren glücklich genug, ein kleines Tänzchen zu wagen.

Planck-Forscher bauen Glitter-Gen in Mäuse – und stoppen Zellalterung

Bad Nauheim, 15. Dezember 2013: Gen-Therapien könnten in Zukunft möglicherweise einer Alterung des Herzens verlangsamen oder gar stoppen – und damit Infarkten vorbeugen. Forschern des Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim ist es nämlich gemeinsam mit internationalen Kollegen gelungen, Mäuse ein sogenanntes Twinkle-Gen („Glimmer“) einzupflanzen, das dort die Zellalterung nahezu gestoppt hat.

Atom-Hochzeiten in Echtzeit: Physiker öffnen Datenschleusen

Dresdner Planck-Forscher möchten mit Computerhilfe Genese von Molekülen und Zellen sichtbar machen Dresden, 15. Oktober 2013: Seit 20 Jahren forschen Wissenschaftler aus dem In- und Ausland am Dresdner „Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme“ am Zusammenspiel von Chaos und Kausalketten in der Natur. Im November wollen die Physiker an der Nöthnitzer Straße dieses Jubiläum feiern – und dabei eine neue Forscherherberge für Gastwissenschaftler aus aller Welt einweihen. Oiger-Redakteur Heiko Weckbrodt hat Instituts-Direktor Prof. Jan-Michael Rost darüber ausgefragt, was komplexe Systeme eigentlich sind, welche Trends die Forschergemeinde derzeit bewegen und was für Ausbaupläne das Institut hegt. Komplexe Systeme – was ist das eigentlich, womit Sie sich hier beschäftigen? Jan-Michael Rost: Lange Zeit haben Physiker versucht, die Natur zu erklären, indem sie Ursache-Folge-Ketten untersucht haben. Wir sprechen von linearen oder regulären Systemen. Dann gab es in den 1980ern den großen Trend hin zur Chaostheorie mit dem legendären Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien, der angeblich in Texas einen Tornado auslösen kann. Das ist freilich Quatsch, weil die Natur viel komplexer ist, weil neben dem Schmetterlings-Flügelschlag zuviele andere Variablen hineinspielen. …

Physiker beraten in Dresden über seltsame atomare Kollektive

Dresden, 24. September 2013: Rund 100 Wissenschaftler aus Deutschland und dem Ausland sind in dieser Woche im Dresdner „Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme“ bei der Fachkonferenz „Korrelationstage“ zu Gast. Sie wollen darüber diskutieren, wie sich winzig kleine Teilchen auf atomarer und subatomarer Ebene manchmal zu Kollektiven zusammenfinden, die den Materialien ganz neue Eigenschafen verleihen: Isolatoren leiten plötzlich Strom verlustfrei (Supraleitung), andere Stoffe werden auf einen Schlag magnetisch, andere Atome wiederum verschränken sich, so dass es auf den ersten Blick so aussieht, als ob sie über große Entfernungen mit Überlichtgeschwindigkeit Botschaften austauschen.

Planck-Forscher entdecken ewig junge Hefe

Organischer Stein der Weisen könnte auch menschliche Alterung bremsen Dresden, 12. September 2013: Dresdner Genetiker haben möglicherweise eine Art organischen “Stein der Weisen” gefunden – oder zumindest die “Schatzkarte” dorthin, der die Alterungsprozesse von Menschen deutlich verlangsamen könnte: Forscher des „Max-Planck-Instituts für Molekulare Zellbiologie und Genetik“ haben nämlich laut eigenen Angaben eine Hefe entdeckt, die sich bei der Zellteilung verjüngt: Während sich normale Zellen – wie etwa beim Menschen – nicht ganz symmetrisch teilen und immer einer der beiden Tochterzellen abgegammeltes Erbgut mitgeben, schafft es die Superhefe, beschädigtes Erbgut gleichmäßig aufzuteilen und so letztlich verjüngte Tochterzellen zu erzeugen.

Besteht das All aus Raum-Bausteinen?

Planck-Forscher arbeiten an Quantengravitations-Theorie Potsdam, 8. September 2013: Schon Albert Einstein mühte sich daran, Relativitätstheorie und Quantenphysik zu vereinen – und scheiterte. Seit Jahrzehnten versuchen Mathematiker und Physiker nun schon, Einsteins Gesetze über den kosmischen Zusammenhang zwischen Gravitation und Raum auf der einen Seite und die bizarre Welt der ganz kleinen Dinge, die Quantenmechanik, in einer Super-Theorie zu fusionieren. Ein ähnliches Dilemma findet sich auch im gängigen Standardmodell der Teilchenphysik, das nahezu alle Kräfte und Teilchen im Universum erklärt – außer der Schwerkraft (Gravitation). Forscher des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Golm/Potsdam glauben nun, der Lösung dieser Probleme ein Stück näher gekommen zu sein: Ihr mathematisches Modell geht davon aus, dass der Raum – ähnlich wie die Energie bis auf „Quanten“ – bis auf kleinstes Bausteine teilbar ist. Umgekehrt wäre Einsteins Raum-Zeit-Kontinuum also nicht wirklich kontinuierlich, sondern wie ein Lego-Baukasten erklärbar.

Sachsen steckt 144 Millionen Euro in Dresdner TU-Umbauten

Campus im Campus: Uni organisiert sich nach “School”-Prinzip neu Dresden, 21. Juni 2013: Im Dresdner Norden entwickelt sich die Nöthnitzer Straße immer mehr zu einer Technologie-Forschungsmeile: Dort bauen außeruniversitäre Einrichtungen wie die Physikinstitute der Max-Planck-Gesellschaft und das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) peu à peu ihre Präsenz aus und auch die Technische Universität (TU) konzentriert dort mehr und mehr modernste Elektronikforschung. Dies ist Teil einer TU-Exzellenzstrategie, ihre Institute nach angloamerikanischen Vorbild in „Schools“ zu organisieren und durch Neu- und Umbauten zu Campus im Campus zusammenzuziehen. 2013/14 bezuschusst der Freistaat Sachsen die Bauprojekte der TU mit 144 Millionen Euro.

Köpfung nutzlos: Supercomputer-Projekt simuliert wundersamen Nachwachs-Wurm

„Virtual Planarian“ soll mit systembiologischen Methoden Selbstreparatur von Organen ergründen Dresden, 12. Februar 2013: Das hätte Altpirat Klaus Störtebeker oder Lord Stark aus dem „Lied von Eis und Feuer“ wohl gut gefallen: Kaum hat der Henker den Kopf abgehackt, wächst auch schon ein neuer nach. Leider haben Menschen diesen Dreh noch nicht so recht raus, wohl aber solch ein viel verachtetes Geschöpf wie der gemeine Flachwurm (Planarian). Der kann Schwanz, Organe, ja sogar seinen Kopf regenerieren, wenn er verletzt ist. „Selbst in kleinste Teile zerlegt, wächst aus jedem Stück wieder ein komplettes Tier“, ist Biologe Dr. Jochen Rink vom Dresdner Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) immer wieder fasziniert. Gemeinsam mit TU-Informatiker Dr. Lutz Brusch will er nun in aufwendigen Supercomputer-Simulationen heraus bekommen, wie der kleine Wurm das schafft.

Paradox: Physiker erreichen negative Temperatur

Phänomen könnte Schicksal des Universums klären, theoretisch sogar Pseudo-Perpetuum-Mobiles ermöglichen München/Garching, 4. Januar 2012: Im Physikunterricht haben wir gelernt: Es gibt keine Temperatur unter 0 Kelvin (- 273,15 Grad Celsius), da Temperatur nur ein Gradmesser für die Teilchenbewegung ist und diese am absoluten Nullpunkt erstarrt. Bayrischen Physikern ist es laut einer Mitteilung der Max-Planck-Gesellschaft nun aber gelungen, dennoch eine negative Temperatur zu erreichen. Theoretisch könnten mit solchen Systemen hocheffiziente Motoren mit einem thermodynamischen Wirkungsgrad von über 100 Prozent konstruiert werden. Diese würden zwar nicht den Energieerhaltungs-Grundsatz verletzen, aber nach außen wie ein Perpetuum Mobile wirken, da sie Energie nicht nur aus einer heißeren, sondern auch aus einer kälteren Umgebung ziehen könnten.

Gene Myers will in Dresden den Bauplan des Lebens entschlüsseln

Neues Zentrum für Systembiologie: Wie verleiht DNA dem Menschen Form und Fähigkeiten? Dresden, 1. Oktober 2012: Genetik-Star Gene Myers möchte in Dresden nichts weniger als den „Bauplan des Lebens“ entschlüsseln: Was passiert auf dem Weg zwischen DNA-Codesequenzen und einem fertigen Lebewesen? Wie gibt uns eine Abfolge von Basen-Paaren menschliche Form und Fähigkeiten? Um dies zu klären, will der Gründungsdirektor des neuen „Zentrums für Systembiologie“ zwei Super-Mikroskope bauen – „100 Mal besser als das beste Zeiss-Mikroskop, dass man kaufen kann“, wie er sagt.

Physiker-Tagung über Supraleit-Rätsel in Dresden

Dresden, 24. August 2012: Knapp 200 internationale Physiker wollen sich ab Sonntag in der Dresdner Dreikönigskirche treffen, um neue Forschungsergebnisse in der Welt der Quanten und Elementarteilchen zu diskutieren. Im Fokus steht ein ungewöhnliches Zusammenspiel von Elektronen, das möglicherweise einmal den Schlüssel zu Maschinen von einzigartiger Energieeffizienz liefern könnte und zu neuartigen Werkstoffen, die zum Beispiel ihre Form selbstständig ändern. Planck-Institut CPFS baut in Dresden aus Die Forscher kommen auf Einladung des Dresdner „Max-Planck-Instituts für Chemische fester Stoffe” (MPI-CPFS), das zu den internationalen Vorreitern auf diesem Spezialgebiet der Physik zählt – und das demnächst ausgebaut werden soll. Das 230 Köpfe starke Institut will weitere Forscher akquirieren, aber auch neue Experimentieranlagen wie eine molekulare Epitaxie-Abscheidungsanlage (Kostenpunkt: rund 850 000 Euro) und ein stärkeres Elektronenmikroskop anschaffen und Neubauten an der Nöthnitzer Straße angehen. Baustart ist voraussichtlich im Herbst.

Planck-Forscher planen Zentrum für Systembiologie in Dresden

Dresden, 23. August 2012: Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und die sächsische Landesregierung wollen ein „Intersektionelles Zentrum für Systembiologie” in Dresden einrichten. Dort wollen Biologen, Genetiker, Physiker und Chemiker interdisziplinär erforschen, was sich auf molekularer Ebene zum Beispiel in einer biologischen Zelle abspielt, wenn sie sich teilt. Land Sachsen gibt 26 Millionen Euro als Anschub Das Zentrum soll in den Jahren 2014-16 in Dresden-Johannstadt errichtet werden. Die Landesregierung habe dafür eine Anschubfinanzierung von rund 26 Millionen Euro im Haushaltsentwurf eingeplant – vorbehaltlich der Zustimmung durch den Landtag, informierte Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos). Weitere Gelder für die Ausrüstung wollen die Planck- Forscher noch einwerben. So stehen mehrere Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium in Aussicht.