Alle Artikel mit dem Schlagwort: Max Planck

Planck-Forscher planen Zentrum für Systembiologie in Dresden

Dresden, 23. August 2012: Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und die sächsische Landesregierung wollen ein „Intersektionelles Zentrum für Systembiologie“ in Dresden einrichten. Dort wollen Biologen, Genetiker, Physiker und Chemiker interdisziplinär erforschen, was sich auf molekularer Ebene zum Beispiel in einer biologischen Zelle abspielt, wenn sie sich teilt. Land Sachsen gibt 26 Millionen Euro als Anschub Das Zentrum soll in den Jahren 2014-16 in Dresden-Johannstadt errichtet werden. Die Landesregierung habe dafür eine Anschubfinanzierung von rund 26 Millionen Euro im Haushaltsentwurf eingeplant – vorbehaltlich der Zustimmung durch den Landtag, informierte Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos). Weitere Gelder für die Ausrüstung wollen die Planck- Forscher noch einwerben. So stehen mehrere Millionen Euro vom Bundesforschungsministerium in Aussicht.

Magnetmonopole in Spin-Eis: Physikpreis für Dresdner Planck-Forscher

Dresden, 3.7.2012: Einen Magneten mag man brechen können – seinen Nord- und Südpol wird man dadurch nicht trennen, das ist uns aus Kindertagen wohl bekannt. Doch dieser Grundsatz ist nicht so ehern, wie man denkt: In der Welt der Quantenphysiker können Nord- und Südpol sehr wohl getrennte Wege gehen, wenn es nur kalt genug ist und sie die rechte Umgebung dafür finden.

Limitiertes Multitasking: Gehirn hat wie ein Prozessor einen „Cache“

Leipzig/Madison, 25.3.2012: Das menschliche Gehirn hat anscheinend ein „Arbeitsgedächtnis“, das uns in begrenztem Maße befähigt, mit mehreren Aufgaben gleichzeitig zu jonglieren (Multi-Tasking) und das den „Cache“-Speichern in Mikroprozessoren ähnelt. Das geht aus einer Studie des Leipziger Max-Planck-Institut (MPI-CBS) für Kognitions- und Neurowissenschaften und der Uni Wisconsin in Madison/USA hervor.

Dresdner Planck-Institut wird für 8,5 Millionen Euro aufgerüstet

Dresden, 8.11.2011. Die Max-Planck-Gesellschaft wird in den kommenden zwei Jahren rund 8,5 Millionen Euro in den Ausbau und die technologische Aufrüstung ihres Dresdner Forschungsinstituts für Chemische Physik fester Stoffe (MPI-CPFS) investieren. Das teilten Institutssprecherin Dr. Liane Schröder und die neue Direktorin für anorganische Chemie, Prof. Claudia Felser, mit, auf deren Initiative ein Teil der Investitionen zurückgeht. Die 1962 in Aachen geborene Professorin der Uni Mainz tritt im Dezember die Nachfolge von Prof. Rüdiger Kniep an, der Mitte 2012 in den Ruhestand geht.