Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kühlung

Wassergekühltes Mikro-Rechenzentrum von Stulz mit "Cloud & Heat"-Wärmegewinner. Foto: Beil2

Mini-Rechenzentren übernehmen die Heizung

Cloud & Heat aus Dresden und Stulz Hamburg kooperieren Dresden/Hamburg, 2. Oktober 2018. Um auch kleine Rechenzentren effektiver arbeiten zu lassen, kooperieren nun die Unternehmen „Cloud & Heat“ aus Dresden und Stulz aus Hamburg technologisch. Die Hamburger werden künftig das vom Dresdner Unternehmen entwickelte Abwärme-Rückgewinnungssystem als Ausstattungsoption für die Computer der „MicroDC“-Serie anbieten, teilte „Cloud & Heat“ mit. Die Dresdner erhoffen sich dadurch neue Vertriebskanäle für ihre Technik.

Blick auf die Kondensatorbank, die die energioe für die Magnetspulen vorspeichert: Am HZDR loten Wissenschaftler Potenzial und physikalische Grenzen magnetisierbarer Gedächtnislegierungen aus. Die Kondensatorbank ermöglicht ultrakurze Magnetpulse. Foto: HZDR/André Wirsig

Kühlschrank kühlt magnetisch

Physiker aus Dresden und Dortmund arbeiten an Kühltechnik mit Gedächnislegierungen Dresden/Dortmund, 17. September 2018. Physiker aus Dresden-Rossendorf und Dortmund arbeiten an Technologien für massenmarkt-taugliche Magnet-Kühlschränke, die ohne umweltschädliche Kühlmittel auskommen. Dabei setzen sie auf spezielle Formgedächtnis-Legierungen, wie das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) mitteilte. Diese Metallverbindungen werden magnetisch und kühlen sich ab, wenn sie in die Nähe eines starken Magneten kommen. Presst dann eine Walze die Legierungen zusammen, entmagnetisieren sie sich wieder und erwärmen sich. Damit lassen sich geschlossene Kühlkreisläufe etablieren.

Vorbild Blutkreislauf: Münchner Supercomputer MUC wird mit Heißwasser gekühlt

München/Mannheim, 18.6.2012: Der weltweit schnellste Supercomputer heißt “Sequoia”, steht in Berkeley und erreicht eine Leistung von über 16 Billiarden Fließkomma-Rechnungen pro Sekunde (Petaflops). Das geht aus der heute auf der Internationalen Supercomputer-Konferenz in Mannheim veröffentlichten “Top 500” der weltweit schnellsten Supercomputer hervor. Europas schnellster Superrechner ist ein “SuperMUC” von IBM, kommt auf drei Petaflops, nimmt aber erst im Juli im Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) in München offiziell seinen Betrieb auf. Das Besondere am SuperMUC: IBM hat sich bei der Konstruktion am menschlichen Blutkreislauf orientiert und kühlt den Superrechner mit 40 Grad heißen Wasser.