Alle Artikel mit dem Schlagwort: Klimaschutz

Der klassische Weg, Wasserstoff zu erzeugen, ist die Zerlegung von Wasser in Wasser- und Sauertoff. Hier zu sehen ist eine vom Fraunhofer-Institut ISE nachgebaute Wasserelektrolyse-Messzelle (Nachbau) aus transparentem Kunststoff. In Görlitz soll nun ein Labor für Wasserstofftechnologien auf dem Siemens-Campus entstehen. Foto: Fraunhofer ISE

IDTechEx: Elektrolyseure wachsen zum Multi-Milliarden-Markt

Analysten rechnet mit 48 Prozent Umsatzplus pro Jahr Cambridge, 5. April 2021. Der Weltmarkt für Elektrolyseure wird in dieser Dekade stark wachsen und dann mehrere Milliarden Euro Umsatz pro Jahr generieren. Das hat das Marktforschungsunternehmen „IDTechEx“ aus Cambridge prognostiziert. Demnach ist damit zu rechnen, dass die Umsätze mit solchen Anlagen, die aus Wasser und Strom Wasserstoff und Sauerstoff erzeugen, jährlich um durchschnittlich 48 Prozent zulegen.

Das ILK betreibt in seinem Technikum sowohl wärme- wie auch kältetechnische Versuchsanlagen. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Ingenieure wollen Häusern den Energiehunger austreiben

Verband „Energy Saxony“ gründet neuen Arbeitskreis „Gebäudeenergietechnik“ Dresden, 6. Oktober 2020. Heizungen, Klimaanlagen und andere Gebäudetechnik sind für 40 Prozent des deutschen Energieverbrauchs und etwa 30 Prozent der Kohlendioxid-Ausstöße verantwortlich. Mit Blick auf die deutschen Umweltschutzziele hat der sächsische Branchenverband „Energy Saxony“ in Dresden daher nun einen neuen Arbeitskreis „Gebäudeenergietechnik“ gegründet.

Gerhard Barkleit: EinBlick in zwei Welten. Einband: OEZ Berlin-Verlag

„Alt gegen Jung, Ost gegen West“

Gerhard Barkleit kritisiert in „EinBlick in zwei Welten“ die „Klimapopulisten“ und eine „irrationale“ Kanzlerin Als ein „zweifach zwiegespaltenes Land – Alt gegen Jung, Ost gegen West“, geführt von einer Kanzlerin der irrationalen Entscheidungen, hat der Dresdner Autor Gerhard Barkleit in seiner nun erweiterten Autobiografie „EinBlick in zwei Welten“ die heutige Bundesrepublik charakterisiert.

Die schwedische Klimascxhutz-Aktivistin Greta_Thunberg im April 2019 im EU-Parlament. Foto: Gabor Kovacs / EU-Parlament, Wikipedia. CC2-Lizenz

Freitagsdemonstrantin: weiblich, jung und Greta-motiviert

Internationale Umfrage mit sächsischer Beteiligung Chemnitz, 29. Mai 2019. Die typische Teilnehmerin der Klimaschutz-Demos unter dem Motto „Friday for Future“ (FFF) ist jung, weiblich und fühlt sich durch die schwedische Jungaktivistin Greta Thunberg motiviert. Das hat eine schriftliche Befragung von knapp 2000 FFF-Teilnehmern aus 13 Städten in neun Ländern ergeben. An dem internationalen Wissenschaftler-Netzwerk, das die Umfrage realisierte, war auch die Professur für Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas der Technischen Universität Chemnitz beteiligt.

Prof. Gernot Klepper, Foto: IFW

IfW: Klimaziele von Paris müssen Handlungen folgen

Forscher: Ausstieg aus Kohle muss sofort beginnen Paris/Kiel, 13. Dezember 2015. Die jüngsten Klimaschutz-Einigungen in Paris, die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen, sind ein „wichtiger politischer Schritt für die Menschheit“ – doch bisher nur ein Ziel, dem auch rasch Handlungen folgen müssen. Das hat Prof. Gernot Klepper eingeschätzt, der im „Institut für Weltwirtschaft“ (IfW) Kiel den Forschungsbereich Umwelt und natürliche Ressourcen leitet.

Hellerau-Fertigungsleiter Hans-Michael Steger im Manufaktur-Teil der Deutschen Werkstätten. Foto: Heiko Weckbrodt

Deutsche Werkstätten Hellerau: Umwelttechnik zahlt sich aus

Investitionen in ökofreundliche Anlagen amortisieren sich beim Dresdner Luxus-Innenausstatter recht rasch Dresden, 26. April 2015. Investitionen in umweltfreundliche Technik haben sich für die „Deutschen Werkstätten Hellerau“ bis jetzt immer wieder rasch ausgezahlt. Das hat Hans-Michael Steger, der Fertigungs-Chef des Dresdner Luxus-Innenausstatters, am Rande der Klimaschutz-Konferenz der europäischen Kommunen in Dresden eingeschätzt.

Vor allem in Südeuropa werden immer öfter auch Solarthermie-Kraftwerke gebaut, in denen das Sonnenlicht nicht in Strom gewandelt, sondern zur nutzbaren Wärmeerzeugung gesammelt wird. Hier ist ein Solazschmelzofen in Odeillo in Frankreich zu sehen. Foto: YvesC, Wikipedia, CC2.5-Lizenz

Klimaschutz-Konferenz in Dresden

Durch moderne Energietechnik und intelligente Verkehrsleit-Systeme könnten Städte die Abgase zusammenboxen – doch die Investitionen wären erheblich Dresden, 15. April 2015. Mit – allerdings teils recht teuren – Investitionen in moderne Energieerzeugungstechnik und bessere Verkehrs-Regelsysteme könnten Kommunen erhebliche Beiträge für den Klimaschutz leisten und unterm Strich auch Energiekosten sparen. Darauf haben Vertreter aus Wirtschaft und Forschung im Vorfeld der „Klimabündnis-Jahreskonferenz“ der europäischen Kommunen hingewiesen, die in einer Woche in Dresden beginnt. Gerade diese Investitionen sind aber der Dreh- und Angelpunkt, wenn man beispielsweise Konferenz-Gastgeber Dresden mit München vergleicht: Während die bayrische Landeshauptstadt jährlich über 30 Millionen Euro in ihr Klimaschutzprogramm steckt, steht dafür in Dresden gerade mal eine halbe Million Euro zur Verfügung.