Alle Artikel mit dem Schlagwort: Glofo

Thomas Morgenstern. Foto: Infineon Dresden

Morgenstern wechselt von Globalfoundries zu Infineon Dresden

Sein Vorgänger Wijburg rückt in die Konzernzentrale auf Dresden, 30. Oktober 2020. Das Personalkarussell in der Dresdner Halbleiterindustrie dreht sich weiter: Der promovierte Chemiker Thomas Morgenstern, der bis Ende September 2020 noch die Dresdner Chipfabrik von „Globalfoundries“ geleitet hatte, wechselt zu Infineon Dresden. Das teilte der deutsche Halbleiterkonzern heute mit.

GF-Mitarbeiter passieren Reinraum-Brücke. Foto: Globalfoundries Dresden

Globalfoundries will Chip-Produktion in Dresden verdoppeln

Halbleiter-Auftragsfertiger möchte Ausbau durch Börsengang Ende 2022 mitfinanzieren Dresden, 13. Oktober 2020. Globalfoundries (GF) will die Produktionskapazitäten in seiner Chipfabrik in Dresden in den nächsten Jahren mehr als verdoppelt. Das hat der deutsche GF-Sprecher Jens Drews angekündigt. Den Ausbau werde das Unternehmen überwiegend durch den für Ende 2022 geplanten Börsengang finanzieren.

Manfred Horstmann wird zum 1. Oktober 2020 Chef von Globalfoundries Dresden. Foto: Globalfoundries Dresden

Wieder Chefwechsel bei Globalfoundries Dresden

Horstmann folgt auf Morgenstern – Mutterkonzern kündigt weiteren Ausbau der Fabrik an Dresden, 16. September 2020. Keine drei Jahre war der Chemiker Thomas Morgenstern Chef von Globalfoundries Dresden – nun verlässt er das Halbleiter-Unternehmen. Sein Nachfolger wird am 1. Oktober 2020 der Physiker Manfred Horstmann, der die Fabrik auch weiter ausbauen soll. Das geht aus einer Mitteilung von Globalfoundries Dresden hervor.

Streik vor der Globalfoundries-Chipfabrik in Dresden. Foto: IG BCE

Über 100 Streiker vor Werktor von Glofo Dresden

Gewerkschaften wollen weiter Tarifvertrag erzwingen Dresden, 29. Mai 2020. Rund 100 bis 200 Streikende haben am Freitagnachmittag vor den Werktoren von Globalfoundries (Glofo) Dresden einen Tarifvertrag für die rund 3200 Chipwerker gefordert. Allerdings gelang es ihnen bis zum Abend nicht, die Halbleiterproduktion in der Fabrik lahmzulegen, wie es die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) zunächst angekündigt hatte.

Globalfoundries Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Erneut Warnstreik bei Globalfoundries Dresden

Chemiegewerkschaft will endlich Tarifvertrag erzwingen Dresden, 28. Mai 2020. Um doch noch einen Tarifvertrag bei Globalfoundries (GF) zu erzwingen, bestreiken die Gewerkschaften morgen (29. Mai 2020) erneut die Dresdner Fabrik des US-Chipherstellers. Das geht aus einer Ankündigung der „Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie“ (IG BCE) hervor. Der Streik soll 14 Uhr vor dem Werktor starten und 24 Stunden dauern. GF-Sprecher Jens Drews kritisierte die Gewerkschaftsaktion derweil in einer ersten Reaktion als „verantwortunsglos“ mitten „in der größten Wirtschaftskrise unseres Landes“.

So etwa soll die mobile Corona-Teststation aussehen. Foto: DRK Sachsen

Globalfoundries Dresden spendet 100.000 Euro gegen Corona

Mikroelektroniker finanzieren mobile Corona-Teststation für Altenheime Dresden, 20. April 2020. Globalfoundries spendet in Dresden 100.000 Euro an soziale Organisationen in der Region, um den Kampf gegen die Corona-Seuche zu unterstützen. Das hat der deutsche Zweig des US-amerikanischen Chipkonzerns heute mitgeteilt. Globalfoundries finanziert damit unter anderem eine mobile Corona-Teststation für Altenheime, aber auch Hilfen für Arme und für Schüler.

Die Stromspar-Chips von Globalfoundries sollen eine Schlüsselrolle in der hochautomatisierten Fabrik der Zukunft und im "Internet der Dinge" spielen. Foto: Sven Döring, Globalfoundries

Globalfoundries Dresden rechnet Ende 2020 mit Vollauslastung

Standortchef: Wird aber nur funktionieren, wenn Corona nicht zu sehr dazwischen funkt Dresden, 16. März 2020. Globalfoundries (GF) Dresden hat neue Kunden und Aufträge gewonnen. Die Chipfabrik wird daher voraussichtlich Ende 2020 wieder voll ausgelastet sein. Das hat Standortchef Thomas Morgenstern prognostiziert. Voraussetzung sei allerdings, dass die Weltwirtschaft den Corona-Schock rasch überwindet. „Ich denke, Corona wird uns höchstens für zwei bis drei Monate ausbremsen“, gibt sich Morgenstern optimistisch.

Auf der Baustelle für die Bosch-Chipfabrik Dresden sind rund 100 Unternehmen und Hunderte Arbeiter im Einsatz. Oben ist bereits das stählerne Gerüst für das Dach-"Plenum" zu sehen, das später den Reinraum darunter mit sauberer Luft versorgt. Foto: Heiko Weckbrodt

Keine Unterstützung für Globalfoundries-Pläne

Interesse an einem Mikroelektronik-Arbeitgeberverband für Sachsen tendiert gegen Null Dresden, 13. März 2020. Der Plan von Globalfoundries (GF) Dresden, einen eigenen Mikroelektronik-Unternehmerverband in Sachsen zu gründen, stößt weiter auf wenig Begeisterung in der Branche und Landespolitik. Der Elektronik-Konzern Bosch zum Beispiel, der derzeit in Dresden eine Chipfabrik baut und aus GF-Sicht zu den natürlichen Gründungsmitgliedern des gewünschten Halbleiter-Arbeitgeberverbandes gehören sollte, gab sich bedeckt: Zum Vorschlag selbst wollten sich die Schwaben nicht konkret äußern. Sprecher Simon Schmitt betonte lediglich, Bosch stehe zur Sozialpartnerschaft und Tarifbindung in Deutschland.

Einige Hundert Menschen haben am 11. März 2020 vor dem Hauptwerktor von Globalfoundries Dresden für einen Tarifvertrag getreikt. Zum Warnstreik aufgerufen hatte der Bezirksverband Nordost der „Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie“ (IGBCE), Foto: IG BCE Karin Aigner

Gewerkschaft kann Stecker bei Globalfoundries nicht ziehen

Produktionsstopp gescheitert, Hunderte streiken aber vor den Toren der Chipfabrik in Dresden für einen Tarifvertrag Dresden, 11. März 2020. Den Gewerkschaftern und Streikenden vor den Toren von Globalfoundries (GF) Dresden ist es heute entgegen ihren Ankündigungen nicht gelungen, die Chipproduktion in der Fabrik lahmzulegen. Das geht aus Angaben des Mikroelektronik-Unternehmens und vom Bezirksverband Nordost der „Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie“ (IGBCE) hervor.

Die Gewerkschaften wollen Globalfoundries Dresden einen Haustraifvertrag abtrotzen. Die Plakate sind schon platziert, am Mittwoch wird gestreikt. Foto: Heiko Weckbrodt

Globalfoundries will Mikroelektronik-Arbeitgeberverband

Resonanz in der Branche ist aber verhalten Dresden, 10. März 2020. Als „unverantwortlich“ hat Globalfoundries (GF) die Ankündigung der Gewerkschaft bezeichnet, die Produktion im Dresdner Chipwerk stilllegen zu wollen. Der Standort habe sich nach schwierigen Zeiten der Kurzarbeit in den vergangenen zweieinhalb Jahren gerade erst wieder stabilisiert, betonte Geschäftsführer Thomas Morgenstern. Und nun komme die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) Nordost, fordere einen Haustarifvertrag, der auf 17 bis 20 Prozent höhere Personalkosten für GF hinauslaufe, und wolle am Mittwoch gar mit einem Warnstreik die Fertigung lahmlegen. Damit tue die Gewerkschaft auch der Belegschaft keinen Gefallen.

Das CNT arbeitet mit einer 300-mm-Linie im früheren Qimonda-Reinraum - solche Forschungsbedingungen gibt es europaweit sonst nur selten. Abb.: CNT

Sachsen sichert Nanoelektronik-Zentrum CNT Dresden mit 43 Millionen Euro

Die Forscher übernehmen die frühere E-Papier-Fabrik. Freistaat und Fraunhofer liebäugeln mit der Konzentration weiterer Chip-Institute. Dresden, 3. Dezember 2019. Um das Fraunhofer-Nanoelektronikzentrum CNT in Dresden langfristig abzusichern, wird die sächsische Regierung für die Forschungseinrichtung 43,4 Millionen Euro zuschießen. Das hat das sächsische Wissenschaftsministerium auf Oiger-Anfrage mitgeteilt. Perspektivisch könnte das damit finanzierte Umzugsprojekt als Wachstumskern für ein größeres Dresdner Elektronikforschungs-Konglomerat nach französischem und belgischem Vorbild dienen.

Vor allem die modernen 300-mm-Fabriken von TSMC sind stark ausgelastet. Foto: TSMC

TSMC antwortet mit Klagen gegen Globalfoundries Dresden

Chipfabriken sollen illegal taiwanesische Technologien genutzt haben Hsinchu/Dresden, 1. Oktober 2019. TSMC hat Globalfoundries (GF) Dresden und Singapur wegen Patentrechts-Verletzungen verklagt. Das teilte der weltweit größte Halbleiter-Auftragsfertiger aus Hsinchu in der Nacht zu heute mit. Er antwortet damit auf ganz ähnliche Klagen, die GF zuvor gegen TSMC eingereicht hatte.

So etwa stellt sich Bosch die Flugtaxis der nahen Zukunft vor. Deren Bordcomputer werden allerdings auf Sensoren und Steuerelektronik mit wenig Stromverbrauch angewiesen sein, um sich über den Häuserschluchten der Städte zu orientieren. Darauf zielt der Entwicklungsprojekt Ocean12*. Visualisierung: Bosch

Ocean12*: Augen und Nerven für Flugtaxis und autonome Autos

Bosch und Globalfoundries starten ein Verbundprojekt, das für neue Großaufträge in den Chipfabriken in Dresden sorgen könnte Stuttgart/Dresden, 25. September 2019. Auf besonders energiesparsame künstliche Augen und Nerven für autonom fahrende Autos und für Flugtaxis zielt das internationale Entwicklungs-Verbundprojekt „Ocean12*“, das der deutsche Elektronikkonzern Bosch aus Stuttgart nun gestartet hat. 27 europäische Projektpartner wollen dabei neuartige Kamera-, Laser- und Radarsensoren sowie dazu passende Steuerelektronik konstruieren, die 90 Prozent weniger Strom verbrauchen als heutige Systeme dieser Art. Das hat Bosch heute mitgeteilt. Das Projekt ist mit 103,58 Millionen Euro dotiert. Die knappe Hälfte davon steuern der Bund und Sachsen bei. Maßgeblich daran beteiligt sind Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem Freistaat.

Vor allem die modernen 300-mm-Fabriken von TSMC sind stark ausgelastet. Foto: TSMC

TSMC weist Klau-Vorwürfe von Gloablfoundries zurück

Taiwanesen halten Klagen für unbegründet Hsinchu/Dresden/Santa Clara, 27. August 2019. Der weltweit größte Chip-Auftragsproduzent „TSMC“ aus Taiwan hat die Patent-Vorwürfe des US-Konkurrenten Globalfoundries (GF) zurückgewiesen. Man sei zwar noch dabei, die gestern von GF in den USA und in Deutschland eingereichten Klagen zu prüfen, teilte TSMC mit. „Aber wir sind zuversichtlich, dass die Vorwürfe von Globalfoundries keine Grundlage haben“, betonte das Unternehmen.

Reinraumbrücke bei Globalfoundries Dresden. Foto: Globalfoundries

Foundry-Streit: Globalfoundries verklagt TSMC

US-Unternehmen und Dresdner Tochter wollen auch Kunden der Taiwanesen in Haftung nehmen Santa Clara/Dresden/Taipeh, 26. August 2019. Der US-Halbleiterkonzern Globalfoundries (GF) aus Santa Clara und dessen Dresdner Tochter verklagen TSMC, Apple, Asus, Nvidia und 16 weitere internationale Elektronikunternehmen wegen Patentverletzungen. Das hat GF heute mitgeteilt.