Alle Artikel mit dem Schlagwort: Glofo

GF-Mitarbeiter passieren Reinraum-Brücke. Foto: Globalfoundries Dresden

Globalfoundries transferiert Chip-Technologien von Singapur nach Dresden

Projekt soll für mehr Auslastung in der auf Kurzarbeit gesetzten Fabrik sorgen Dresden, 20. September 2018. Der US-Halbleiterkonzern Globalfoundries (GF) lässt die Belegschaft in seiner Dresdner Chipfabrik seit Mitte August kürzer arbeiten. Das bestätigte der Dresdner GF-Sprecher Jens Drews. Das Unternehmen hatte diesen Schritt zuvor bereits angekündigt, um auf die schwache Auslastung der Fabrik zu reagieren.

Blick in den 300-mm-Reinraum des Fraunhofer-CNT in Dresden-Klotzsche. Die Zentrums-Leitung will nun weitere Reinraumflächen bei Infineon anmieten. Foto. Fraunhofer IPMS

Fraunhofer baut CNT-Forschungs-Fab in Dresden aus

Großauftrag von Globalfoundries zielt auf Verbesserung der FDX-Technologie Dresden, 12. September 2018. Das Fraunhofer-Centrum für Nanoelektronik-Technologien (CNT) hat einen Großauftrag vom Halbleiterkonzern Globalfoundries (GF) bekommen, die FDX-Transistortechnologie für das Internet der Dinge (engl.: Internet of Things = IoT) weiterzuentwickeln. Um diesen in sieben Pakete aufgeteilten Auftrag bearbeiten zu können, vergrößert das CNT seinen Reinraum in Dresden-Klotzsche neben den Infineon-Werken um 150 auf dann 900 Quadratmeter und rüstet ihn für über 20 Millionen Euro auf. Das Geld für diese Investition stammt aus dem Fraunhofer-Programm „Forschungsfabrik Mikroelektronik“ (FMD).

Der niederländische Halbleiter-Experte Rutger Wijburg ist ab Juni 2018 einer der beiden Geschäftsführer von Infineon Dresden. Foto: Infineon Dresden

Wijburg wechselt von Glofo zu Infineon Dresden

Niederländer löst Kamolz ab Dresden, 15. Juni 2018. Der frühere Chef des Dresdner Chipwerks von Globalfoundries, Rutger Wijburg, wird mit sofortiger Wirkung einer der beiden Geschäftsführer von Infineon Dresden. Das teilte der deutsche Halbleiterkonzern Infineon heute mit. Der 56-jährige Elektrotechniker und Manager Wijburg leitet fortan gemeinsam mit Raik Brettschneider die Geschicke der Dresdner Infineon-Chipfabriken mit ihren rund 2200 Mitarbeitern Er löst an dieser Stelle Mathias Kamolz, der die Geschäftsführung „aus persönlichen Gründen“ abgibt, wie Infineon mitteilte.

Reinraumbrücke bei Globalfoundries Dresden. Foto: Globalfoundries

Wirtschaftsministerium: Kurzarbeit bei Globalfoundries durch Auftragsverlust

Minister sucht Gespräch mit dem Chipkonzern und Betriebsrat Dresden, 12. Juni 2018. Die Kurzarbeit und der geplante Personalabbau in der Dresdner Chipfabrik von Globalfoundries (GF) hat anscheinend auch mit Auftragsverlusten zu tun. Das geht aus einem Kommentar des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD) hervor. Demnach plane das Unternehmen die Kurzarbeit, „um den Verlust von wichtigen Aufträgen auszugleichen“. GF selbst hatte in seiner Ankündigung eher von einer Neuausrichtung im Markt gesprochen.

Viele Reinraum-Mitarbeiter in der Globalfoundries-Fabrik tragen Ohrschützer mit lustigen Motiven. Bald haben sie mehr zu tun: Prozessoren und Sensorsysteme für Automobile gehen in Serie. Foto: Globalfoundries Dresden

Globalfoundries Dresden steigt in Autochip-Produktion ein

Nach Zertifizierung hoffen die Mikroelektroniker auf neue Aufträge und eine stabile Grundauslastung der Fabrik Dresden, 9. April 2018. Aufträge aus dem Automobilbau sollen ab diesem Jahr neue und vor allem auch langfristige Aufträge für Globalfoundries (GF) in Dresden sichern. Angesichts der besonderen Qualitätsforderungen in dieser Branche hat sich die sächsische Dresdner Halbleiterfabrik extra für dieses Einsatzfeld zertifizieren lassen. Das teilte der Chip-Auftragsfertiger heute mit. „Unser Standort hat mit der Zertifizierung einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zu einem großen europäischen Automobilzulieferer erreicht”, betonte Oliver Aubel, der bei GF Dresden für das Automobilbau-Programm zuständig ist.

Der FDX-Chip aus Dresden und Niedersachsen soll für die Bildanalyse in autonom fahrenden Autos eingesetzt werden. Abb.: Dream Cheip Technolgies

Globalfoundries zeigt erste FDX-Chips aus Dresden in Barcelona

Chip-System soll Auto-Computer helfen zu sehen Barcelona/Dresden, 28. Februar 2017. Der Halbleiter-Auftragsfertiger Globalfoundries (GF) zeigt die ersten serienreifen Computerchips, die die Dresdner GF-Fabrik in der neuen 22FDX-Technologie produziert hat, auf der Mobilfunk-Messe „Mobile World Congress“ in Barcelona. Die FDX-Technologie soll besonders strom-sparende und billige Prozessoren für das Internet der Dinge , die Industrie 4.0 und das autonome Fahren ermöglichen. Die nun vorgestellten Chips dienen der computergestützten Bildanalyse in Kraftfahrzeugen mit Autopilot-Funktionen.

Reinraumbrücke bei Globalfoundries Dresden. Foto: Globalfoundries

Globalfoundries macht beim 5G Lab in Dresden mit

Halbleiter-Konzern konzentriert sich auf Chip-Integration für Mobilfunk der Zukunft Dresden, 29. September 2016. Der Chip-Auftragsfertiger Globalfoundries (GF) wird Mitglied im „5G Lab Germany“ an der TU Dresden. Das teilte das Unternehmen heute am Rande des 5G-Gipfels in der sächsischen Landeshauptstadt mit. GF werde sich „vor allem auf die Integration von Kommunikation, Datenverarbeitung in Verbindung mit Netzwerk- und Energieeffizenz auf einem Chip (System on Chip) konzentrieren“.

700 neue Jobs bei Globalfoundries Dresden entstanden

Dresden, 12.1.2012. Der 1,1 Milliarden Euro teure Ausbau des Dresdner Chipwerks von Globalfoundries (GF) hat sich inzwischen auch in neuen Arbeitsplätzen niedergeschlagen. Insgesamt habe man am Standort im vergangenen Jahr rund 700 neue Mitarbeiter eingestellt, jetzt würden nur noch einzelne Ingenieure und Techniker gesucht, sagte die Dresdner GF-Sprecherin Karin Raths auf Oiger-Anfrage mit.