Alle Artikel mit dem Schlagwort: Entwicklung

Ingenieur Marcel Wollmann testet im Dresdner Unternehmen FAB-Bertelmann eine AR-Brille aus, die Maschinenkonstruktionen und andere Objekte dreidimensional in den Raum als "Erweiterte realität" 8Augmented reality = AR) einspiegelt. Foto: Heiko Weckbrodt

Ingenieur der Zukunft konstruiert in erweiterter Realität

FAB Bertelmann und TU Dresden entwickeln 3D-Projektionstechnologie für den Industrieeinsatz Dresden, 25. Juli 2017. Mitten im historischen Strehlener Dorfkern steht ein Neubau, eingerückt zwischen beschaulichen Altbauten. Eine Etage in diesem gelben Würfel steckt voller Ingenieure – und genau dort verschwimmen für den Besucher die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt: Ist das nun ein Hologramm oder tatsächlich der lustig fiepende Roboter „R2D2“ aus „Starwars“, der da neben dem Schreibtisch mitten im Raum steht, während von draußen die Julisonne durchs Fenster lugt? Der Gast geht um den kleinen Kerl herum, senkt den Kopf, will den tapferen kleinen Überbringer der Todesstern-Baupläne am liebsten tätscheln – so plastisch wirkt er vor dem staunenden Auge.

Amazon richtet Cloud-Entwicklungszentrum in Dresden und Berlin ein

Internethändler will 70 Ingenieure einstellen Dresden/Berlin, 2. Mai 2013: Das amerikanische Internet-Kaufhaus „Amazon“ richtet in Deutschland ein Entwicklungszentrum für Netz-Rechendienste (Cloud Services) ein. Man werde in den kommenden zwölf Monaten rund 70 Entwicklungsingenieure in den beiden Standorten des neuen Zentrums, in Dresden und Berlin, engagieren, kündigte ein Amazon-Sprecher an. Die genaue Verteilung zwischen beiden Standorten stehe noch nicht fest.

Absatz sinkt, Umsatz steigt: Teurere Kameras gefragt

Berlin, 10. September 2012: Weil in Deutschland zunehmend teurere Spiegelreflex- und Systemkameras gekauft werden, realisiert der Handel in diesem Jahr trotz sinkender Stückzahlen voraussichtlich steigende Umsätze. Laut Hightech-Verband „Bitkom“ werden 2012 voraussichtlich 7,8 Millionen Kameras verkauft, das wäre rund eine halbe Million weniger als 2011. Der Umsatz werde hingegen wohl um 3,9 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro steigen – ebenso wie der durchschnittliche Verkaufspreis, der pro Kamera von 206 auf 224 Euro zulegt.

Verleger Saur im Interview: „Harry Potter war das beste Leseförderprojekt, das es je gab“

Dresden, 1.11.2011: Klaus Gerhard Saur war und ist Verleger aus Leidenschaft: Als 22-Jähriger stieg er in das Ingenieurbüro des Vaters ein und machte daraus einen international viel beachteten Wissenschaftsverlag. Der „K. G. Saur“-Verlag setzte als einer der ersten auf elektronische Publikationen, stand 1980 kurz vor der Pleite, rappelte sich auf, wurde von Saur verkauft und zurückgekauft. Heute, 19 Uhr, stellt der 70-Jährige Saur in der Sächsischen Landes- und Uni-Bibliothek (SLUB) sein Buch „Traumberuf Verleger“ zu dieser Geschichte vor. Heiko Weckbrodt plauderte vorab mit ihm darüber, wie man Verleger wird und bleibt, wie eBücher die Branche verändern und wie es um die Lesefreudigkeit der Deutschen bestellt ist.