Alle Artikel mit dem Schlagwort: Elektrobus

Mit seinen Elektrobussen ist BYD ("Build Your Dreams") inzwischen längst nicht mehr nur im Mutterland, sondern auch im Ausland erfolgreich. Abb.: BYD

Chinas Elektrobusse rollen Markt auf

Vor allem BYD zieht derzeit Großaufträge weltweit an Land Cambridge/Peking, 27. Juli 2015. Elektrobusse werden noch vor den Elektroautos die bestimmende Fahrzeugklasse für den Übergang hin zur Elektromobilität von Straßenfahrzeugen sein – und dabei könnte China weltweit eine dominierende Rolle spielen. Das hat Dr. Peter Harrop vom Marktforschungsunternehmen „ID TechEx“ aus Cambridge in einer neuen Analyse eingeschätzt. Zwar wurden chinesische Elektromobile von Experten im Westen lange Zeit als technologisch unterlegen belächelt, doch dafür sind die Chinesen inzwischen mit der Marktreife ihrer Elektrofahrzeuge inzwischen oft viel weiter als die Amerikaner und Europäer. Vor allem das chinesische Unternehmen „BYD“ ziehe mit seinem elektrischen „BYD K9 Bus“ derzeit die größten Aufträge an Land und dies nicht nur im Mutterland, sondern auch im Westen, so die Analysten.

Seine ersten Testfahrten über das Blaue Wunder in Dresden hat der Schnelllade-Elektrobus von Fraunhofer bereits bestanden - allerdings zunächst noch mit Wasserfässern statt Passagieren an Bord. Ab Montag können dann auch Fahrgäste im Elktromobil Platz nehmen. Foto: Fraunhofer-IVI

Erstmals seit 40 Jahren fährt wieder Elektrobus über „Blaues Wunder“

Fraunhofer will beweisen, dass bergige Stadt wie Dresden mit Strom-Schnellladern vollständig erschließbar ist Dresden, 17. Februar 2015: Erstmals seit 40 Jahren fährt voraussichtlich ab Montag wieder ein Elektrobus im Linienbetrieb über das „Blaue Wunder“ in Dresden. Das hat Professor Matthias Klingner, der Leiter des „Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme“ (IVI) Dresden, angekündigt. Seine Verkehrsforscher wollen mit ihrem Schnelllade-Testbus beweisen, dass auch eine Talkessel-Stadt wie Dresden vollständig durch Elektrobusse erschlossen werden kann. Denn das mit Passagieren vollbeladene Mobil muss auf seiner Pendelfahrt zwischen den Stadtteilen Gruna und Bühlau mit seinem Akku und Elektroantrieb auch die recht steile Grundstraße schaffen – und das nur mit einer Zehn-Minuten-Schnellladung.

Der Elektrobus mit ausgefahrendem Schnelllade-Arm. Foto: Fraunhofer-IVI / DVB

Fraunhofer Dresden arbeitet an größerem Schnelllade-Elektrobus

Neues Modell soll bis zu 200 km Reichweite haben Dresden/Leipzig, 18. November 2014: Dresdner Fraunhofer-Forscher arbeiten bereits an einer größeren Ausgabe ihres Schnelllade-Elektrobus’. Dieses Modell soll auch für längere Großstadt-Buslinien geeignet sein. Das teilte Prof. Matthias Klingner, der Leiter des „Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme“ (IVI) Dresden, auf Oiger-Anfrage mit.

Der Elektrobus mit ausgefahrendem Schnelllade-Arm. Foto: Fraunhofer-IVI / DVB

Dresdner testet Schnellade-Elektrobus im Linienbetrieb

Fraunhofer-Pilotbus tankt binnen 6 Minuten Strom an Haltestelle nach Dresden, 2. November 2014: Ein Schnellade-Elektrobus geht morgen in Dresden probeweise in den Linienbetrieb: Er wird nun werktags auf der Strecke „61“ zwischen Gruna und Löbtau eingesetzt, den „Saft“ für seinen Lithium-Polymer-Akku auf dem Dach saugt er sich binnen sechs Minuten am Betriebshof Gruna über einen ausfahrbaren Starkstrom-Schwenkarm. Das haben die „Dresdner Verkehrsbetriebe“ (DVB) und das Dresdner “Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme” (IVI) angekündigt, die das Projekt gemeinsam betreuen.

So etwa soll der Elektrobus aussehen, der in Dresden ab 2015 in den linienbetrieb geht - nur eben mit Stromabnehmern für die Straßenbahn-Oberleitungen. Foto: Solaris

Dresdner TU-Ingenieure tüfteln am O-Bus 2.0

Automobil-Institut erhält 24 Millionen Euro teures Prüfzentrum Dresden, 4. August 2014. Die TU Dresden erhält derzeit eines der modernsten Fahrzeugprüfzentren Europas. Die Fundamente für die aufwendigen Prüfstände sind an der August-Bebel-Straße nun gegossen, wie sich der Geldgeber, Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU) heute bei einem Baustellenrundgang überzeugte. Im Endausbau soll dem „Institut für Automobiltechnik Dresden“ (IAD) dort 15 Prüfstände, vier Labore und eine Simulationshalle zur Verfügung stehen, in denen neueste Automobile, Elektrobusse und andere Fahrzeuge getestet werden.