Alle Artikel mit dem Schlagwort: Diagnose

Conimon-Chef Dr. Jakob Krause demonstriert an einer Beispiel-Anlage in Dresden, wie die KI aus Dresden die Vibrationen rotierender Teile analysiert und dann warnt, welches Teil wann kaputt gehen kann. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner KI erkennt in der Glaskugel den Maschinentod

TU-Ausgründung „Conimon“ entwickelt Diagnose-System, das Zugausfälle und Maschinenschäden prognostizieren kann Dresden, 13. September 2018. Eine Uni-Ausgründung aus Dresden will die Züge der Deutschen Bahn pünktlicher machen und Millionen Euro Wartungskosten zu sparen. Die Firma „Conimon“ hat dafür eine spezielle Maschinen-Diagnosetechnologie entwickelt, wie sie auch in den hochautomatisierten und vernetzten Fabriken der „Industrie 4.0“ benötigt wird. Deren „Künstliche Intelligenz“ (KI) erkennt mittels Vibrationssensoren und anhand mathematischer Modelle, wenn welches Wälzlager oder anderes rotierendes Bauteil zu versagen droht, warnt vor einem nahenden Maschinentod und schlägt Reparaturen vor.

Der Biotech-Konzern Qiagen gründet in Dresden ein Joint Venture mit Biotype, das sich auf die Entwicklung von DNA-Analytikgeräten spezialisieren soll. Hier im Bild ist eine Labormitarbeiterin im Qiagen-Exzellenzzentrum für biologische Inhalte in Frederick, Maryland, zu sehen. Foto: Qiagen

Personalisierte Medizin im Trend

Wilhelm Zörgiebel dirigiert die Dresdner Molekulardiagnostik-Gruppe MDG – und sieht große Wachstumschancen in Sachsen Dresden, 6. Februar 2017. Personalisierte Medizin hat großes Wachstumspotenzial. Davon ist Wilhelm Zörgiebel überzeugt, der von Dresden-Hellerau aus die Biotechnologie-Firmengruppe „Molecular Diagnostics Group“ (MDG) leitet. „Darin liegt die Zukunft“, betont er: Setze man moderne Genetik- und Radiopharma-Diagnostik sowie die massenhafte Analyse von Therapie-Daten richtig ein, könne dies die Chancen deutlich verbessern, für jeden Kranken genau die richtigen Medikamente zu finden. Dies könne die Heilungs-Chancen der Patienten verbessern – und auch erhebliche gesellschaftliche Kosten für das Gesundheitssystem sparen.

Hat eigentlich Soziologie studiert, leitet jetzt aber ein Unternehmen voller Ingenieure: Geschäftsführerin Mandy Schipke erzählt auf der Messe "Karrierestart", wie das Dresdner Technologie-Startup "NOVUM" innerhalb eines Jahres nach der Gründung rentabel wurde. Foto: NOVUM

Lebensverlängernder Autopilot für Brennstoffzellen

Junges Unternehmen NOVUM aus Dresden entwickelt Diagnose-Wechselrichter, der drohende Ausfälle in Mini-Kraftwerken verhindern soll Dresden, 19. Januar 2016. Damit Brennstoffzellen länger funktionieren und auch im laufenden Betrieb preiswerter werden, hat das junge Ingenieurunternehmen „NOVUM engineerING“ aus Dresden einen neuartigen Diagnose-Wechselrichter entwickelt. Dieses Gerät könne die Lebensdauer solcher Mini-Kraftwerke erheblich verlängern, sagte NOVUM-Geschäftsführerin Mandy Schipke heute in Dresden. In 80 Prozent der Problemfälle sei der eingebaute „Autopilot“ imstande, sich anbahnenden Fehlfunktionen und Systemausfällen gegenzusteuern, bevor die ganze Brennstoffzelle kaputt gehe, betonte sie. Dadurch könne oftmals der teure Besuch von Servicetechnikern eingespart werden.

Die Partec-Diagnosegeräte aus Görlitz sind international gefragt. Hier ein batterie-betriebenes Fluorezenz-Mikroskop für die mobile Malaria-Diagnostik. Foto: Partec

Biotech wirkt in Sachsen wie Investitions-Magnet

Biosaxony-Vorstand Göhde: Sachsen sollte Biotechnologie weiter fördern Dresden/Görlitz, 10. Mai 2015. Für eine weitere Förderung der Biotechnologie-Branche in Sachsen hat sich Roland Göhde, der Mitgründer des Görlitzer Diagnostiktechnik-Unternehmens „Sysmex Partec“ und Vorstandsvorsitzende des Branchenverbandes „Biosaxony“, ausgesprochen. „Biotech wirkt wie ein Magnet für weitere Investitionen“, sagte er während einer Bilanz-Pressekonferenz der “Wirtschaftsförderung Sachsen” (WFS) in Dresden.

"Real-Time Deformability Cytometry" heißt das Analysegerät für die mechansiche Zellbegutachtung. Das Herzstück bildet diese nur einen Zentimeter lange Probenkammer, in der jede einzelne Zelle in einem nur wenige Mikrometer (tausendstel Millimeter) breiten Kanal verformt und vermessen wird. Foto: Sylvi Graupner, BIOTEC

Dresdner Forscher tasten kranke Zellen ab

Mechanische Zell-Analyse soll Entzündungen schneller erkennen Dresden, 6. Februar 2015: Um Entzündungen, Rheuma oder Leukämie schnell zu diagnostizieren, haben Dresdner Uni-Forscher ein neues Verfahren entwickelt, das Blutzellen gewissermaßen „abtastet“. könnten künftig die Genesungsfortschritte schon während der Behandlung gemessen werden, meint Dr. Oliver Otto vom Entwicklungs-Team am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden (BIOTEC). Er will mit Kollegen nun die Biotech-Firma „ZellMechanik Dresden“ gründen, um dieses Verfahren zur Serienreife zu bringen.

Telekom-App „DSL Hilfe“ assistiert bei Start und Diagnose von Internet-Anschlüssen

Um ihren Kunden die Installation von Internet-Zugängen zu erleichtern und – zumindest einige – Probleme zu lösen, bietet die Telekom die kostenlose App (Miniprogramm) „DSL Hilfe“ für iPhones und Android-Smartphones an. In illustrierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen hilft die App beispielsweise, einen neuen Router anzuschließen und mit Telefon sowie Computer zu verkabeln.

Neues Radiopharmakon für Diagnose von Knochenkrebs

Dresden, 12.4.2012: Durch ein neues Diagnoseverfahren des „Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf“ (HZDR) können Metastasen bei Krebspatienten künftig zuverlässiger geortet werden. Die Forscher haben jetzt vom „Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte“ die Zulassung für eine schwach radioaktive Natrium-Fluor-Verbindung erhalten, die es in Kombination mit Spezialkameras erlaubt, schädliches Wuchergewebe in Knochen sichtbar zu machen.