Alle Artikel mit dem Schlagwort: BMW

Wo ist der Platz des Menschen in der hochautomatisierten Elektroauto-Produktion? Hier ein Blick in die Montage des neuen ID-Stromers im Werk Zwickau von Volkswagen Sachsen. Foto: Oliver Killig für VW Sachsen

Auto-Arbeiter sehen Umstieg auf Elektro-Autos nun positiver

Gewerkschafts-Studie ermittelt Stimmungswandel in der Branche Berlin/Leipzig, 10. September 2019. Unter den Arbeitern in der sächsischen und brandenburgischen Autoindustrie weicht der Pessimismus einem vorsichtigen Optimismus, wenn es um die Umrüstung „ihrer“ Fabriken auf Elektroauto-Produktion geht. Immer noch aber stehen viele der digitalen Transformation der Gesellschaft skeptisch gegenüber. Das hat eine Studie „Konversionschancen für Betriebe und Belegschaften im Transformationsprozess der Automobilindustrie in Berlin, Brandenburg und Sachsen“ von Dr. Antje Blöcker ergeben, auf die heute die Industriegewerkschaft (IG) Metall hingewiesen hat.

Anlagenführerin Grit Messerschmidt kontrolliert in der fabrik von Hightex Klipphausen, ob die maschinengelegten Karbonfasern für Flugzeug-Fensterrahmen richtig sitzen. Foto: Heiko Weckbrodt

Hightex baut für Elektroauto-Auftrag seine Fabrik in Klipphausen aus

Die Spezialisten für technische Textilien investieren über zehn Millionen Euro, um Leichtbauteile für den neuen BMW-Stromer i20 zu steppen. Klipphausen. Der Elektro-Trend in der deutschen Autoindustrie sorgt für Investitionen im Raum Meißen: Um einen Großauftrag vom BMW-Partner SGL Composite abzuarbeiten, erweitert „Hightex“ derzeit seine Fabrik im Gewerbegebiet Klipphausen. Das auf Karbonfaser-Teile spezialisierte Unternehmen baut nun für sechs Millionen Euro eine rund 4000 Quadratmeter große Produktionshalle mit Büro- und Sozialtrakt. Weitere vier bis fünf Millionen Euro werden die Ausrüstungen kosten, schätzen die Hightex-Geschäftsführer Jeanette Scherf und Dirk Feltin.

Anders als in Deutschland gibt es in China schon in Größenordnungen 5G-Handys und 5G-Netze. BMW hat inzwischen all seine chinesischen Produktionsstandorte per 5G vernetzt - und erreicht Datenraten um die 1,3 Gigabit je Sekunde. Foto: BMW

BMW vernetzt seine Fabriken in China mit 5G-Funk

Bereits Gigabit-Tempo erreicht Shenyang, 22. Juli 2019. Um seine chinesischen Fabriken produktiver zu machen, hat der Münchner Autokonzern all seine Werke im Reich der Mitte mit dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) vernetzt. Das hat die chinesische BMW-Tochter “BMW Brilliance Automotive” (BBA) heute in Shenyang mitgeteilt. Die Netze können inzwischen 1 Gigabit je Sekunde (Gbs) übertragen. Perspektivisch dürften noch höhere Datenraten möglich sein.

Das Werk Leipzig ist die erste Fabrik, in der BMW den neuen 1er fertigen lässt- Foto: BMW

Produktionsstart für neuen 1er BMW in Leipzig

3. Generation des kleinen BMWs soll das Werk auf Jahre auslasten Leipzig, 2. Juli 2019. Das BMW-Werk Leipzig hat mit der Produktion des neuen 1er Modells begonnen. Das haben heute die Bayrischen Motorenwerke mitgeteilt. „Der 1er wird die kommenden Jahre zu einer konstant hohen Auslastung unseres Werkes entscheidend beitragen“, schätzte Werkleiter Hans-Peter Kemser ein.

Stefan Juraschek leitet bei BMW die "Electric-Powertrain"-Entwicklung. Foto: BMW

BMW setzt auf Batteriezell-Zukauf

Diskussion um deutsche Wertschöpfungstiefe beim Umstieg aufs E-Auto München/Leipzig/Kamenz, 29. Dezember 2018. Der Autokonzern BMW sieht keine Notwendigkeit, eine eigene Batteriezellen-Produktion aufzubauen. Das hat Stefan Juraschek eingeschätzt, der bei BMW die die „Electric-Powertrain“-Entwicklung leitet. Auch in anderen deutschen Autokonzernen köcheln Pläne für eine eigene Batteriezell-Fertigung bestenfalls auf Sparflamme.

Konzeotstudie für den elektrischen Mini. Abb.: BMW

BMW Dingolfing baut Batterien für den E-Mini

Elektromotoren steuert das Werk Landshut bei Dingolfing/Oxford, 26. Oktober 2018. BMW baut in seinem Dingolfinger Werk eine eigene Batterieproduktion auf rund 6000 Quadratmetern auf. Das hat der deutsche Automobilbauer heute mitgeteilt. Die Investitionen bezifferte das Unternehmen nicht genau. Die Rede war von einem „mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag“.

Der thüringische Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) im Werkzeugbau mit Michael Eckl (links) und Alexander Eras (rechts). Foto: BMW

BMW baut Fabrik in Eisenach aus

Thüringen wird größter Werkzeugbau-Standort Eisenach, 18. Juni 2018. BMW investiert in sein Werk in Eisenach rund 42 Millionen Euro. Damit soll die Fabrik in Thüringen bis 2022 zum führenden größten Werkzeugbau-Standort im Unternehmensverbund profiliert werden. Das hat die Konzernspitze des deutschen Autokonzerns heute angekündigt.

Der Quadcopter RC Video One hat, wie es der Name schon sagt, 4 Rotoren, eine Kamera an der Nase und blinkernde Farb-LEDs - ein Hingucker. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Die Inventur übernimmt die Drohne

Robotron und BMW bringen schwebenden Lageristen bei, Ersatzteile zu unterscheiden Dresden, 26. April 2018. Lager-Inventuren erledigen in Zukunft autonome Drohnen, die dank künstlicher Intelligenz (KI) selbstständig Ersatzteile und andere Gegenstände erkennen, wenn sie durch die Regalreihen schweben. Eine entsprechende Technologie haben nun die Dresdner Softwareschmiede Robotron und der Münchner Autokonzern BMW entwickelt. Das hat Uwe Wieland angekündigt, der bei Robotron den Geschäftsbereich „Industrie“ leitet.

Zur Industrienacht öffnet auch der Standort Dresden des Berliner Technologie-Unternehmens "First Sensor" seine Reinraum-Schleusen. In Dresden produzieren die Mitarbeiter vor allem Sensoren für Autos und andere Transportsysteme. Foto: First Sensor

Dresdens Wirtschaft wächst besonders stark

Industrie ist Wachstumsmotor Kamenz, 25. Juli 2017. Die Dresdner Wirtschaft ist im Jahr 2015 um über ein Zehntel gewachsen und war damit Spitzenreiter in Sachsen. Das hat das Statistische Landesamt in Kamenz mitgeteilt. Die Mess- und Vergleichsgröße war dabei das (nicht um Inflationseffekte bereinigte) Bruttoinlandsprodukt (BIP). Zurückzuführen war das starke Wachstum des Jahres 2015 in der Landeshauptstadt vor allem auf die Industrie. Im Raum Dresden prägen vor allem Lebensmittelerzeugung, Mikroelektronik und Anlagenbau die industrielle Struktur.

Mit dem optoelektronischen Handschuh ProGlove können BMW-Arbeiter schnell Barcodes einscannen. Foto: BMW

BMW setzt Scanner-Handschuhe ein

Arbeiter scannen damit Strichcodes in Material-Lagern München/Leipzig, 7. November 2016. BMW setzt ab sofort 230 elektronische Arbeitshandschuhe an seinen Standorten in München, Dingolfing, Regensburg, Leipzig, Berlin und Oxford ein: Trägt ein Arbeiter solch einen „ProGlove“, kann er oder sie mit dem Handrücken Barcodes in Materiallagern automatisch einscannen. Möglich macht dies ein optolektronisches Modul auf dem Handschuh.

Baureihenleiter Peter Wolf und Mini-Markenchef Sebastian Mackensen testen den ersten "Mini" mit Plug-in Hybrid-Antrieb. Foto: BMW

Mini wird hybrid

München, 17. Oktober 2016. Auch vom britischen „Mini“-Auto wird es künftig eine Hybrid-Version geben: „Der Serienentwicklungsprozess dieses Fahrzeugs, dessen Antrieb aus einem Verbrennungs- und einem Elektromotor besteht und das erstmals auch rein elektrisches Fahren ermöglicht, ist nahezu abgeschlossen“, teilte Konzernmutter BMW heute in München mit.

Zu schützen und zu dienen: Der i3 von BMW im Polizeieinsatz in L.A. Foto: BMW, Danny Moloshok

Polizei braust mit Elektro-BMW durch L.A.

Auch Londoner Feuerwehr ordert den i3 – aber mit Reichenweiten-Option Los Angeles/London/Leipzig, 31. August 2016. Die Polizei von Los Angeles und die Feuerwehr in London schaffen sich i3-Elektroautos von BMW an. Die Briten wollen zunächst 52 Elektroautos des Typs i3 kaufen, die Kalifornier orderten 100 Elektroautos von den Bayern. Über diesen Auftrag hat heute BMW berichtet.