Alle Artikel mit dem Schlagwort: beschäftigte

Pyramiden und Räuchermänner gehören zu den traditionellen erzgebirgischen Kunsthandwerk-Erzeugnissen. Foto: Heiko Weckbrodt

Sächsisches Kunsthandwerk setzt 650 Millionen Euro um

Branche beschäftigt rund 11.000 Menschen Dresden, 18. Dezember 2023. Vom Blasinstrument bis zur Weihnachtspyramide: Kunsthandwerk ist weiter einer wichtiger ökonomischer Faktor in Sachsen. Darauf hat das Wirtschaftsministerium in Dresden hingewiesen. Demnach erwirtschaften in diesem Sektor reichlich 11.000 Beschäftigte in über 1500 Unternehmen jährlich rund 650 Millionen Euro Umsatz.

In den nächsten Jahren verlassen weit mehr Menschen das Arbeitsleben als neue hinzukommen. Visualisierung: Dall-E

Fachkräfte-Reservoir in Thüringen fast ausgeschöpft

Ifo Dresden: Reserven reichen nicht, um zukünftigen Fachkräftebedarf zu decken Dresden/Erfurt, 21. Juni 2023. In Thüringen hat in absehbarer Zeit nicht genug Fachkräfte, um den Wirtschaftsbedarf zu decken. Das haben Wirtschaftswissenschaftler vom Ifo Dresden ausgerechnet. „Das regionale Potenzial an Fachkräften ist nicht so groß, wie es oft dargestellt wird, und wird voraussichtlich nicht ausreichen, um den zukünftigen Fachkräftebedarf zu decken“, schätzt Ifo-Forscher Ernst Glöckner im Aufsatz „Mit regionalen Potenzialen gegen den Fachkräftemangel?“ ein.

Umsatz (äußerer Ring der Grafik) und Personal der ITK-Branche in Deutschland. Die Bundeststatistiker haben bisher aber erst die Zahlen für 2013 zusammengerechnet. Abb.: destatis

Über 1 Million Jobs in Informationstechnologie

Wiesbaden/Berlin, 4. November 2015. Die Informations- und kommunikations-technologische (ITK) Branche in Deutschland beschäftigte im Jahr 2013 über eine Million Menschen und damit 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die erwirtschaftete einen Umsatz von 298,8 Milliarden Euro (+ 1,1 %). Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden heute mitgeteilt. 

Studie: Dresden viel abhängiger von Chipindustrie als gedacht

Dresden, 15.9.2011: Die ostdeutsche Vorzeigestadt Dresden ist weit abhängiger von ihrer Elektronikindustrie, als es durch bloße Umsatz- und Job-Statistiken erkennbar ist. Das hat eine Analyse von Prof. Marcel Thum von der Dresdner Niederlassung des Wirtschaftsforschungsinstituts „ifo“ im Auftrag der sächsischen Landeshauptstadt ergeben. Seine Kernaussage: Die wirtschaftliche Wertschöpfung in Dresden ist überproportional von der stark schwankenden Halbleiterindustrie abhängig, der lokales Arbeitsmarkt hingegen nicht. Dadurch driften Wachstum und Arbeitsmarkt seit Jahren auseinander.