Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bayern

Roboter-Greifer aus dem 3D-Drucker im BMW-Werk München. Foto: BMW

BMW setzt verstärkt auf Roboter-Greifer aus dem 3D-Drucker

Autokonzern stellt pro Jahr bereits über 400.000 Teile additiv her München/Dresden, 12. Juni 2024. Setzte die Industrie den 3D-Druck anfangs meist nur im Prototypen-Bau ein, so verwenden Autokonzerne inzwischen diese „additive Fertigung-Anlagen“ (englisch: „Additive Manufacturing“) immer öfter auch für den Werkzeugbau, kleine Serien und Sonderanfertigungen. Eine wachsende Rolle spielt konkret im Falle von BMW dabei der Roboterbau: Der bayrische Automobilbauer verwendet 3D-Drucker zum Beispiel häufig, um besonders schnell und sparsam neue Greifer für seine Roboter herzustellen – statt sie bei einem Sondermaschinen- oder Roboterbauer in Auftrag zu geben. Das geht aus einer BMW-Mitteilung hervor.

Auch Puzzle gehören zu den Aufgaben im neuen Quantenphysik-"Escape Room" in den Technischen Sammlungen Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Tot-lebendige Quantenkatze lockt Kinder in Dresdner Physik-Irrgarten

Exzellenzzentrum „Ct.qmat“ hat in Technikmuseum Deutschlands 1. Quanten-Escape-Room gebaut Dresden, 25. April 2024. Vor 90 Jahren steckte der Physiker Erwin Schrödinger eine Quanten-Katze in eine gefährliche Box mit einer Höllenmaschine darinnen. Seither fragte er sich immer wieder, ob seine Katze noch lebt und tot ist. Da er keine vollendeten Tatsachen schaffen wollte, indem er die Kiste öffnete, blieb sie verschlossen. Und so machte es sich die gleichermaßen tote wie lebendige Katze darin gemütlich, richtete sich Wohnzimmer, Küche, Bad und Garderobe ein. Nun, neun Dekaden später, ist Schrödingers übermannsgroße Box in den Technischen Sammlungen Dresden wieder aufgetaucht. Dort lädt die „Katze Q“ nun Mädchen und Jungs ein, einen Fluchtweg aus ihren Quantenreich zu finden….

Prof. Sebastian M. Schmidt. Foto: C. Reichelt für das HZDR

Deutsche Technikakademie ehrt HZDR-Direktor Sebastian Schmidt

Ostdeutscher Physiker in die Acatech gewählt Dresden/München, 9. November 2023. Die „Acatech“ aus München ehrt den Dresdner Forscher Professor Sebastian M. Schmidt: Die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften hat den Direktor des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) in ihre Reihen aufgenommen. Das hat das HZDR mitgeteilt. „Wir stehen aktuell vor großen Herausforderungen“, kommentierte Schmidt die Wahl. „Ich bin dankbar, mich in diesem renommierten Gremium an deren Lösung beteiligen zu können.“

Ein Quantenwissenschaftler testet ein Ionenfallenmodul im Quantenlab von Infineon in Villach. Foto: Infineon

Infineon eröffnet Quantenlabor

Team in Oberhaching wird sich auf Ionenfallen spezialisieren, Dresden auf Silizium-Lösungen für Quantencomputer München/Dresden/Villach, 23. Oktober 2023. Infineon hat ein neue Labor für Quantenelektronik und Künstliche Intelligenz (KI) in Oberhaching bei München eröffnet. Das hat der bayrische Mikroelektronik-Konzern heute mitgeteilt. In dem Labor sollen 20 Forscher und Forscherinnen neuartige Schaltkreise für Quantencomputer sowie KI für die vorausschauende Wartung von Leistungselektronik entwickeln.

Schloss, schlösser, schlüssel, kryptografie. Themenfoto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Projekt „Quinsida“: Quantensichere Lichtnetze in den eigenen vier Wänden

Fraunhofer Dresden und weitere Partner wollen Büronetze mit Quantenschlüsseln und Lifi gegen Quantenangriffe feien Dresden/Fürth, 13. Februar 2023. Damit Cyberspione verschlüsselte Netzwerke in Zukunft nicht mit Quantencomputer-Hilfe „auf der letzten Meile“ in die Häuser hinein belauschen können, entwickelt das deutsche „Quinsida“-Konsortium nun drahtlose Lichtnetze für Büros, die mit Quanten-Schlüsseln abgesichert sind. Das hat das Dresdner Fraunhofer-Photonikinstitut IPMS als Projektpartner mitgeteilt.

Philipp Strobel hat aus Holz, Folie und Nieten aus dem 3D-Drucker ein Schutzvisier für Ärzte und Krankenschwestern entworfen. Gleich darauf bekam er den ersten Serien-Auftrag.Foto: Heiko Weckbrodt

Corona-Schutz aus der Holz-Manufaktur

Eigentlich wollte „Jungholz“-Erfinder Strobel nur seiner Mutter helfen – jetzt möchten auch andere seine Gesichtsvisiere haben. Dresden, 31. März 2020. Weil Ärzte und Krankenschwestern derzeit vielerorts auf dem Lande nicht genug Schutzausrüstungen gegen das Corona-Virus finden, hat der Dresdner Jungunternehmer Philipp Strobel im Eilverfahren ein Gesichtsvisier aus Holz und Folie entwickelt. „Meine Mutter ist Ärztin in der Gegend von Döbeln“, erzählt der Tüftler und „Jungholz“-Gründer , wie es dazu kam. „Sie hat mir gesagt, dass es jetzt wochenlange Wartezeiten für die normalen Gesichtsvisiere aus China gibt. Da habe ich mich übers Wochenende drangesetzt und für sie ein einfach montierbares Visier gebaut.“ Das Konzept kam an: Schon am Montag folgten die ersten Anfragen von weiteren Interessenten.

Sophia Witte und Francisco Arroyo (Mitte) sind die Geschäftsführer der neuen "TU Dresden Brauerei". Die Chemie-Professoren Jan J. Weigand (links) und Thomas Henle (rechts) sind die Mentoren der Gründung. Foto: Heiko Weckbrodt

TU-Chemiker gründen eine Brauerei in Dresden.

Phosphor-Pils & Co: Sächsisch-bajuwarische Connection will mit wissenschaftlich gebrautem Bier die Deutschen beglücken Dresden, 18.  Juni 2019. Weil den Chemikern der Technischen Universität Dresden ihr im Uni-Labor gebrautes Bier selbst so gut geschmeckt hat, wollen sie im Herbst 2019 eine eigene öffentliche Brauerei in der Dresdner Innenstadt eröffnen. „Die Firma ist schon gegründet, sie heißt ,TU Dresden Brauerei’“, informierte TUD-Rektor Hans Müller-Steinhagen auf DNN-Anfrage. „Im September oder Oktober wird der öffentliche Ausschank voraussichtlich mit vier eigenen Sorten beginnen. Die Kollegen wollen auch eine kleine Boutique-Brauerei in den Innenstadt einrichten.“

So etwa soll der künstliche Pflegeheim-Nachtwächter aussehen, den die HTW zusammen mit Partnern entwickeln will. Auch einen Namen hat der Roboter schon: In Anlehnung an Sachsens wohl berühmtesten Kurfürsten (August der Starke) haben ihn die HTW-Tüftler "August der Smarte" getauft- Letztlich basiert der mobile Assistent basiert allerdings auf einem Basisdesign aus Thüringen: auf der Roboter-Plattform der Firma MetraLabs Ilmenau. Foto: HTW Dresden

Roboter fängt bald demente Nachtwanderer ab

Sachsen und Bayern wollen künstlichen Nachtwächter für Pflege- und Altenheime entwickeln Dresden/Erlangen, 12. Juli 2017. Sächsische und bayrische Ingenieure wollen gemeinsam einen mobilen Nachtwächter-Roboter für Altenheime entwickeln. Der künstliche Wächter und Pfleger soll fähig sein, sich mit Menschen zu unterhalten. Denn er soll durch die Heime patrouillieren und zum Beispiel demente Senioren, die nachts auf Irrwanderungen unterwegs sind, zu ihren Zimmern zurückführen. Für ein entsprechendes Projekt hat die sächsische Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) heute der federführenden Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Dresden knapp 815.000 Euro Fördergeld aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) zugesagt.

Ein Elektro-BMW i3 an der Schnellladestation in Ingolstadt Village an der A 9. Foto: BMW

Schnelllade-Säulen für Elektroautos auf Autobahn 9

8 Stationen zwischen München und Leipzig gehen nach Pilotprojekt in kommerziellen Betrieb Leipzig/München, 31. Oktober 2015. Die Bilanz ist etwas ernüchternd: BMW, Siemens und E.ON haben jetzt ein staatlich gefördertes Pilotprojekt abgeschlossen und dabei acht kostenpflichtige Schnelllade-Stationen für Elektroautos an der Autobahn 9 zwischen München und Leipzig installiert und erprobt. Die Säulen werden nach der Testphase nun an das Berliner Unternehmen Allego für den kommerziellen Dauerbetrieb übergeben, wie BMW mitteilte. Die Nutzerzahlen waren bisher aber zu niedrig für einen selbsttragenden Betrieb. Zum Vergleich: Das US-Unternehmen „Tesla“ hat sein Netz aus Schnelllade-Säulen („Tesla Supercharger“) für seine Elektro-Sportwagen in Deutschland auf über 50 Stationen ausgebaut – und dort können Tesla-Fahrer kostenlos ihre Elektroautos aufladen.

Telekom führt eGesundheitskarte in Sachsen und Bayern ein

500 Ärzte und Klinken werden ausgerüstet Bonn/Dresden/München, 3. Dezember 2013: Die Telekom wird im Bundesauftrag die elektronische vernetzte Gesundheitskarte testweise in Sachsen und Bayern einführen. Wie der Konzern heute in Bonn mitteilte, soll der Feldtest mit mindestens 500 Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten sowie fünf Krankenhäusern starten, die mit Kartenterminals und anderer Telematik-Technik ausgestattet werden.

DVD „Bergblut“: Tiroler zwischen zwei Kaisern zerrieben

In Tirol wird der Wirt Andreas Hofer bis heute als Volksheld gefeiert, „Bergblut“ entwickelt da ein etwas anderes Bild: Der bärtige Rebellenführer, der mit seinen Aufständen gegen Napoleons Truppen auch Leid und Elend über die Berghütten, über die Tiroler Familien brachte, von denen bald jede mindestens einen Sohn in der letztlich erfolgreichen Revolte verlor.