Berlin, 15. November 2023. Private KI-Assistentinnen sind meist im Einsatz, um auf Sprachbefehl hin Musik abzuspielen, das Licht daheim einzuschalten oder Anrufe zu starten. Teils sollen sie aber auch Witze erzählen oder Kochrezepte heraussuchen. Das hat eine „Bitkom Research“-Umfrage ergeben.
Eine Frage der Bequemlichkeit
„Fast alles, was per Fingerklick auf Tastatur, Maus oder Touchscreen möglich ist, lässt sich dank der Sprachassistenten mittlerweile auch per Stimme steuern – und damit noch schneller und bequemer erledigen“, erklärt Konsumelektronikexperte Sebastian Klöß vom deutschen Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ aus Berlin. „Entsprechend groß ist die Bandbreite der Bereiche, in denen die Nutzerinnen und Nutzer diese einsetzen und damit die Hände für anderes freihaben.“
Am häufigsten werden Sprachbefehle genutzt, um Musik abzuspielen oder einen Radiosender zu starten (86 Prozent). Nicht ganz so häufig wird die Technologie genutzt, um E-Mails oder Kurznachrichten vorlesen beziehungsweise verfassen zu lassen (17 Prozent), Hörbücher oder Hörspiele abzurufen (11 Prozent) sowie Videos abzuspielen oder TV-Sender zu schauen (8 Prozent). Für Spaßanfragen beziehungsweise um sich einen Witz erzählen zu lassen nutzen nur 6 Prozent die Sprachsteuerung.
Dabei handelt es sich beispielsweise um die integrierten sprachgesteuerten Assistentinnen in Android-Telefonen, in den Alexa-Sprachboxen von Amazon, aber auch um Spezial-KIs in Haushaltsgeräten oder Spielzeugen.
Quelle: Bitkom
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