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Beiersdorf investiert in Leipzig weitere 170 Millionen

So etwa soll die Kombination aus Kosmetikfabrik und Logistikzentrum von Beiersdorf in Leipzig aussehen. Visualisierung: Beiersdorf AG
So etwa soll die Kombination aus Kosmetikfabrik und Logistikzentrum von Beiersdorf in Leipzig aussehen. Visualisierung: Beiersdorf AG

Kosmetik-Konzern plant neben neuem Werk nun auch ein Logistikzentrum mit 400 Jobs

Leipzig, 22. Juni 2021. „Beiersdorf“ investiert weitere 170 Millionen Euro in Sachsen. Das haben die Beiersdorf AG und das sächsische Wirtschaftsministerium mitgeteilt. Demnach will der Hamburger Kosmetikkonzern neben seiner neuen Fabrik in Leipzig-Seehausen auch ein großes Logistikzentrum bauen und dort rund 400 neue Arbeitsplätze schaffen.

Wichtiger Logistikstandort

„Diese zweite große Investition der Beiersdorf AG in Leipzig unterstreicht die Bedeutung Sachsens als international wichtiger Logistikstandort“, kommentierte Geschäftsführer Thomas Horn von der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) die Entscheidung. „Mit dieser Ansiedlung stärken wir unsere Logistikbranche, deren Stellenwert in der Corona-Pandemie insgesamt deutlich gewachsen ist.“ Er verwies auf andere große Logistikkonzerne wie DHL, die schon in Leipzig kräftig investiert haben. Zudem werde der Leipziger Norden eine der ersten Regionen sein, in der 5G-Mobilfunk bald flächendeckend verfügbar ist.

Florena-Ersatzwerk soll Ende 22 starten

Derzeit errichtet die Beiersdorf AG bereits für 220 Millionen Euro ein neues Werk in Leipzig. Dabei handelt es um die bisher größte Einzelinvestition der Beiersdorf AG in Europa und ein Ersatz für das Florena-Werk in Waldheim, das geschlossen wird. Die Produktion in Leipzig-Seehausen soll Ende 2022 mit rund 200 Beschäftigten starten.

Autor: hw

Quellen: Beiersdorf, SMWA

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger