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Jeder 20. Deutsche trägt vernetzte Gesundheitsüberwacher

13 % der Deutschen nutzen Fitness-Apps auf dem Smartphone, etwa 18 % tragen Fitness-Armbänder und 6 % nutzen Smartwatches für die Aufzeichnung ihrer sportlichen Leistungen. Foto: Heiko Weckbrodt
Rund 3,4 Millionen Deutsche nutzen vernetzte Gesundheitsüberwacher. Foto: Heiko Weckbrodt

Wiesbaden, 22. Februar 2021. Rund 3,4 Millionen Deutsche tragen Fitness-Armbänder, Smart Watches (Computeruhren) oder andere vernetzte Geräte, die die Gesundheit des Nutzers überwachen können. Dies entspricht fünf Prozent aller Bundesbürger über zehn Jahre. Das hat das Deutsche Statistische Bundesamt (Destatis) heute in Wiesbaden mitgeteilt.

Dänen tragen besonders gern „smarte“ Gesundheitsgeräte

Die Deutschen liegen damit im EU-Durchschnitt. Besonders weit verbreitet sind „smarte“ Gesundheitsgeräte in Dänemark. Dort liegt die Nutzerquote bei zwölf Prozent, gefolgt von Slowenien mit neun Prozent.

In die Umfrage eingeflossen sind indes nicht allein neuere Geräte wie eben Smart Watches und Fitness-Armbänder, sondern auch Blutzucker-Messgeräte, digitale Waagen mit Netzanschluss sowie Schuhe oder Kleider, soweit sie sich auf die eine oder andere Weise mit dem Internet verbinden können.

Bitkom geht von höheren Nutzerquoten aus

Auf deutlich höhere Nutzerquoten war der deutschen Digitalwirtschaftsverband „Bitkom“ bei einer Umfrage im Jahr 2016 gekommen. Demnach nutzten bereits damals 31 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahre sogenannte Fitness-Tracker zur Aufzeichnung von Gesundheitswerten: 18 Prozent nutzen Fitness-Armbänder, 13 Prozent Smartphones mit Fitness-Apps und sechs Prozent Smartwatches. Die Differenzen zur  Destatis-Erhebung erklären sich vermutlich daraus, dass „Bitkom Research“ bei seiner Umfrage vor fünf Jahren auch die Nutzer von Fitness-Apps auf Smartphones mitgezählt hatte.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quelle: Destatis

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger