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Jeder dritte Deutsche nutzt Fitness-Aufzeichner

13 % der Deutschen nutzen Fitness-Apps auf dem Smartphone, etwa 18 % tragen Fitness-Armbänder und 6 % nutzen Smartwatches für die Aufzeichnung ihrer sportlichen Leistungen. Foto: Heiko Weckbrodt
13 % der Deutschen nutzen Fitness-Apps auf dem Smartphone, etwa 18 % tragen Fitness-Armbänder und 6 % nutzen Smartwatches für die Aufzeichnung ihrer sportlichen Leistungen. Foto: Heiko Weckbrodt

Justizminister Maas: Krankenkassen dürfen keine Smartwatch-Daten einfordern

Berlin, 9. Februar 2016. Elektronische Aufzeichnungsgeräte für Freizeitsportler sind bemerkenswert beliebt in der Bundesrepublik: Inzwischen nutzt fast jeder dritte Deutsche (31 %) digitale Fitness-Armbänder, Smartphones mit Sport-App, Smart-Watches oder andere „Fitness-Tracker“. Das hat „Bitkom Research“ durch eine Umfrage unter 1236 Bundesbürgern ermittelt.

Bundesjustizminister Heiko Maas. Foto: SPD, Dominik Butzmann
Bundesjustizminister Heiko Maas. Foto: SPD, Dominik Butzmann

Zugleich aber kommen auch die Diskussionen über einen möglichen Missbrauch der Schrittzähler und anderer durch die sogenannten „Wearables“ aufgezeichneten Sportdaten auf. „Fitness- und Gesundheitsdaten sind Teil der Privatsphäre“, betonte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) heute zum „Safer Internet Day“. „Dies müssen Unternehmen respektieren. Niemand sollte gezwungen sein, seine Fitness überwachen zu lassen. Das bedeutet zum Beispiel, dass man bei Krankenversicherungen keine Nachteile haben darf, weil man seine Gesundheitsdaten nicht zur Verfügung stellt.“

5 % ist es egal, wer persönliche Gesundheitsdaten sieht

Laut einer „YouGov“-Umfrage sehen 39 % der Befragten die Verwendung der Daten von Fitness-Trackern durch Dritte als Problem; nur 28 % der Befragten sahen keine Probleme. Nur 5 % der Befragten war es egal, wer auf die persönlichen Gesundheitsdaten Zugriff hat.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

Ein Gedanke zu „Jeder dritte Deutsche nutzt Fitness-Aufzeichner

  • Schon komisch. Früher hat man sich ein Notizbuch geschnappt und eingetragen, was man an Gewichten gehoben hat oder gelaufen ist. Später kam dann die Excel-Tabelle, was auch noch ok ist. Aber muss mittlerweile alles über´s Handy laufen? Das ist doch krank. Die Leute sind deswegen auch nicht sportlicher, beruhigen doch eher ihr Gewissen.

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