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Leiharbeiter bekommen ein Viertel weniger Geld

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt
Foto: Heiko Weckbrodt

Bundesstatistiker: Zeitarbeiter bekommen im Schnitt 12,66 Euro pro Stunde

Wiesbaden, 15. Dezember 2020. Leiharbeiter und Leiharbeiterinnen bekommen in Deutschland im Durchschnitt 12,66 Euro Brutto-Stundenlohn. Damit liegen sie ein knappes Viertel unter dem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst, der in der Gesamtwirtschaft bei 16,58 Euro liegt. Das hat das statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitgeteilt. Die Angaben hinken der Gegenwart allerdings etwas hinterher: Die neuesten Zahlen dazu stammen vom April 2018, wurden aber erst jetzt ausgewertet.

IT-Leiharbeiter weit besser entlohnt als Putzfrauen und -männer

Innerhalb der Zeitarbeitsbranche gibt es allerdings erhebliche Unterschiede: Leiharbeiter und Leiharbeiterinnen in informationstechnologischen und naturwissenschaftlichen Berufen kommen auf Brutto-Stundenlöhne um die 18,21 Euro, in kaufmännischen Berufen sind es 14,50 Euro. Sicherheits-, Verkehrs- und Logistik- und Reinigungskräfte bekommen dagegen im Schnitt nur 10,89 Euro.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quelle: Destatis

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger