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TU Dresden riegelt wegen Corona zu

Ausgang am ehemaligen Gericht und Gefängnis am Münchner Platz, das heute zur TU Dresden gehört. Der Rektor riegelt wegen Corona bald alles ab. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt
Ausgang am ehemaligen Gericht und Gefängnis am Münchner Platz, das heute zur TU Dresden gehört. Der Rektor riegelt wegen Corona bald alles ab. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Rektor ordnet Notbetrieb ab dem Wochenende an

Dresden, 19. März 2020. Die Technische Universität Dresden (TUD) geht wegen der Corona-Seuche ab dem Wochenende in den Notbetrieb: Mit Ausnahme weniger Einrichtungen riegelt das Rektorat alle Gebäude ab. Das hat die Uni heute angekündigt.

Gebäude werden verschlossen, Mitarbeiter bezahlt freigestellt

Zuvor hatte Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen bereits den Semesterstart, zumindest in Form von Präsenzveranstaltungen, aufgeschoben: Das Studien-Semester soll mit Online-Kursen starten. Im nächsten Schritt müssen nun aber auch die Mitarbeiter daheim bleiben. „Bis auf die für den Notbetrieb durch das Rektorat und die Leitungen der Struktureinheiten namentlich und mit Kontaktdaten benannten Personen sind alle Beschäftigten vom Dienst vor Ort unter Fortzahlung der Arbeitsentgelte/Bezüge freigestellt und dürfen ihren Arbeitsplatz und die Gebäude der Dienststelle TUD nicht mehr aufsuchen“, kündigte Müller-Steinhagen an.

Ausnahmen gibt es nur für Wissenschaftler und Angestellte der kritischen Infrastruktur, die betriebsnotwendige Verwaltungsaufgaben erledigen, Versuchstiere versorgen und die Supercomputer und Datennetze der Uni am Laufen halten.

Autor: hw

Quelle: TUD

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger