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9 % vom deutschen BIP fließen in Bildung und Wissenschaft

Studenten im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TUD
Studenten im Hörsaalzentrum der TU Dresden. Foto: TUD

Wiesbaden, 12. April 2018. Deutschland hat im Jahr 2016 insgesamt rund 282 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft ausgegeben. Das waren 2,8 % mehr als im Vorjahr. Dies hat das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden nun berechnet – neuere Zahlen liegen noch nicht vor. Gemessen an der gesamten Wirtschaftsleistung investierten Staat, Kommunen, Unternehmen und andere Finanziers etwa 9 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) in diesen Sektor.

Kitas, Schulen und Unis sind größter Posten

Über 160 Milliarden Euro und damit die meisten Ausgaben flossen in Kitas, Schulen, Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen. „Für Forschung und Entwicklung wendeten Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen 75,5 Milliarden Euro auf“, erklärten die Bundesstatistiker.

Knapp 2/3 bezahlt die öffentliche Hand

Neuere Zahlen über die Verteilung der Finanzquellen liegen noch nicht vor. In der Regel finanzieren aber öffentliche Einrichtungen wie die Bundesregierung, die Länder und Kommunen knapp zwei Drittel der Ausgaben für Bildung und Forschung, etwa zwei Prozent sind ausländische Investoren und der Rest entfällt auf den inländischen Privatsektor.

hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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