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Immer mehr Senioren: Neue Geriatrie im St.-Joseph-Stift Dresden

Einweihung der Akutgeriatrie im St. Joseph-Stift: (vrnl) Dr. med. Barbara Schubert (Chefärztin der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin, Dr. Sven U. Langer (Geschäftsführer Elisabeth Vinzenz Verbund), Peter Pfeiffer (Geschäftsführer St. Joseph-Stift), Dr. med. Reinhard Goerl (Ärztlicher Direktor St. Joseph-Stift), Bischof Heinrich Timmerevers, Staatsministerin Barbara Klepsch, Andrea Hasselbach (Pflegedirektorin St. Joseph-Stift). Foto: St. Joseph-Stift Dresden/ S. Albrecht

Einweihung der Akutgeriatrie im St. Joseph-Stift: (vrnl) Dr. med. Barbara Schubert (Chefärztin der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin, Dr. Sven U. Langer (Geschäftsführer Elisabeth Vinzenz Verbund), Peter Pfeiffer (Geschäftsführer St. Joseph-Stift), Dr. med. Reinhard Goerl (Ärztlicher Direktor St. Joseph-Stift), Bischof Heinrich Timmerevers, Staatsministerin Barbara Klepsch, Andrea Hasselbach (Pflegedirektorin St. Joseph-Stift). Foto: St. Joseph-Stift Dresden/ S. Albrecht

Anbau kostete 17,4 Millionen Euro

Dresden, 11. April 2018. Wegen des wachsenden Senioren-Anteils in der Stadtgesellschaft hat das Krankenhaus St.-Joseph-Stift in den vergangenen drei Jahren ihr altersmedizinisches Zentrum in Dresden-Johannstadt ausgebaut. Heute haben die Klinikleitung und die sächsische Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) den 17,4 Millionen Euro teuren Neubau offiziell in Betrieb genommen. Bischof Heinrich Timmerevers segnete das Gebäude, das nun die größte Akut-Geratrie in Dresden beherbergt.

Größtes Bauprojekt seit der Wende

Es handele sich um die größte Einzelinvestition des St.-Joseph-Stifts seit der Wende, hieß es in einer Mitteilung des Krankenhauses. Das Sozialministerium habe den Bau mit 5,2 Millionen Euro bezuschusst.

Die Patientenzimmer der neuen Station sind alters- und demenzsensibel konzipiert und eingerichtet. Die größere Zimmerfläche und die Ausstattung orientieren sich an den Bedürfnissen hochbetagter Menschen, auch um den höheren Hilfsmittelbedarf durch die Nutzung von Rollatoren und Rollstühlen zu auszugleichen. Foto: St. Joseph-Stift Dresden/ S. Albrecht

Die Patientenzimmer der neuen Station sind alters- und demenzgerecht eingerichtet. Die größere Zimmerfläche und die Ausstattung orientieren sich an den Bedürfnissen hochbetagter Menschen, auch um den höheren Hilfsmittelbedarf durch die Nutzung von Rollatoren und Rollstühlen zu auszugleichen. Foto: St. Joseph-Stift Dresden/ S. Albrecht

Boden beleuchtet, starke Farbkontraste und andere Senioren-Extras

Der Dreigeschosser an der Georg-Nerlich-Straße hat 54 Betten, altersgerechte Stations- und Therapiebereiche, eine Trainingsküche und ein Trainingsbad. Zu den Besonderheiten gehören beispielsweise auch starke Farbkontraste an Grenzflächen, um Stürze der Rentner zu vermeiden, bodenbeleuchtete Patientenzimmer, niedrige Fenstersitzbänke und andere seniorenfreundliche Extras.

Anteil Hochbetagter steigt

Die Krankenhaus-Leitung rechnet mit einem großen Bedarf an altersmedizinischen (geriatrischen) Angeboten in der Stadt: „Jeder sechste Dresdner wird im Jahr 2025 über 70 Jahre alt sein“, betont das St.-Joseph-Stift. „Besonders gravierend steigt dabei der Anteil hochbetagter Menschen älter als 80 Jahre mit plus 34 Prozent.“ Und vieler dieser Hochbetagten werden eine besonders intensive medizinische Betreuung brauchen.

Klepsch: “Medizinische Versorgung steht vor großen Herausforderungen”

„Die medizinische Versorgung steht vor großen Herausforderungen“, betonte Ministerin Klepsch. „Denn so erfreulich es für uns alle ist, dass immer mehr Menschen ein hohes Alter erreichen – dieses Alter geht oft genug mit vielfältigen gesundheitlichen Einschränkungen einher. Und unsere Hochbetagten haben dadurch sehr komplexe Bedürfnisse, bei denen sie gut medizinisch versorgt sein sollten.“

hw

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