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Deutsche Maschinenbauer wollen mehr forschen

Im ostdeutschen Maschinenbau brummen die Geschäfte derzeit. Hier im Foto sind gerade zwei Mitarbeiter von Niles-Simmons Chemnitz mit der Qualitätskontrolle einer großen Kurbelwelle beschäftigt. Foto: Wolfgang Schmidt, VDMA Ost
Foto: Wolfgang Schmidt, VDMA Ost

Branche rechnet mit Rekordwachstum

Frankfurt am Main, 23. November 2017. Die deutschen Maschinenbau-Unternehmer sehen ihre Branche weiter im Aufschwung, rechnen mit Rekordzuwächsen und wollen mehr in die eigene Forschung und Entwicklung (F/E) investieren. Das geht aus einer Umfrage der Unternehmensberater von „PricewaterhouseCoopers“ (PwC)unter rund 100 Führungskräften hervor.

9 von 10 sehen Maschinenbau im Aufwärtstrend

“Die Stimmung im deutschen Maschinenbau ist weiterhin blendend”, schätzten die PwC-Analysten ein. “Aktuell sehen neun von zehn Maschinenbauern die deutsche Wirtschaft auf Wachstumskurs”. Besonders erfreulich sei, dass viele Maschinenbauer die gute Lage für den Ausbau der eigenen Investitionstätigkeit nutzen wollen, betonte Frank Schmidt, Partner und Leiter des Bereichs Industrielle Produktion bei PwC. Laut Umfrage beabsichtigen 60 Prozent der Maschinenbauer in den kommenden zwölf Monaten größere Investitionen. Und die sollen vor allem auch in F/E-Aktivitäten, Marketing und Vertrieb fließen.

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

2 Kommentare zu „Deutsche Maschinenbauer wollen mehr forschen

  • Lutz Wolf

    Hallo Herr Schumann,

    Erfindungen zu machen ist eine feine Sache, aber meistens mangelts dann an den Firmen die einen dabei helfen. Ich hab immer mal Ideen für das Bauhandwerk. (Nur Ideen) Einmal hab ich es doch dann in Angriff genommen, aber ich fand einfach keine Firma die mir das Blech biegen wollten und und und….ich habs dann sein lassen…
    Dabei gibts auf dem Bau noch ne Menge zu verbessern….;-)

  • Karl-Josef Schuhmann

    Mehr forschen heißt aber auch mehr qualifizierte Mitarbeietr beschäftigen. Dies sit ein absolut guter Beitrag für die Zukunft Deutschlands und der betreffenden Firmen.
    Doch gibt es noch andere Quellen des Fortschritts. Die „freien Erfinder“, die sich in den Erfindervereinen organisieren. Auch die „Kleinen Unternehmensberater“ sind nicht zu vergessen. Damit meine ich die Mitarbeiter die Verbesserungsvorschläge einbringen um Fertigungsvorteile und Unfallschutz voran treiben bringen einen wesentlichen Beitrag zur
    Verbesserung des Betriebsergebnisses. Henry Ford hatte vor ca Hundert Jahren schon gesagt: Wir verdienen nicht so sehr an unseren großartigen Erfindungen sondern viel mehr an den vielen kleinen Verbesserungen. Lesen Sie auch >>Patente Lösungen suchen, planen und realisieren<<ISBN 9 7837 4311 3596.

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