Alle Artikel mit dem Schlagwort: Konjunktur

Mitteldeutsche Industriebetriebe beschäftigen 1 Million Menschen im ländlichen Raum. Doch die Infrastruktur dort ist immer noch unterentwickelt, kritisiert der VDMA Ost. Foto: VDMA Ost

Ostdeutsche Maschinenbauer bleiben optimistisch

VDMA Ost: Handelsstreit und Brexit haben Konjunktur bisher nicht gedämpft Leipzig, 12. Juli 2018. Trotz wachender weltwirtschaftlicher Probleme bleibt der ostdeutsche Maschinenbau im Schwung. Das hat der VDMA-Landesverband Ost aus Leipzig durch Unternehmer-Umfragen in 350 Mitgliedsbetrieben ermittelt. 91 Prozent der Betriebe bewerten demnach ihre wirtschaftliche Situation als sehr gut oder gut.

Hauptgeschäftsführer Andreas Brzezinski (links) und Dresdner Präsident Jörg Dittrich von der Handwerkskammer Dresden präsentieren ihre Konjunkturanalyse fürs Frühjahr 2018 und ihre bildungspolitischen Forderungen an die sächsische Landesregierung. Foto: Heiko Weckbrodt

Ostsächsisches Handwerk im Aufschwung

Laut Konjunkturumfrage ist besonders Nachfrage im Baugewerbe hoch Dresden, 3. Mai 2018. Die Zeichen im ostsächsischen Handwerk stehen auf „Aufschwung“. Das geht aus der Frühjahrs-Konjunkturumfrage der Handwerkskammer (HWK) Dresden hervor. Demnach rechnen die meisten Handwerksbetriebe, vor allem im Baugewerbe, weiter mit vollen Auftragsbüchern und steigenden Umsätzen. Der Konjunktur-Klimaindex – der auf den subjektiven Einschätzungen der befragten Unternehmen beruht – erreichte ein neues Rekordniveau. Erstmals im Frühjahr schätzten fast zwei Drittel der befragten Betriebe ihre gegenwärtige Geschäftslage als gut ein. Nur sieben Prozent meldeten schlechte Geschäftslagen.

Das Wirtschaftswachstum (gemessen am BIP) von 2008 bis 2018 im Euroraum. Quellen: Europ. Statistisbehörde & Ifo

Wirtschaft der Eurozone wächst 2018 um 2,3 %

Institute ifo, KOF und Istat rechnen weiter mit robuster Konjunktur in Europa München/Zürich/Rom, 26. März 2018. Um 2,3 Prozent wird die Wirtschaft der Eurozone in diesem Jahr wachsen: Um 0,6 Prozent im ersten und zweiten Quartal 2018, im dritten Quartal dann um 0,5 Prozent. Das haben die Wirtschaftsforschungs-Institute Ifo München, KOF Zürich und Istat Rom in einer gemeinsamen Prognose vorhergesagt. Zum Vergleich: Für Deutschland erwarten die Forscher 2,6 % Wirtschaftswachstum im Jahr 2018. „Der Haupttreiber sind die Investitionen, die von niedrigen Zinsen und einer steigenden Kapazitätsauslastung profitieren“, heißt es in einer Mitteilung der drei Institute. “Dank einer dynamischen Weltwirtschaft und der damit einhergehenden hohen Exportnachfrage ist der Euroraum weiter auf Expansionskurs.”

Mitteldeutsche Industriebetriebe beschäftigen 1 Million Menschen im ländlichen Raum. Doch die Infrastruktur dort ist immer noch unterentwickelt, kritisiert der VDMA Ost. Foto: VDMA Ost

Prognose: Wirtschaftsaufschwung setzt sich auch 2018 fort

Dresden/Halle, 26. Dezember 2017. Der ökonomische Aufschwung in Deutschland wird sich voraussichtlich auch im Jahr 2018 fortsetzen. „Zur Jahreswende ist die deutsche Konjunktur nach wie vor kräftig“, schätzte Oliver Holtemöller vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ein. „Schon länger treibt die deutliche Zunahme der Beschäftigung die privaten Einkommen, den Konsum und den Wohnungsbau, der außerdem weiterhin von den sehr niedrigen Zinsen Rückenwind erhält.“

Mitteldeutsche Industriebetriebe beschäftigen 1 Million Menschen im ländlichen Raum. Doch die Infrastruktur dort ist immer noch unterentwickelt, kritisiert der VDMA Ost. Foto: VDMA Ost

Deutsche Maschinenbauer wollen mehr forschen

Branche rechnet mit Rekordwachstum Frankfurt am Main, 23. November 2017. Die deutschen Maschinenbau-Unternehmer sehen ihre Branche weiter im Aufschwung, rechnen mit Rekordzuwächsen und wollen mehr in die eigene Forschung und Entwicklung (F/E) investieren. Das geht aus einer Umfrage der Unternehmensberater von „PricewaterhouseCoopers“ (PwC)unter rund 100 Führungskräften hervor.

Virtueller Maschinenbau in einer Computerprojektions-Höhle (Cave) der TU Dresden. Foto: Jürgen Lösel, LHD Dresden

Bitkom: Digitalisierung ist Job-Motor statt Job-Killer

Deutsche Digitalwirtschaft rechnet mit Wachstum Berlin, 18. August 2017. Die meisten Unternehmen (82 %) aus der deutschen Digitalwirtschaft erwarten steigende Umsätze im zweiten Halbjahr 2017. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter Informationstechnologie- und Telekommunikations-Unternehmen ergeben. „In der Bitkom-Branche ist die Stimmung sogar noch besser als in der Gesamtwirtschaft“, betonte Präsident Achim Berg vom deutschen Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ aus Berlin.

Im ostdeutschen Maschinenbau brummen die Geschäfte derzeit. Hier im Foto sind gerade zwei Mitarbeiter von Niles-Simmons Chemnitz mit der Qualitätskontrolle einer großen Kurbelwelle beschäftigt. Foto: Wolfgang Schmidt, VDMA Ost

Ostdeutscher Maschinenbau im Aufschwung

Gute Geschäftslage, Kapazitäten sind stark ausgelastet Leipzig, 21. Juli 2017. Die ostdeutsche Maschinenbau-Branche ist im Aufwind, hat eine Umfrage des Landesverbandes Ost des „Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau“ (VDMA) aus Leipzig ergeben: Demnach schätzen 88 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage als gut oder als sehr gut ein. Zudem sind ihre Produktionskapazitäten zu durchschnittlich 91,8 Prozent ausgelastet. Dies ist der höchste Wert seit über fünf Jahren.

Susann Hirschberg und Marcel Kowallik bei der Entkontrolle am 5.000.000sten Volkswagen aus Sachsen im Werk Zwickau. Foto: Volkswagen

Aufschwung in Sachsen flaut ab

Sächsischer Rufschaden aber bisher „nur“ auf Tourismus spürbar durchgeschlagen Dresden, 21. Dezember 2016. Der fremdenfeindliche Schatten, der durch Pegida & Co. auf Sachsens Ruf in Deutschland gefallen ist, hat bislang die Investitionsbereitschaft externer Unternehmen nicht spürbar gedämpft. Das hat Prof. Joachim Ragnitz von der Dresdner Niederlassung des ifo-Instituts auf Oiger-Anfrage eingeschätzt.

Laut Konjunkturbericht der Handwerkskammer geht es aufwärts. Abb.: HWK Dresden

Prima Klima im Handwerk in Dresden

Kammer verzeichnet Rekordwerte im Geschäftsklima – doch einige Betriebe gleiten in eine „Todeszone“ Dresden, 3. November 2016. Dem Handwerk im Raum Dresden geht es geschäftlich so gut wie lange nicht mehr. Der Geschäftsklima-Index, den die Handwerkskammer durch eine Umfrage unter 650 Betrieben ermittelte, stieg im Herbst auf 51 Punkte. Dies sei ein neuer Höchststand, informierte Kammerpräsident Jörg Dittrich. „Das ostsächsische Handwerk konnte in vollem Umfang an der überdurchschnittlichen Entwicklung der sächsischen Wirtschaft teilhaben“, betonte er.

Die Dresdner Niederlassung des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo hat sich auf die Analyse der ostdeutschen und sächsischen Wirtschaft spezialisiert. Foto: Heiko Weckbrodt

Ifo-Forscher kritisiert schlappe ostdeutsche Wirtschaftspolitik

Ragnitz: So einem „Weiter so“ wird nie was mit dem Westniveau Dresden, 28. Juni 2016. Die Wirtschaftsminister in den ostdeutschen Bundesländer müssen aufwachen und eine aktivere Politik betreiben, wenn sie jemals den Abstand zum Westen aufholen wollen. Darauf hat Prof. Joachim Ragnitz, der Dresdner Vize-Niederlassungschef des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo, am Dienstag hingewiesen, als er die aktuelle Konjunkturprognose für Ostdeutschland und Sachsen vorgestellte.

ifo-Konjunkturprognose für Sachsen, Ostdeutschland und Deutschland für die Jahre 2015/16. Abb. (bearbeitet): ifo Dresden

Ifo: Mini-Konjunktur durch Flüchtlinge

Dresdner Wirtschaftsforscher prognostizieren überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum in Sachsen – auch durch Asylausgaben Dresden, 16. Dezember 2015. Auch in Sachsen, das während der Flüchtlingskrise viel Negativ-Schlagzeilen produziert hat, wirkt sich der Zustrom von Asylbewerbern wie ein kleines Konjunkturprogramm für Baugewerbe, Handel und Dienstleistungssektor aus. Das geht aus einer Konjunktur-Prognose hervor, die Prof Joachim Ragnitz heute im Wirtschaftsforschungsinstitut ifo Dresden vorgestellt hat. Demnach werden die staatlichen Ausgaben für Flüchtlinge, die Unterkunfts-Aufträge an Baufirmen, Container-Hersteller, Wohnungsvermieter und Hoteliers sowie die eigenen Einkäufe der Flüchtlinge für mehr Wirtschaftswachstum im Freistaat sorgen. „Der Staatskonsum dürfte wegen der Flüchtlingsmigration weiter kräftig ausgeweitet werden“, heißt es in der ifo-Prognose. Zu ähnlichen Einschätzungen war kürzlich auch das IfW Kiel für ganz Deutschland gekommen.

Der Energiesektor von Siemens konnte erst kürzlich wieder Großaufträge in Ägypten und in Belgien an Land ziehen - hier ein Blick in die Turbinenmontage im Berliner Siemens-Werk. Das IfW rechnet damit, dass sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland noch beschleunigen wird. Foto: Siemens

IfW: Deutschland auf dem Weg in die Hochkonjunktur

Kiel/Berlin, 10. September 2015. Trotz bremsender Effekte durch China wird Deutschland bis mindestens zum Jahr 2017 ein noch stärkeres Wirtschaftswachstum als bisher erreichen. Das prognostiziert das „Institut für Weltwirtschaft“ (IfW) in Kiel. Die Bundesrepublik befinde sich „auf dem Weg in die Hochkonjunktur“, sind die Ökonomen überzeugt. Neben einer anziehenden Binnennachfrage werde auch eine wirtschaftliche Erholung des Euro-Raums die deutsche Konjunktur stützen.

Logo: Ifo Dresden

Aufwind für ostdeutsche Konjunktur

Dresden, 27. August 2015. Das ifo-Konjunkturbarometer ist im August gestiegen: Das Geschäftsklima in der ostdeutschen Wirtschaft habe sich erneut verbessert, teilte die Dresdner Außenstelle des Wirtschaftsforschungs-Instituts ifo mit. In der Industrie habe sich die Geschäftslage zwar leicht verschlechtert, in anderen Wirtschaftssektoren wie Großhandel und Baugewerbe zeige sich aber eine Aufwärtsentwicklung.

Industrie Zahnrad Konjunktur. Abb.: Heiko Weckbrodt

Industrieumsatz wächst – aber nur leicht

Im Juni sogar Rückgang Wiesbaden, 10. August 2015. Der eigentlich für 2015 prognostizierte Aufschwung für 2015 lässt weiter auf sich warten: Im ersten Halbjahr stiegen die deutschen Industrieumsätze zwar insgesamt um 1,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Aber gerade in jüngster Zeit schwächelt die Konjunktur: Im Juni beispielsweise gingen die Umsätze im Vergleich zum Mai 2015 um 2,1 % zurück. Das geht aus heute veröffentlichen Daten des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor.