Stimmung in Sachsens Wirtschaft kippt wieder

IHK: Protektionismus, steigende Abgabenlast und Bürokratie drücken vor allem in der Industrie die Lage und die Erwartungen
Dresden, 19. Oktober 2025. Die moderate Aufbruchstimmung nach dem Regierungswechsel in Berlin ist in der sächsischen Wirtschaft wieder einem gewissen Pessimismus gewichen. Das haben die Industrie- und Handelskammern (IHK) Dresden, Chemnitz und Leipzig mitgeteilt und sich dabei auf Umfragen unter ihren Mitgliedsunternehmen gestützt.
„Keine konjunkturelle Erholung zu verspüren“
„In der gewerblichen Gesamtwirtschaft in Sachsen ist derzeit keine konjunkturelle Erholung zu verspüren“, heißt es im IHK-Resümee. „Die Lage der Unternehmen hat sich weiter eingetrübt und die Erwartungen sind nach einem spürbaren Anstieg im Frühjahr wieder deutlich pessimistischer geworden.“
In der Industrie – einst Wachstumsmotor für die gesamte sächsische Wirtschaft – habe sich die Lage spürbar eingetrübt, betonen die IHK-Vertreter. „Stagnierende Umsätze und rückläufige Auftragseingänge im In- und Ausland bei gleichzeitig steigenden Kosten dämpfen die Stimmung.“ Und: „Unsicherheiten in der Planbarkeit, zunehmender Protektionismus, steigende Abgabenlast und unverändert hohe bürokratische Belastungen setzen auch die Geschäftsprognosen für die kommenden Monate unter Druck.“
Autor: hw
Quelle: IHK DD

Ihre Unterstützung für Oiger.de!
Ohne hinreichende Finanzierung ist unabhängiger Journalismus nach professionellen Maßstäben nicht dauerhaft möglich. Bitte unterstützen Sie daher unsere Arbeit! Wenn Sie helfen wollen, Oiger.de aufrecht zu erhalten, senden Sie Ihren Beitrag mit dem Betreff „freiwilliges Honorar“ via Paypal an:
Vielen Dank!

